BundestagKleine Anfragen
Zurück zur Übersicht
Kleine AnfrageWahlperiode 19Beantwortet

Förderung von Holocaust-Überlebenden im Süden Israels

Fraktion

AfD

Ressort

Bundesministerium der Finanzen

Datum

03.04.2020

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 19/1803019.03.2020

Förderung von Holocaust-Überlebenden im Süden Israels

der Abgeordneten Dr. Anton Friesen, Armin-Paulus Hampel, Dr. Roland Hartwig, Petr Bystron, Udo Theodor Hemmelgarn, Waldemar Herdt, Dr. Lothar Maier, Paul Viktor Podolay, Dr. Robby Schlund und der Fraktion der AfD

Vorbemerkung

Nach Kenntnis der Fragesteller lebt ein hoher Prozentsatz der Holocaust-Überlebenden im südlichen Teil Israels. Sie sind nach Kenntnis der Fragesteller oft aus Alters- und Gesundheitsgründen nicht mehr in der Lage, Reisen zu unternehmen, um sich Rat für die Realisierung ihrer Ansprüche einzuholen, sich also beispielsweise an die Claims Conference in Tel Aviv (http://www.claimscon.de/ueber-uns/kontakt.html) zu wenden.

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen2

1

Welche Projekte, Programme sowie Organisationen von und für Holocaust-Überlebende, die sich im Süden Israels befinden, unterstützt die Bundesregierung (bitte nach Jahr und Ort, Ashdod, Ashkelon, Be’er Sheva und weiteren Städten aufschlüsseln)?

2

Hat die Bundesregierung erwägt, ein Holocaust-Zentrum im Süden Israels zu unterstützen, um den dort beheimateten Überlebenden die Realisierung ihrer Ansprüche zu ermöglichen bzw. zu erleichtern?

Wenn nein, warum nicht?

Berlin, den 24. Februar 2020

Dr. Alice Weidel, Dr. Alexander Gauland und Fraktion

Ähnliche Kleine Anfragen