Chancen der Marker-Impfstoffe zur Bekämpfung der Schweinepest
der Abgeordneten Heinrich-Wilhelm Ronsöhr, Albert Deß, Ulrich Adam, Peter Bleser, Manfred Carstens (Emstek), Peter Harry Carstensen (Nordstrand), Gottfried Haschke (Großhennersdorf), Klaus-Jürgen Hedrich, Helmut Heiderich, Siegfried Hornung, Dr. Martina Krogmann, Dr. Hermann Kues, Walter Link (Diepholz), Erich Maaß (Wilhelmshaven), Meinolf Michels, Dr. Gerd Müller, Franz Obermeier, Hans-Peter Repnik, Dr. Klaus Rose, Norbert Schindler, Reinhard Freiherr von Schorlemer, Rudolf Seiters, Annette Widmann-Mauz und der Fraktion der CDU/CSU
Vorbemerkung
Das EU-Recht lässt zur Bekämpfung der klassischen Schweinepest den Einsatz von Marker-Impfstoffen nicht zu. Insbesondere der starke Befall bei Wildschweinen sowie die Forderung des Europäischen Rechnungshofes nach Überprüfung der Nichtimpfungspolitik verstärkt die Notwendigkeit von Marker-Impfstoffen.
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen7
Was sind die Gründe der bisherigen Nichtimpfungspolitik bei der Bekämpfung der klassischen Schweinepest in der EU?
Wann ist mit der technischen Freigabe eines Marker-Impfstoffes durch die zuständigen europäischen Behörden zu rechnen?
Wie steht die Bundesregierung zum Einsatz von Marker-Impfstoffen?
Wie kann nach Meinung der Bundesregierung die notwendige Zulassung von Marker-Impfstoffen in den EU-Mitgliedstaaten erreicht werden?
Wie unterstützt sie diesen Prozess?
Wie ist der Erkenntnisstand bezüglich der Übertragungswege der Schweinepest?
Sieht die Bundesregierung im Falle des Einsatzes eines Marker-Impfstoffes Probleme beim Absatz bzw. Export von Schweinefleisch?