Forschungsprogramme, Leistungspläne zur Förderung von Datenverarbeitung und Informationstechniken
der Abgeordneten Maaß, Lenzer, Pfeifer, Dr. Probst, Gerstein, Dr. Bugl, Engelsberger, Eymer (Lübeck), Dr. Hubrig, Neuhaus, Prangenberg, Weirich, Dr. Riesenhuber, Dr. Stavenhagen, Frau Dr. Hellwig, Pfeffermann, Dr. Kunz (Weiden), Regenspurger und der Fraktion der CDU/CSU
Vorbemerkung
Vor etwa vier Jahren hat die Bundesregierung den Versuch unternommen, ein umfassendes Programm zur Förderung der Informationstechniken zu entwickeln. Dieses Programm sollte die bisher voneinander unabhängigen Programme wie Technische Kommunikation, Elektronische Bauelemente und Datenverarbeitung konzeptionell zusammenfassen. Dieser Versuch ist fehlgeschlagen trotz jahrelanger intensiver Beratungen u. a. im Deutschen Bundestag, mit der Industrie, den Verwaltungen und vielen anderen Betroffenen.
Der Bundesminister für Forschung und Technologie hat kürzlich erklärt, ein solches umfassendes Programm nicht mehr realisieren zu können. Der Bundesminister für Forschung und Technologie fördert nunmehr auf der Grundlage überholter und teilweise abgelaufener Programme. Dieser unklare Zustand führt zu großer Verunsicherung bei all denen, die die staatliche Förderung auf diesen Gebieten erreichen soll.
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen3
Welche Forschungsprogramme des Bundesministeriums für Forschung und Technologie sind seit 1973 verabschiedet worden, aufgegliedert nach Sachbereichen, Laufzeit und Finanzvolumen?
Welche Leistungspläne des Bundesministeriums für Forschung und Technologie sind seit 1973 verabschiedet worden, aufgegliedert nach Sachbereichen, Laufzeit und Finanzvolumen?
Welche Forschungsprogramme und Leistungspläne sind zur Zeit noch gültig, und wie stimmen sie mit der gegenwärtigen Finanzsituation überein?