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Kleine AnfrageWahlperiode 8Beantwortet

Verbraucherinformation (G-SIG: 00002323)

Anzahl und Struktur der mit Verbraucherfragen befaßten Stellen sowie Arbeitsergebnisse des Verbraucherinstituts in Berlin, Förderung verbraucherpolitisch relevanter Forschungsvorhaben, Anzahl der Beratungsstellen mit dem Recht zur vorprozessualen Beratung in Reklamationsangelegenheiten, Eingliederung der Arbeitsgemeinschaft Hauswirtschaft e.V. in die Arbeitsgemeinschaft der Verbraucher e.V.

Fraktion

CDU/CSU

Ressort

Bundesministerium für Wirtschaft

Datum

03.08.1979

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 8/304303.07.79

Verbraucherinformation

der Abgeordneten Glos, Dr. Riedl (München), Dr. Rose, Dr. Waigel, Dr. Voss, Niegel, Haase (Kassel), Kiechle, Dr. Müller, Frau Krone-Appuhn, Gerlach (Obernau), Dr. Bötsch, Dr. Warnke, Frau Schleicher, Hartmann, Haberl, Lintner, Dr. Friedmann, Dr. Langguth, Dr. Stavenhagen, Stutzer, Pieroth, Dr. Schäuble und Genossen und der Fraktion der CDU/CSU

Vorbemerkung

Die CDU/CSU setzt sich für eine möglichst umfassende, markennahe und detaillierte Verbraucherinformation ein. Die Vielzahl der damit befaßten staatlichen und staatlich geförderten Stellen und die mangelnde Koordinierung der einzelnen Aktivitäten haben jedoch dazu geführt, daß die einzelnen Empfehlungen von den Bürgern kaum noch verarbeitet werden können und sich in Einzelfällen sogar widersprechen.

Wir fragen deshalb die Bundesregierung:

Fragen11

1

Welche staatlichen und staatlich geförderten Stellen befassen sich derzeit mit der Information der Verbraucher?

2

Wie sind die Arbeits- und Zuständigkeitsbereiche dieser Stellen a) regional, b) sektoral gegeneinander abgegrenzt?

3

Wie viele Mitarbeiter dieser Stellen sind a) in geschäftsführenden Positionen, b) in der Verwaltung, c) in der unmittelbaren Beratung von Auskunftssuchenden, e) für die Bearbeitung von Reklamationen, f) für die Mitwirkung in Schiedsstellen eingesetzt?

4

Welche Arbeitsergebnisse hat das im Oktober 1978 gegründete Verbraucherinstitut in Berlin bisher erbracht?

5

Welche verbraucherpolitisch relevanten Forschungsvorhaben sind seit 1976 mit öffentlichen Mitteln des Bundes gefördert worden? b) An wen sind die Forschungsvorhaben vergeben worden? c) Bei welchen Forschungsarbeiten sind die Ergebnisse öffentlich zugänglich und wo?

6

Welche Beratungsstellen sind bisher im Besitz einer behördlichen Erlaubnis zur vorprozessualen Beratung von Verbrauchern in Reklamationsangelegenheiten?

7

Welche Hindernisse stehen einer Erteilung der behördlichen Erlaubnis an die Beratungsstellen, für die Frage 6 zu verneinen ist, im Wege?

8

Welche Schritte gedenkt die Bundesregierung zu unternehmen, um die Ausstattung der Verbrauchereinrichtungen mit Informationsmaterial zu koordinieren und widersprüchliche Informationen zu vermeiden?

9

In welchem Umfang mußten bisher Lagerbestände der Verbrauchereinrichtungen an Broschüren und Schriften ausgesondert werden, weil sie nicht mehr aktuell waren?

10

Welches Ergebnis hat die vom Haushaltsausschuß und vom Ausschuß für Wirtschaft anläßlich der Beratung des Haushaltsentwurfs 1979 erbetene Prüfung der Frage der finanzverfassungsrechtlichen Zuständigkeit für die regionale Verbraucherberatung erbracht?

11

Welche Schritte hat die Bundesregierung bisher unternommen, um die vom Bundesrechnungshof geforderte Eingliederung der Arbeitsgemeinschaft Hauswirtschaft e. V. in die Arbeitsgemeinschaft der Verbraucher e. V. voranzubringen?

Bonn, den 3. Juli 1979

Glos Dr. Riedl (München) Dr. Rose Dr. Waigel Dr. Voss Niegel Haase (Kassel) Kiechle Dr. Müller Frau Krone-Appuhn Gerlach (Oberhau) Dr. Bötsch Dr. Warnke Frau Schleicher Hartmann Haberl Lintner Dr. Friedmann Dr. Langguth Dr. Stavenhagen Stutzer Pieroth Dr. Schäuble Hauser (Krefeld) Höpfinger Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein Dr. Schneider Frau Will-Feld Dr. Wittmann (München) Dr. Zeitel Ziegler Dr. Kohl, Dr. Zimmermann und Fraktion

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