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Kleine AnfrageWahlperiode 9Beantwortet

Notrufmelder an Bundesstraßen (G-SIG: 09001333)

Anzahl privater Notrufmelder und der Postnotruftelefone, Bedarf, Spielraum für private Initiativen, eventuelle Außerkraftsetzung der Vorschriften der 16.ÄndVFO für 2 Jahre

Fraktion

CDU/CSU

Ressort

Bundesministerium für das Post- und Fernmeldewesen

Datum

25.06.1982

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 9/171502.06.82

Notrufmelder an Bundesstraßen

der Abgeordneten Dr. Schulte (Schwäbisch Gmünd), Pfeffermann, Neuhaus, Bühler (Bruchsal), Lintner, Linsmeier, Regenspurger, Dr. Laufs, Jagoda, Schwarz, Dr. Jobst, Niegel, Dr. Waffenschmidt, Löher, Dr. Hüsch, Dr. Pohlmeier, Dr. Hennig, Rossmanith, Volmer, Sauter (Ichenhausen), Dörflinger, Susset, Dr. Bugl, Engelsberger, Frau Krone-Appuhn, Zink, Dr. Schroeder (Freiburg), Zierer, Milz, Hinsken, Frau Hoffmann (Soltau), Weirich, Frau Fischer, Dolata, Weiß, Sauer (Stuttgart), Dr. Meyer zu Bentrup, Frau Hürland, Voigt (Sonthofen), Horstmeier, Repnik, Sauter (Epfendorf), Dr. Schwörer, Dr. Stark (Nürtingen) und der Fraktion der CDU/CSU

Vorbemerkung

Die Aufstellung von Notrufmeldern an Bundesstraßen ist seit Inkrafttreten der 16. ÄndVFO am 31. Dezember 1981 ins Stocken geraten.

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen8

1

Wieviel private Notrufmelder und wieviel Postnotruftelefone gibt es z. Z. an Bundesstraßen in den einzelnen Bundesländern?

2

Wie hoch wird insgesamt der Bedarf an Notrufmeldern/-telefonen an Bundesstraßen in den einzelnen Bundesländern veranschlagt?

3

Wieviel Postnotruftelefone für Bundesstraßen wurden von welchem Bundesland für 1982 und 1983 geordert?

4

Welche Gründe haben die DBP bewogen, den Spielraum für die private Initiative und das bewährte Prinzip der Subsidiarität bei der Aufstellung von Notrufmeldern an Bundesstraßen durch die Vorschriften der 16. ÄndVFO weitestgehend einzuschränken?

5

Hat sich die bisherige Praxis der Aufstellung von Notrufmeldern durch private Organisationen oder deren Zusammenwirken mit den zuständigen Landesbehörden in der Vergangenheit nicht bewährt, und wenn nein, warum nicht?

6

Hält es die Bundesregierung für vertretbar, die private Initiative bei der Aufstellung von Notruftelefonen an Bundesstraßen erst auf dem Verwaltungswege quasi auszuschalten und dann den eigenen Absatz von Postnotruftelefonen durch teilweisen Gebührenerlaß zu subventionieren?

7

Wäre die DBP im Hinblick auf den weiteren zügigen Ausbau mit Notrufmeldern an Bundesstraßen bereit, die Vorschriften der 16. ÄndVFO für zwei Jahre außer Kraft zu setzen, und wenn nein, warum nicht?

8

Wäre die DBP bereit, durch ein neues Kooperationsmodell für Notruftelefone im Einverständnis mit den betroffenen Landesregierungen der privaten Initiative wieder mehr Spielraum bei der Errichtung von Notrufmeldern einzuräumen?

Bonn, den 2. Juni 1982

Dr. Schulte (Schwäbisch Gmünd) Pfeffermann Neuhaus Bühler (Bruchsal) Lintner Linsmeier Regenspurger Dr. Laufs Jagoda Schwarz Dr. Jobst Niegel Dr. Waffenschmidt Löher Dr. Hüsch Dr. Pohlmeier Dr. Hennig Rossmanith Volmer Sauter (Ichenhausen) Dörflinger Susset Dr. Bugl Engelsberger Frau Krone-Appuhn Zink Dr. Schroeder (Freiburg) Zierer Milz Hinsken Frau Hoffmann (Soltau) Weirich Frau Fischer Dolata Weiß Sauer (Stuttgart) Dr. Meyer zu Bentrup Frau Hürland Voigt (Sonthofen) Horstmeier Repnik Sauter (Epfendorf) Dr. Schwörer Dr. Stark (Nürtingen)

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