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Kleine AnfrageWahlperiode 14Beantwortet

Chancen der Marker-Impfstoffe zur Bekämpfung der Schweinepest (G-SIG: 14011279)

Zulassung von Marker-Impfstoffen in den EU-Mitgliedstaaten, Übertragungswege der Schweinepest, Absatz von Schweinefleisch

Fraktion

CDU/CSU

Ressort

Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Datum

21.07.2000

Aktualisiert

14.11.2024

Deutscher Bundestag14/381804. 07. 2000

Chancen der Marker-Impfstoffe zur Bekämpfung der Schweinepest

der Abgeordneten Heinrich-Wilhelm Ronsöhr, Albert Deß, Ulrich Adam, Peter Bleser, Manfred Carstens (Emstek), Peter Harry Carstensen (Nordstrand), Gottfried Haschke (Großhennersdorf), Klaus-Jürgen Hedrich, Helmut Heiderich, Siegfried Hornung, Dr. Martina Krogmann, Dr. Hermann Kues, Walter Link (Diepholz), Erich Maaß (Wilhelmshaven), Meinolf Michels, Dr. Gerd Müller, Franz Obermeier, Hans-Peter Repnik, Dr. Klaus Rose, Norbert Schindler, Reinhard Freiherr von Schorlemer, Rudolf Seiters, Annette Widmann-Mauz und der Fraktion der CDU/CSU

Vorbemerkung

Das EU-Recht lässt zur Bekämpfung der klassischen Schweinepest den Einsatz von Marker-Impfstoffen nicht zu. Insbesondere der starke Befall bei Wildschweinen sowie die Forderung des Europäischen Rechnungshofes nach Überprüfung der Nichtimpfungspolitik verstärkt die Notwendigkeit von Marker-Impfstoffen.

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen7

1

Was sind die Gründe der bisherigen Nichtimpfungspolitik bei der Bekämpfung der klassischen Schweinepest in der EU?

2

Wann ist mit der technischen Freigabe eines Marker-Impfstoffes durch die zuständigen europäischen Behörden zu rechnen?

3

Wie steht die Bundesregierung zum Einsatz von Marker-Impfstoffen?

4

Wie kann nach Meinung der Bundesregierung die notwendige Zulassung von Marker-Impfstoffen in den EU-Mitgliedstaaten erreicht werden?

5

Wie unterstützt sie diesen Prozess?

6

Wie ist der Erkenntnisstand bezüglich der Übertragungswege der Schweinepest?

7

Sieht die Bundesregierung im Falle des Einsatzes eines Marker-Impfstoffes Probleme beim Absatz bzw. Export von Schweinefleisch?

Berlin, den 29. Juni 2000

Friedrich Merz, Michael Glos und Fraktion

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