Förderung von Holocaust-Überlebenden im Süden Israels
der Abgeordneten Dr. Anton Friesen, Armin-Paulus Hampel, Dr. Roland Hartwig, Petr Bystron, Udo Theodor Hemmelgarn, Waldemar Herdt, Dr. Lothar Maier, Paul Viktor Podolay, Dr. Robby Schlund und der Fraktion der AfD
Vorbemerkung
Nach Kenntnis der Fragesteller lebt ein hoher Prozentsatz der Holocaust-Überlebenden im südlichen Teil Israels. Sie sind nach Kenntnis der Fragesteller oft aus Alters- und Gesundheitsgründen nicht mehr in der Lage, Reisen zu unternehmen, um sich Rat für die Realisierung ihrer Ansprüche einzuholen, sich also beispielsweise an die Claims Conference in Tel Aviv (http://www.claimscon.de/ueber-uns/kontakt.html) zu wenden.
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen2
Welche Projekte, Programme sowie Organisationen von und für Holocaust-Überlebende, die sich im Süden Israels befinden, unterstützt die Bundesregierung (bitte nach Jahr und Ort, Ashdod, Ashkelon, Be’er Sheva und weiteren Städten aufschlüsseln)?
Hat die Bundesregierung erwägt, ein Holocaust-Zentrum im Süden Israels zu unterstützen, um den dort beheimateten Überlebenden die Realisierung ihrer Ansprüche zu ermöglichen bzw. zu erleichtern?
Wenn nein, warum nicht?