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Kleine AnfrageWahlperiode 9Beantwortet

Behinderungen beim Telefonieren (G-SIG: 09001196)

Zunahme von Blockaden der Fernmeldeleitungen und von Fehlverbindungen, Versäumnisse beim Netzausbau ab 1976 und Fehlplanungen beim elektronischen Wählsystem (EWS), Maßnahmen zum Abbau der Behinderungen

Fraktion

CDU/CSU

Ressort

Bundesministerium für das Post- und Fernmeldewesen

Datum

31.03.1982

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 9/145311.03.82

Behinderungen beim Telefonieren

der Abgeordneten Dr. Schulte (Schwäbisch Gmünd), Pfeffermann, Weirich, Neuhaus, Lintner, Linsmeier, Bühler (Bruchsal), Dr. Jobst, Maaß, Milz, Niegel, Dr. von Wartenberg, Schwarz, Dr. Götz, Regenspurger, Weiß, Sauter (Ichenhausen), Dr. Laufs, Frau Geiger, Susset, Dörflinger, Dr. Hornhues, Horstmeier, Dr. Olderog, Clemens, Keller, Löher, Werner, Hinsken, Dr. Waffenschmidt, Lenzer, Nelle, Jung (Lörrach), Dr. Sprung, Sauer (Stuttgart), Würzbach, Dr. Jenninger und der Fraktion der CDU/CSU

Vorbemerkung

Die Behinderungen beim Telefonieren durch Blockaden der Fernmeldeleitungen haben von Jahr zu Jahr zugenommen. Weder die Einführung des Zeittaktes noch die Einführung des sog. Billigtarifs haben eine Besserung gebracht. Besonders eklatant sind die Behinderungen in den Ballungsräumen geworden.

Wir fragen ' die Bundesregierung:

Fragen8

1

In welchen Bezirken ist das Telefonieren zu welchen Zeiten durch Überlastungen der Fernmeldeeinrichtungen behindert?

2

Seit wann sind der Bundesregierung die zunehmenden Behinderungen bekannt?

3

Trifft es zu, daß sich die Netzblockaden durch die Einführung des sog. Billigtarifs nur von ehedem 22.00 bis 22.30 Uhr auf die Zeit zwischen 18.00 und 20.00 Uhr vorverlagert haben?

4

Trifft es zu, daß die Netzblockaden in erster Linie auf Versäumnisse beim Netzausbau in den Jahren ab 1976, aber auch auf die Folgen der Fehlplanungen beim elektronischen Wählsystem (EWS) zurückzuführen sind, und welches sind ggf. die weiteren Ursachen?

5

Sind die Behinderungen auf fehlende Leitungen oder/und fehlende Vermittlungseinrichtungen zurückzuführen, und wenn ja, wie hoch sind die jeweiligen Fehlbestände?

6

Welche Maßnahmen hat die Bundesregierung getroffen bzw. trifft sie noch, um die Behinderungen beim Telefonieren zu beseitigen.

7

Bis zu welchem Zeitpunkt hofft die Bundesregierung, die Behinderungen beim Telefonieren in welchen Bezirken abbauen zu können.

8

Sind der Deutschen Bundespost Klagen über die zunehmende Zahl von Fehlverbindungen bekannt, und wenn ja, welches sind die Ursachen und wie und bis wann sollen diese beseitigt werden?

Bonn, den 11. März 1982

Dr. Schulte (Schwäbisch Gmünd) Pfeffermann Weirich Neuhaus Lintner Linsmeier Bühler (Bruchsal) Dr. Jobst Maaß Milz Niegel Dr. von Wartenberg Schwarz Dr. Götz Regenspurger Weiß Sauter (Ichenhausen) Dr. Laufs Frau Geiger Susset Dörflinger Dr. Hornhues Horstmeier Dr. Olderog Clemens Keller Löher Werner Hinsken Dr. Waffenschmidt Lenzer Nelle Jung (Lörrach) Dr. Sprung Sauer (Stuttgart) Würzbach Dr. Jenninger Dr. Kohl, Dr. Zimmermann und Fraktion

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