Fachtagung '77 des Bundesinstituts für Berufsbildung, Tagungsbereich 6
der Abgeordneten Pfeifer, Frau Benedix, Frau Dr. Wilms, Frau Dr. Wisniewski, Frau Krone-Appuhn, Daweke, Dr. Hornhues, Dr. Rose, Dr. Pfennig, Rühe, Schmidt (Wuppertal), Frau Dr. Walz und der Fraktion der CDU/CSU
Vorbemerkung
Zu dem vorbereiteten Arbeitspapier für den Workshop „Wie kann Fernunterricht zur Verbesserung der beruflichen Bildung beitragen?", das bedenkliche Tendenzen zeigt, fragen wir die Bundesregierung:
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen2
Teilt die Bundesregierung, und gegebenenfalls mit welchen Argumenten, die in dem vorbereiteten Arbeitspapier getroffenen Aussagen,
daß nur staatliche Fernlehreinrichtungen „auf staatliche Abschlüsse" vorbereiten sollten,
daß sich der private Fernunterricht (offensichtlich im Gegensatz zum staatlichen Fernunterricht) nur mangelhaft an spezielle Arbeitsplatzanforderungen anpassen kann,
daß Teilnehmer an staatlichen Fernunterrichtsmaßnahmen gegenüber Teilnehmern am privaten Fernunterricht im Vorteil sind,
daß auf staatlicher Seite Vorbehalte gegenüber privatem Fernunterricht bestehen (und gegebenenfalls welche),
daß der private Fernunterricht desto eher anerkannt wird, je stärker die staatliche Einflußnahme auf den privaten Fernunterricht ist,
daß die berufliche Anpassungsweiterbildung vom Staat vernachlässigt worden ist,
daß die staatliche Bildungsplanung den privaten Fernunterricht nur unzureichend berücksichtigt?
Beabsichtigt die Bundesregierung, aus den Ergebnissen der Fachtagung '77 bezüglich des Fernunterrichts Konsequenzen zu ziehen, und in welche Richtung gehen die derzeitigen Überlegungen?