Baufachinformation in Deutschland
der Fraktion der SPD
Vorbemerkung
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen4
Wie haben sich die Zuwendungen des Bundes für das Informationszentrum RAUM und BAU (IRB) der Fraunhofer-Gesellschaft in Stuttgart seit 1980 entwickelt?
Wie ist das Verhältnis von Einnahmen aus dem Vertrieb von Dienstleistungen zu den Gesamtaufwendungen des IRB (einschließlich Abschreibung für Investitionen)? Wie ist dieses Verhältnis bei anderen naturwissenschaftlich-technischen Fachinformationszentren mit Benutzern aus der high-tech-Industrie?
Trifft es zu, daß die Bundesregierung für 1993 eine Kürzung der Zuwendungen an das IRB in Höhe von 5 % und darüber hinaus in den folgenden Jahren weitere Kürzungen von jeweils 5 Td beabsichtigt, und ist die Bundesregierung sich darüber im klaren, daß durch derart tiefgreifende Kürzungen die Informationsarbeit des IRB gegenüber Architekten und Stadtplanern, Fachplanern, Handwerksbetrieben, Bauunternehmen und Bauträgern zum Erliegen gebracht würde?
Wäre es nicht angebracht, die Informationsarbeit des IRB angesichts der durch den EG-Binnenmarkt wachsenden Aufgaben, angesichts der steigenden Schadenssummen durch vermeidbare Bauschäden (Zweiter Bericht über Schäden an Gebäuden, des Bundesministers für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau, Drucksache 11/1830) und angesichts der Aufgaben des IRB beim Umorientierungsprozeß der mittel- und osteuropäischen Länder deutlich zu stärken, statt sie zu schwächen?