Arbeitsbedingungen in der Helmholtz-Gemeinschaft
der Abgeordneten Dr. Petra Sitte, Susanne Ferschl, Doris Achelwilm, Matthias W. Birkwald, Simone Barrientos, Dr. Birke Bull-Bischoff, Anke Domscheit-Berg, Brigitte Freihold, Sylvia Gabelmann, Nicole Gohlke, Dr. Achim Kessler, Pascal Meiser, Sören Pellmann, Sabine Zimmermann (Zwickau) und der Fraktion DIE LINKE.
Vorbemerkung
Wissenschaft und Forschung brauchen Dynamik und Flexibilität.
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Forschende brauchen verlässliche Berufsperspektiven und auskömmliche, familienfreundliche Beschäftigungsbedingungen. Für Forschung und wissenschaftlichen Fortschritt sind beide Bedingungen wichtig. Exzellente Forschung darf nicht nur über negative Anreize gefordert werden. Kreativität, Freiheit der Wissenschaft und eine positive Identifikation mit dem eigenen wissenschaftlichen Arbeiten müssen auch dadurch gefördert werden, dass Forschungseinrichtungen die Spielräume, die ihnen aufgrund langfristiger Finanzierungszusagen zur Verfügung stehen, im Sinne verlässlicher Beschäftigungsverhältnisse ausnutzen.
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen15
Wie viele Personen waren in den Jahren 1990, 2000, 2010 sowie im letzten statistisch erfassten Jahr als wissenschaftlich Mitarbeitende bei der Helmholtz-Gemeinschaft beschäftigt (bitte sowohl in absoluten Zahlen als auch in Vollzeitäquivalenten angeben)?
Wie hoch lagen die Anteile der befristeten bzw. unbefristeten Beschäftigungsverhältnisse beim wissenschaftlichen Personal der Helmholtz-Gemeinschaft in den Jahren 1990, 2000, 2010 sowie im letzten statistisch erfassten Jahr?
Wie hoch lagen die Anteile der befristeten bzw. unbefristeten Beschäftigungsverhältnisse beim nichtwissenschaftlichen Personal der Helmholtz-Gemeinschaft in den Jahren 1990, 2000, 2010 sowie im letzten statistisch erfassten Jahr?
Wie viele der von der Helmholtz-Gemeinschaft geförderten Forschungsprojekte hatten eine Laufzeit von drei Jahren oder weniger (bitte in absoluten Zahlen und anteilmäßig angeben)?
Wie viele der von der Helmholtz-Gemeinschaft geförderten Forschungsprojekte hatten eine Laufzeit von einem Jahr oder weniger (bitte in absoluten Zahlen und anteilmäßig angeben)?
Welche Tarifverträge fanden im letzten statistisch erfassten Jahr für welche Beschäftigtengruppen der Helmholtz-Gemeinschaft Anwendung?
Welche Beschäftigtengruppen der Helmholtz-Gemeinschaft wurden im letzten statistisch erfassten Jahr außer- bzw. nicht tariflich entlohnt?
Wie hoch war der Anteil der außer- bzw. nicht tariflich entlohnten Beschäftigten an der Gesamtbeschäftigtenzahl der Helmholtz-Gemeinschaft im letzten statistisch erfassten Jahr?
Wie hoch war der Frauenanteil am wissenschaftlichen Personal der Helmholtz-Gemeinschaft in den Jahren 1990, 2000, 2010 sowie im letzten statistisch erfassten Jahr?
Wie hoch war der Frauenanteil am Verwaltungspersonal der Helmholtz-Gemeinschaft im letzten statistisch erfassten Jahr?
Wie hoch war der Frauenanteil an Leitungspositionen im wissenschaftlichforschenden Bereich der Helmholtz-Gemeinschaft im letzten statistisch erfassten Jahr (bitte nach Leitungsfunktionen aufschlüsseln)?
Wie hoch war der Frauenanteil an Leitungspositionen im Verwaltungsbereich der Helmholtz-Gemeinschaft im letzten statistisch erfassten Jahr (bitte nach Leitungsfunktionen aufschlüsseln)?
Wie hoch war der Frauenanteil an allen befristet Beschäftigten der Helmholtz-Gemeinschaft im letzten statistisch erfassten Jahr?
Auf welche Summen beliefen sich in den Jahren 1990, 2000, 2010 sowie im letzten statistisch erfassten Jahr die Gesamtzuwendungen des Bundes an die Helmholtz-Gemeinschaft?
Auf welche Summe beliefen sich die jährlichen Zuwendungen des Bundes an die Helmholtz-Gemeinschaft in den letzten zehn statistisch erfassten Jahren jeweils, und welchen Anteil machten die Bundeszuwendungen jeweils am Gesamtetat der Helmholtz-Gemeinschaft aus?