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Kleine AnfrageWahlperiode 14Beantwortet

Schaffung einer Akademie für Informations- und Kommunikationstechnik in Nordrhein-Westfalen (G-SIG: 14011623)

Errichtung einer IuK-Akademie am GMD-Standort Sankt Augustin oder in Bonn, inhaltliches Konzept, Status, Trägerschaft, Finanzmittel bis 2004

Fraktion

CDU/CSU

Ressort

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Datum

22.12.2000

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher Bundestag14/495405. 12. 2000

Schaffung einer Akademie für Informations- und Kommunikationstechnik in Nordrhein-Westfalen

der Abgeordneten Norbert Hauser (Bonn), Ilse Aigner, Dr. Maria Böhmer, Axel E. Fischer (Karlsruhe-Land), Dr. Gerhard Friedrich (Erlangen), Dr.-Ing. Rainer Jork, Steffen Kampeter, Werner Lensing, Erich Maaß (Wilhelmshaven), Dr. Martin Mayer (Siegertsbrunn), Thomas Rachel, Hans-Peter Repnik, Dr.-Ing. Joachim Schmidt (Halsbrücke), Dr. Erika Schuchardt, Bärbel Sothmann, Angelika Volquartz, Heinz Wiese (Ehingen) und der Fraktion der CDU/CSU

Vorbemerkung

Die Bundesregierung hat gemeinsam mit der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen während der Verhandlungen zur Fusion der GMD-Forschungszentrum Informationstechnik GmbH (GMD) und der Fraunhofer-Gesellschaft e.V. (FhG) zugesagt, eine Akademie für Informations- und Kommunikationstechnik (IuK-Akademie) am GMD-Standort Sankt Augustin oder in Bonn anzusiedeln.

Diese Akademie soll Spitzenforscher ausbilden und auch ein wichtiger Anlaufpunkt für Forscher und Studenten aus dem Ausland sein. Die anlässlich der Fusion von GMD und FhG eingesetzten Moderatoren haben die IuK-Akademie als einen der entscheidenden vier Eckpfeiler für die Fusion herausgearbeitet.

Obwohl die Gründung dieser Einrichtung noch nicht gesichert ist, haben der Senat der FhG und der Aufsichtsrat der GMD (letzterer nur aufgrund der Mehrheit der Gesellschafter Bund und Länder) die Fusion beschlossen.

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen9

1

Welches inhaltliche Konzept hat die Bundesregierung mit den an der Errichtung der IuK-Akademie Beteiligten entwickelt und – soll die IuK-Akademie akkreditiert werden, – soll die IuK-Akademie Promotionsrecht erhalten, – soll die IuK-Akademie Habilitationsrecht erhalten?

2

Welchen Status (z. B. Institut der FhG – nach der Fusion – oder Stiftung) soll die IuK-Akademie einnehmen?

3

Welche Schritte hat die Bundesregierung bisher unternommen, um die Gründung der IuK-Akademie voranzutreiben?

4

Hat die Bundesregierung Verhandlungen mit der Stadt Bonn, den Kreisen Ahrweiler und Rhein-Sieg sowie der Landesregierungen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz aufgenommen, um die Gründung der IuK-Akademie sicherzustellen?

5

Plant die Bundesregierung, mit dem Sitzland Nordrhein-Westfalen eine Vereinbarung über die Trägerschaft der IuK-Akademie zu treffen?

6

Gab es bereits Verhandlungen mit den betroffenen Universitäten und Fachhochschulen, und wenn ja, mit welchem Ergebnis?

7

Welche Finanzmittel stehen für die Errichtung der IuK-Akademie seitens des Bundes und der Länder bis 2004 zur Verfügung?

8

Welcher Standort ist für die IuK-Akademie vorgesehen?

9

Welche Bedeutung misst die Bundesregierung der Errichtung der IuK-Akademie im Zusammenhang mit der Fusion von GMD und FhG bei?

Berlin, den 5. Dezember 2000

Norbert Hauser (Bonn) Ilse Aigner Dr. Maria Böhmer Axel E. Fischer (Karlsruhe-Land) Dr. Gerhard Friedrich (Erlangen) Dr.-Ing. Rainer Jork Steffen Kampeter Werner Lensing Erich Maaß (Wilhelmshaven) Dr. Martin Mayer (Siegertsbrunn) Thomas Rachel Hans-Peter Repnik, Dr.-Ing. Joachim Schmidt (Halsbrücke) Dr. Erika Schuchardt Bärbel Sothmann Angelika Volquartz Heinz Wiese (Ehingen) Friedrich Merz, Michael Glos und Fraktion

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