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Kleine AnfrageWahlperiode 20Beantwortet
Forschungs- und Innovationspolitik der Bundesregierung
(insgesamt 71 Einzelfragen)
Fraktion
CDU/CSU
Ressort
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Datum
30.08.2022
Aktualisiert
03.01.2023
BT20/297703.08.2022
Forschungs- und Innovationspolitik der Bundesregierung
Kleine Anfrage
Volltext (unformatiert)
[Kleine Anfrage
der Fraktion der CDU/CSU
Forschungs- und Innovationspolitik der Bundesregierung
Unser Land steht vor tiefgreifenden Herausforderungen. Grundsäulen des
Geschäftsmodells der exportorientierten, hochindustrialisierten Bundesrepublik
Deutschland drohen ins Wanken zu geraten. Gestörte internationale
Lieferketten, die rigorose Lockdown-Politik der chinesischen Staatsführung und
erhebliche Unsicherheiten im Bereich der europäischen Energieversorgung haben
immense Folgen für Deutschland. Hinzu kommen innenpolitische
Herausforderungen wie etwa die durch die Decke steigenden Energiekosten, eine Inflation
im Juli 2022 in Höhe von 7,5 Prozent und ein alle Lebenszweige unserer
Gesellschaft umfassender demographischer Wandel (https://www.destatis.de/DE/T
hemen/Querschnitt/Demografischer-Wandel/_inhalt.html). In Zeiten großer
Unsicherheiten ist es nach Auffassung der -Fraktion der CDU/CSU für die
Bundesregierung allerhöchste Zeit, jetzt mit ganzer Kraft die zentralen
Weichenstellungen für ein zukünftiges Leben in Wohlstand und Sicherheit
vorzunehmen. Der Forschungs- und Innovationspolitik kommt hierbei eine
Schlüsselrolle zu.
Zwischen 2005 und 2021 hatten Bildung und Forschung unter einer
unionsgeführten Bundesregierung immer Vorfahrt. Die Entwicklung des Etats des
Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) spiegelt dies Schwarz auf
Weiß wider und konnte durch eine beispiellose nationale Kraftanstrengung, die
stets von einer breiten Mehrheit im Deutschen Bundestag getragen wurde, mehr
als verdreifacht werden. Dies hat in der ganzen Welt große Anerkennung
gefunden und die Attraktivität des Forschungs- und Innovationsstandortes
Deutschlands erheblich gesteigert (https://www.bmbf.de/SharedDocs/Publikati
onen/de/bmbf/2/31693_Bundesbericht_Internationale_Kooperation_2019-202
0.pdf?__blob=publicationFile&v=6).
Im Dezember 2021 hat die neu konstituierte Bundesregierung nun das Ruder
übernommen und im Koalitionsvertrag zwischen SPD, BÜNDNIS 90/DIE
GRÜNEN und FDP die Absichtserklärung abgegeben, „mehr Fortschritt [zu]
wagen“. Die Fraktion der CDU/CSU begrüßt es, dass nach Amtsantritt
Projekte, die in der vergangenen Legislaturperiode von der Vorgängerregierung
initiiert und vorangetrieben wurden, etwa die Schaffung von 100 KI-Professuren,
die 6G-Forschung und die Start-up-Strategie, von der Bundesregierung
konstruktiv weitergeführt werden. Allerdings dreht sich die Welt weiter und es ist
an der Zeit, dass die sog. Fortschrittskoalition auch eigene Impulse setzt.
Etwaige bisherige Aktivitäten der neuen Regierung, u. a. Überlegungen zum
Aufbau einer „Deutschen Agentur für Transfer und Innovation“ (DATI) oder
zur Weiterentwicklung der Agentur für Sprunginnovationen (SprinD) haben in
interessierten Kreisen in Wissenschaft und Politik mehr Fragen als Antworten
aufgeworfen (https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/forschung-un
Deutscher Bundestag Drucksache 20/2977
20. Wahlperiode 03.08.2022
d-innovation-regierungsberater-konzept-fuer-neue-transferagentur-ist-voellig-u
nzureichend-/28276206.html; https://www.wiwo.de/politik/deutschland/innovat
ionen-in-deutschland-buzzword-bingo-statt-beschleunigung-die-ampel-steckt-i
m-agenturchaos/28256426.html). Prestigeprojekte der neuen Regierung im
Forschungs- und Innovationsbereich hat die Bundesministerin für Bildung und
Forschung Bettina Stark-Watzinger dem Anschein nach nahezu vollständig auf
einen Parlamentarischen Staatssekretär wegdelegiert, der bereits zurückgetreten
ist. Nach einem halben Jahr seit Amtsantritt der Bundesregierung verfestigt
sich aus Sicht der Fraktion der CDU/CSU der Eindruck, dass die Forschungs-
und Innovationspolitik im BMBF unter Leitung der Bundesministerin für
Bildung und Forschung Bettina Stark-Watzinger keine Priorität hat.
Diese Entwicklung gibt allen Grund zur Sorge und kommt zur Unzeit.
Deutschland droht der aktuelle Stillstand in der Forschungs- und Innovationspolitik
schmerzhaft auf die Füße zu fallen und im internationalen Wettbewerb um die
Technologien der Zukunft insgesamt ins Hintertreffen zu geraten. Die fehlende
starke Stimme des Forschungs- und Innovationsstandortes Deutschland am
Kabinettstisch der Bundesregierung – gerade in Krisenzeiten – (https://www.fa
z.net/aktuell/karriere-hochschule/was-will-die-ministerin-kritik-bundesforschun
gsministerin-bettina-stark-watzinger-18215082.html) bereitet der Fraktion der
CDU/CSU zunehmend Sorgen.
Es ist aus Sicht der Fraktion der CDU/CSU allerhöchste Zeit, eine
Bestandsaufnahme der Forschungs- und Innovationspolitik der Bundesregierung
vorzunehmen und das aktuelle Regierungshandeln, das derzeit u. a. von nicht
eingehaltenen Förderzusagen, plötzlich gestoppten Förderprogrammen (https://www.tage
sspiegel.de/wissen/das-vertrauen-ist-nachhaltig-erschuettert-scharfe-kritik-an-st
ark-watzinger-von-forschenden/28503762.html) sowie von Etatkürzungen für
den Deutschen Akademischen Austauschdienst (https://www.daad.de/de/der-da
ad/kommunikation-publikationen/presse/pressemitteilungen/daad-vor-
grosseneinschnitten_juli22/) und der Alexander-von-Humboldt-Stiftung (https://www.
humboldt-foundation.de/entdecken/newsroom/pressemitteilungen/haushaltskue
rzungen) geprägt ist, kritisch zu hinterfragen.
Wir fragen die Bundesregierung:
1. Welcher prozentuale Anteil der im Bundeshaushalt 2022 für den
Geschäftsbereich des BMBF veranschlagten Mittel wurde bereits verpflichtet,
und wie viel von diesen Mitteln sind bereits abgeflossen?
2. Welcher prozentuale Anteil am gesamten Bewilligungsvolumen in der
Projektförderung des BMBF (Haushaltsmittel und
Verpflichtungsermächtigungen) wurde für das Haushaltsjahr 2022 bereits verpflichtet?
3. Welche Fördermaßnahmen der Projektförderung wurden im Jahr 2022
gestoppt, gekürzt oder in künftige Haushalsjahre verschoben, und welche
Systematik lag dem zugrunde (bitte tabellarisch samt Fördersumme,
Förderzeitraum und Zahl der betroffenen Projektmitarbeiterinnen und
Projektmitarbeiter entsprechend der Antragstellung auflisten)?
a) Was waren im BMBF bezugnehmend auf die o. g. Berichterstattung
ausschlaggebende Gründe für Streichungen im Bereich der
Rechtsextremismusforschung und „innovativen Frauenprogramme“?
b) Welchen Stellenwert räumt die Bundesregierung in dieser
Legislaturperiode der Rechtsextremismusforschung ein?
c) Was waren im BMBF bezugnehmend auf die o. g. Berichterstattung
ausschlaggebende Gründe für Streichungen im Bereich der
Bioökonomieforschung, und fanden diese Kürzungen in Abstimmung mit dem
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) statt?
d) Welchen Stellenwert räumt die Bundesregierung in dieser
Legislaturperiode der Bioökonomie ein, und wie spiegelt sich dies im Haushalt des
BMBF sowie im Haushalt des BMEL wider (bitte tabellarisch die
Haushaltsjahre 2021, 2022 und 2023 im Vergleich auflisten)?
e) Sind Programme oder Projekte aus dem Bereich der Klimaforschung
von Kürzungen betroffen, und falls ja, geschah dies in Abstimmung
mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz
(BMWK)?
4. Warum wurden zum jetzigen Zeitpunkt Förderbereiche intern gekürzt und
Projekte gestoppt, die im Bundeshaushalt 2022 bereits fest verplant
waren?
a) Welchen neuen Maßnahmen kommen die auf diese Weise eingesparten
Mittel zugute (bitte tabellarisch der Höhe nach auflisten)?
b) Werden die kürzungsbedingt freigesetzten Fördermittel in den Aufbau
der sog. DATI umgeschichtet, und falls ja, auf welcher Basis gedenkt
das BMBF, die Mittel zu verwenden, solange noch kein tragfähiges
DATI-Konzept vorliegt (bitte tabellarisch die Herkunft der nun
zusätzlich verfügbaren Mittel für die DATI für die Haushaltsjahre 2022 und
2023 samt Verpflichtungsermächtigungen auflisten)?
5. Welche bereits geplanten und in Aussicht gestellten Projekte werden nicht
mehr bewilligt (bitte tabellarisch samt Fördersumme, Förderzeitraum und
Zahl der betroffenen Projektmitarbeiterinnen und Projektmitarbeiter
entsprechend der Antragstellung auflisten)?
6. Wie viele Förderbescheide sind derzeit im BMBF und bei den beauftragten
Projektträgern zur Entscheidung anhängig, und wann erhalten die
betroffenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die mit zugesagten
Fördermitteln geplant haben, eine verbindliche Aussage über den Fortgang ihrer
Projekte und über die den Entscheidungen zugrundeliegende Systematik
zur Beendigung bzw. Kürzung einer Förderung?
7. Wie stellt das BMBF die Sicherung und Verfügbarmachung von
Forschungsergebnissen bei den nun gestoppten bzw. nicht weiter geförderten
Projekten sicher?
8. Wie kommt der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Jens Brandenburg zu
der in einem Interview dargelegten Einschätzung, dass es ein Problem sei,
„dass wir in der Wissenschaft in einen Modus hineingekommen sind, bei
dem nach einer einmal bewilligten Projektförderung oftmals automatisch
mit der Genehmigung eines Folgeprojekts gerechnet wird“ (https://www.j
mwiarda.de/2022/07/25/unsere-ambitionen-haben-sich-nicht-erledigt/),
und wie beabsichtigt das BMBF, künftig diesem vermeintlichen Modus
„der Wissenschaft“ in der Projektförderung entgegenzuwirken?
9. Welche neue inhaltliche Schwerpunktsetzung, die in zahlreichen Schreiben
von Projektträgern als Ablehnungsgrund angeführt wurde, hat die
Bundesministerin für Bildung und Forschung Bettina Stark-Watzinger
vorgegeben, und wann wurde die Entscheidung getroffen?
Warum hat das BMBF darauf verzichtet, die vorgenommene neue
Schwerpunktsetzung den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der
betroffenen Förderprojekte frühzeitig, transparent und nachvollziehbar zu
kommunizieren?
10. Wer hat die den Kürzungen bzw. Beendigungen von
Forschungsprogrammen zugrundeliegenden Entscheidungsvorlagen im BMBF
schlussgezeichnet (bitte tabellarisch die ELVA-Nummer [ELVA = Elektronische
Vorgangsbearbeitung und Archivierung] samt Betreffzeile, die
Förderprogramme, das Fördervolumen, den Urheber der Schlusszeichnung mit
Datum auflisten)?
11. Wann hat das BMBF in welchem Umfang Haushaltsmittel des laufenden
Haushaltsjahres 2022, die durch Kürzungen und Beendigungen von
Förderprogrammen im Etat des BMBF zusammengestrichen wurden, an das
Bundesministerium der Verteidigung (BMVg), das Auswärtige Amt (AA)
sowie das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI)
abgetreten, sofern die Aussage des Parlamentarischen Staatssekretärs bei der
Bundesministerin für Bildung und Forschung Dr. Jens Brandenburg in einem
Radiointerview (https://detektor.fm/politik/zurueck-zum-thema-finanzieru
ng-von-forschung) zutreffend ist, dass etwaige Eingriffe in den bereits
verabschiedeten Bundeshaushalt 2022 u. a. aufgrund der „aktuelle[n] Lage
mit den Folgen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine“
begründet sind (bitte titelscharf die abgetretenen Haushaltsmittel des BMBF aus
dem Einzelplan 30 an das BMVg, AA, BMI und ggf. weitere Ressorts
samt Zeitpunkt der Umschichtung auflisten)?
12. Auf welcher wissenschaftlichen Basis und mit welcher Systematik hat die
Bundesministerin für Bildung und Forschung Bettina Stark-Watzinger am
26. Juli 2022 Förderentscheidungen revidiert, und welche Förderrichtlinien
sind hiervon betroffen (https://www.bmbf.de/bmbf/shareddocs/pressemitte
ilungen/de/2022/07/260722-Projektfoerderung.html)?
a) Welche Projekte haben infolge der Intervention der Bundesministerin
Förderzusagen erhalten (bitte tabellarisch das Forschungsvorhaben, den
Projektverantwortlichen, die beantragte sowie die bewilligte
Fördersumme und den Förderzeitraum entlang der jeweiligen Förderrichtlinie
darstellen)?
b) Welche Projekte haben im Zuge der Bundesministerentscheidung
weiterhin keine Folgeförderung erhalten (bitte tabellarisch das
Forschungsvorhaben, den Projektverantwortlichen, die beantragte Fördersumme
und den Förderzeitraum entlang der jeweiligen Förderrichtlinie
darstellen)?
c) Aus welchem Haushaltstitel hat die Bundesministerin für Bildung und
Forschung Bettina Stark-Watzinger die plötzlich verfügbaren
Haushaltmittel für etwaige Förderentscheidungen genommen, und warum
wurden diese nicht bereits von Anfang an zur Verfügung gestellt?
d) Können die betroffenen Projekte auf die Richtigkeit der schriftlichen
Absichtserklärung des BMBF in Form einer Pressemitteilung am
26. Juli 2022 vertrauen, und wann sind die Förderbescheide an die
betroffenen Projekte verschickt worden (bitte tabellarisch die revidierten
Förderbescheide entlang der betroffenen Förderlinien samt Datum des
Versandes auflisten)?
13. Welche Systematik liegt den Entscheidungen zur Ablehnung von
Förderanträgen in der Förderlinie „Kulturelle Vielfalt, kulturelles Erbe“
zugrunde?
a) Wie begründet das BMBF die unvermittelte neue Schwerpunktsetzung
der Bundesministerin für Bildung und Forschung Bettina Stark-
Watzinger vor dem Hintergrund, dass die Antragstellung,
Begutachtung, die Einreichung von Vollanträgen und die Förderzusage im
Zeitraum der Amtszeit der Bundesregierung stattgefunden haben?
b) Wie viele Projekte haben im Rahmen der o. g. Förderlinie keine
Folgeförderung erhalten?
c) Wie viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind von negativ
beschiedenen Förderanträgen im Rahmen der o. g. Förderrichtlinie
betroffen?
14. Was waren die fachlichen Gründe für die unvermittelte Ablehnung der
Projektskizze des Verbundprojekts „PARVENUE – Bürgerlicher Aufstieg
im Spiegel der Objektkultur im 18. Jahrhundert“ am 27. Juni 2022?
a) Auf welcher Basis hat der Projektträger DLR dem Forschungsverbund
am 18. Februar 2022 die schriftliche Zustimmung des BMBF zur
Förderung mitgeteilt?
b) Fand nach der bereits erfolgten wissenschaftlichen Begutachtung
zwischen dem 18. Februar 2022 und 27. Juni 2022 eine erneute
wissenschaftliche Begutachtung mit einer anderslautenden Förderempfehlung
statt, wenn ja, was waren die Gründe für diese nach Auffassung der
Fragesteller ungewöhnliche Vorgehensweise?
c) Wann wurde von wem im BMBF die Entscheidung für eine Ablehnung
des Projektantrages getroffen?
d) Ist das BMBF dazu bereit, eine Revision der Entscheidung zu prüfen
und gangbare Lösungen zu erarbeiten, um die in Aussicht gestellte
Förderung der Ausstellungsphase zu realisieren, und falls nein, warum
nicht?
15. Was waren die fachlichen Gründe des BMBF dafür, die gesamte
Verlängerungsphase des Programms „BioTip“ am 9. Juni 2022 der
Berichterstattung zufolge kurzerhand zu kippen (https://www.tagesspiegel.de/wissen/da
s-vertrauen-ist-nachhaltig-erschuettert-scharfe-kritik-an-stark-watzinger-v
on-forschenden/28503762.html)?
16. Wie passt die Entscheidung des BMBF hinsichtlich des Programms „Bio-
Tip“ mit den jüngsten Äußerungen des Parlamentarischen Staatssekretärs
Dr. Jens Brandenburg zusammen, dass das BMBF zusätzliche Mittel u. a.
in die Klimaforschung investieren werde (https://www.jmwiarda.de/2022/
07/25/unsere-ambitionen-haben-sich-nicht-erledigt/)?
17. Wann hat das BMBF die im Rahmen des Programms „BioTip“ geförderten
Projekte im Jahr 2021 zur Antragstellung für eine weitere Förderrunde
aufgefordert?
18. Wann fanden die fachlichen Begutachtungen der eingereichten
Antragskonzepte für die vom BMBF in Aussicht gestellte planmäßige nächste
Förderrunde des Programms „BioTip“ statt?
a) Wie setzte sich der unabhängige Gutachterkreis zusammen?
b) Wann hat der unabhängige Gutachterkreis getagt?
c) Wann wurde die Bundesministerin für Bildung und Forschung Bettina
Stark-Watzinger mit der Entscheidung eines etwaigen Förderstopps
befasst, und falls keine Bundesministerbefassung stattgefunden haben
sollte, wer hat die Entscheidung wann im BMBF getroffen?
19. Wie positioniert sich die Bundesministerin für Bildung und Forschung
Bettina Stark-Watzinger zu der Forderung von Projektteilnehmern, die
Einstellung des Programms „BioTip“ zurückzunehmen (https://prodigy-bi
otip.org/wp-content/uploads/2022/06/Ministerinnenbrief_20.06.22_16
h.pdf)?
20. Warum hat sich das BMBF gegen eine einjährige Verlängerung in Form
eines Auslaufjahres bis März 2024 entschieden, um etwaige Härten
insbesondere für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler durch den Abbruch
von zahllosen Qualifizierungsarbeiten, laufenden Forschungsreihen von
Naturwissenschaftlern und Dissemination-Aktivitäten von
Sozialwissenschaftlern abzufedern, und was unternimmt das BMBF für die betroffenen
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler?
21. Was waren die fachlichen Gründe für eine Ablehnung der Projektskizze
„PRODIGY 2.0“ zur Aufnahme in die Verlängerungsphase 2023 bis 2025?
a) Wie viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind nach
Kenntnis des BMBF von der Förderentscheidung betroffen?
b) Welche konkrete Unterstützungs- und Beratungsleistungen erbringt das
BMBF für internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler,
deren Gültigkeit des Aufenthaltstitels von der jeweiligen
Projektförderung abhängt, und falls keine, plant das BMBF hier tätig zu werden,
um hochqualifiziertes wissenschaftliches Personal in Zeiten des
Fachkräftemangels in Deutschland zu halten?
22. Wie hoch war insgesamt die Fördersumme des Projekts „PRODIGY 2.0“
über die Jahre im Rahmen des Programms „BioTip“ (bitte tabellarisch
entlang der Haushaltsjahre auflisten)?
23. Welche unmittelbaren Folgen und langfristigen Auswirkungen hat der
Förderstopp des Projekts „PRODIGY 2.0“ aus Sicht des BMBF für die
internationale Forschungskooperation im Bereich der Bioökonomie mit
südamerikanischen Werte- und Partnerländern?
24. Welche unmittelbaren Folgen und langfristigen Auswirkungen hat der
Förderstopp des Programms „BioTip“ aus Sicht des BMBF für die
internationale Forschungskooperation im Bereich der Bioökonomie mit
südamerikanischen Werte- und Partnerländern (bitte tabellarisch auflisten, welche
bilaterale Forschungskooperationen von dem Förderstopp samt
Fördersumme beeinträchtigt werden)?
25. Warum hat sich das BMBF anknüpfend an die trilaterale
Wissenschaftskonferenz vom 9. und 10. Oktober 2021 in Dresden gegen die weitere
Förderung einer internationalen Wissenschaftskonferenz im deutsch-
polnischtschechischen Dreiländereck entschieden, und welche neuen Initiativen der
internationalen Zusammenarbeit mit Polen strebt die Bundesministerin für
Bildung und Forschung Bettina Stark-Watzinger an?
26. Warum hat das BMBF die Eureka-Präsidentschaft, die Deutschland
turnusgemäß zugestanden hätte und von internationalen Partnerstaaten große
Unterstützung gefunden hat, nicht übernommen, und mit welcher
Begründung wurde dies den internationalen Partnerstaaten gegenüber
gerechtfertigt?
27. Wie wird das BMBF dem internationalen Reputationsschaden und
Vertrauensverlust durch eine abrupt endende Förderung von etwaigen
internationalen Forschungskooperationen gegenüber internationalen
Forschungspartnern und Stakeholdern entgegenwirken?
28. Welchen Stellenwert haben internationale Forschungs- und
Innovationskooperationen in dieser Legislaturperiode für die Bundesregierung vor
dem Hintergrund der erheblichen Mittelkürzungen in eben diesen
Bereichen?
29. Welche abgestimmten eigenen Initiativen planen die Bundesministerin für
Bildung und Forschung Bettina Stark-Watzinger und die Bundesministerin
des Auswärtigen Annalena Baerbock zur Stärkung und Vertiefung von
Forschungskooperationen mit den Staaten Lateinamerikas, die aus
geostrategischem Interesse heraus als Wertepartner gewonnen werden könnten?
30. Aus welchem Grund wird dem Deutschen Akademischen Austauschdienst
(DAAD) die Grundfinanzierung, die maßgeblich zur Finanzierung von
langfristigen Forschungsstipendien genutzt wird, gekürzt (laut
Kabinettsbeschluss von 2021 204 Mio. Euro Grundfinanzierung, zu 2022 195 Mio.
Euro und 2023 191 Mio. Euro)?
31. Welche Konsequenzen hat die im „Tagesspiegel“-Artikel „Das Vertrauen
ist nachhaltig erschüttert – Starke Kritik an Stark-Watzinger von
Forschenden“ (https://www.tagesspiegel.de/wissen/das-vertrauen-ist-nachhaltig-ers
chuettert-scharfe-kritik-an-stark-watzinger-von-forschenden/2850376
2.html) zitierte „neue Schwerpunktsetzung des BMBF hinzu
Forschungsaktivitäten, die einen schnellen Impact erzeugen“ für die Förderung der
Grundlagenforschung des Bundes?
32. Welche Maßnahmen ergreift die Bundesregierung, um die Rolle der
Fachhochschulen bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zu
stärken?
33. Ist die DFG der wiederholten gesetzlichen Vorgabe aus dem
Bundeshaushaltsgesetz der Jahre 2020, 2021 und 2022 nachgekommen, 1 Prozent der
Bundesmittel für die Forschung an Fachhochschulen und Hochschulen für
Angewandte Wissenschaft sowie Technischen Hochschulen einzusetzen,
und falls nein, warum nicht, und wie beabsichtigt die Bundesregierung im
Falle der DFG die Einhaltung des geltenden Bundeshaushaltsgesetzes
sicherzustellen?
34. Plant die Bundesregierung ihrerseits eine Verpflichtung der DFG zur
Stärkung der Forschungsförderung an Fachhochschulen, und erwägt sie eine
Sperre von Haushaltsmitteln zu diesem Zwecke?
35. Hält die Bundesregierung die Trennung von Grundlagenforschung und
angewandter Forschung, wie sie die DFG nach Auffassung der Fragesteller
zum Nachteil der DFG praktiziert, für sachgemäß, und bedeutet die
Gründung der DATI eine Zementierung dieser Trennung, oder liegt der
Schwerpunkt der beabsichtigten Förderung von DATI in der Kooperation von
Hochschulen und der Wirtschaft?
36. Plant die Bundesregierung im Zuge des Aufbaus einer DATI, die
„Deutsche Forschungsgemeinschaft“ in „Deutsche
Grundlagenforschungsgemeinschaft“ umzubenennen, und falls ja, wie weit sind die Pläne
gediehen?
37. Wie definiert die Bundesregierung im Kontext der Gründung einer sog.
DATI „kleine und mittlere Universitäten“?
a) Warum schließt die Bundesregierung eine Förderung der „großen
Universitäten“ im Rahmen der DATI aus?
b) Nach welchen objektiven Kriterien grenzt die Bundesregierung kleine,
mittlere und große Universitäten voneinander ab (bitte tabellarisch die
nach Auffassung des BMBF vorhandenen kleinen, mittleren und
großen Universitäten in Deutschland auflisten)?
c) Warum soll die Forschungsförderung im Rahmen der DATI nicht allen
Universitäten zugutekommen?
d) Wie stellt die Bundesregierung sicher, dass es bei der geplanten DATI
nicht zu ähnlichen strukturellen Defiziten bei der Förderung von
Fachhochschulen kommt, wie es nach Auffassung der Fragesteller bei der
DFG der Fall zu sein scheint?
38. Auf welche vorhandenen Strukturen kann die geplante DATI aufbauen,
und wie grenzt sie eine etwaige Agentur von der industriellen
Gemeinschaftsforschung einerseits und dem Zentralen Innovationsprogramm
Mittelstand (ZIM) andererseits ab?
39. Wie bewertet das BMBF die massive Kritik aus der Wissenschaft an ihrem
Eckpunktepapier zum Aufbau einer DATI?
40. Wie beteiligt die Bundesregierung die Länder bei der Entwicklung der
geplanten DATI?
41. Wie stellt die Bundesregierung sicher, dass keine Doppelstrukturen oder
Verdrängungseffekte bezüglich Innovationsaktivitäten auf Ebene der
Kommunen und Länder entstehen, etwa zur „Innovationsallianz Baden-
Württemberg“ (InnBW)?
42. Wann legt das BMBF ein überarbeitetes Eckpunktepapier zur sog. DATI
vor?
a) Wie werden die Wissenschaftsakteure in Forschung und Lehre sowie
die Länder in die Weiterentwicklung der DATI-Pläne des BMBF
eingebunden?
b) Wie sieht der überarbeitete Zeitplan zum Aufbau der sog. DATI aus?
43. Von welchen Förderprogrammen des BMBF können Fachhochschulen
derzeit profitieren (bitte tabellarisch mit der verfügbaren Gesamtfördersumme
und dem jeweiligen Förderhöchstbetrag auflisten)?
44. Wie viele Fachhochschulen profitieren derzeit von Förderprogrammen des
BMBF (bitte tabellarisch die Fachhochschulen samt Förderrichtlinie,
Förderbetrag und Förderlaufzeit auflisten)?
45. Profitieren Fachhochschulen aktuell von den Förderaktivitäten der
Bundesagentur für Sprunginnovationen (SPRIND) (bitte tabellarisch die
geförderten Fachhochschulen samt Forschungsprojekt, Förderbetrag und
Förderlaufzeit auflisten)?
46. Wie viele Mittel stellt das BMBF für das Programm „Forschung an
Fachhochschulen“ über die kommenden Jahre zur Verfügung?
47. Wie fügt sich das Programm „Forschung an Fachhochschulen“ in die
Aktivitäten des BMBF hinsichtlich der Gründung einer sog. DATI ein?
48. Welche Schlussfolgerung zieht die Bundesregierung aus der Forderung
von acatech, Zivilklauseln aus den Hochschulgesetzen zu streichen, für die
Forschungs- und Innovationspolitik des Bundes?
49. Was spricht vor dem Hintergrund der Gründung der Bundesagentur für
Sprunginnovation nach dem Vorbild der vom US-amerikanischen
Verteidigungsministerium errichteten DARPA aus Sicht der Bundesregierung
gegen eine Fusion der SPRIND mit der Agentur für Innovation in der Cyber-
Sicherheit (Cyper-Agentur), außer Ressortegoismen?
50. Plant die Bundesregierung eine Fusion der Agentur für Sprunginnovation
und der Cyber-Agentur, falls nein, warum nicht, und falls ja, wie sieht der
Zeitplan aus?
51. Wann wurde die im Koalitionsvertrag verankerte Evaluation der SPRIND
gestartet?
a) Wer wurde mit der Evaluation beauftragt?
b) Wird auch die Zusammenarbeit und Arbeitsteilung mit der Cyber-
Agentur evaluiert?
c) Wann liegen die Ergebnisse der Evaluation vor?
d) Fließen die Ergebnisse der Evaluation in die Vorschläge zur
Strukturreform der SPRIND sowie in das Gesetzgebungsverfahren für das von
der Bundesministerin für Bildung und Forschung Bettina Stark-
Watzinger avisierte SPRIND-Freiheitsgesetz ein, um der vom
Parlamentarischen Staatssekretär Dr. Jens Brandenburg in einem Interview
dargelegten Notwendigkeit von „objektiven und unabhängigen
Wirkungsanalysen“ sowie dem Anspruch einer „evidenzbasierten
politischen Entscheidungsfindung“ gerecht zu werden (https://www.jmwiard
a.de/2022/07/25/unsere-ambitionen-haben-sich-nicht-erledigt/)?
52. Wann beruft die Bundesregierung eine Nachfolgerin bzw. einen
Nachfolger für den aus dem Amt geschiedenen ehemaligen Parlamentarischen
Staatssekretär Dr. h. c. Thomas Sattelberger, der noch dem Aufsichtsrat der
Bundesagentur für Sprunginnovation angehört, und wer wird die
Nachfolge antreten?
53. Nach welchen Kriterien entscheidet die Bundesregierung über Anträge zur
Ausnahme vom sog. Besserstellungsverbot entsprechend § 44 der
Bundeshaushaltsordnung (BHO) im Bereich der Forschungsförderung?
54. Welche Verbesserungen plant die Bundesregierung bei der Genehmigung
von Ausnahmen vom sog. Besserstellungsverbot zur Personalgewinnung
an außeruniversitären Forschungseinrichtungen?
55. Welche Anträge hat das BMBF im laufenden Jahr 2022 an das
Bundesministerium der Finanzen (BMF) gestellt, und mit welchem Ergebnis
wurde über die Prüfanträge entschieden (bitte tabellarisch darstellen)?
56. Wie viele Handlungs- und Prüfaufträge zur Einhaltung des
Besserstellungsverbotes im Bereich der Forschungsförderung sind derzeit in der
Bundesregierung anhängig?
Wie lange ist aktuell die durchschnittliche Bearbeitungszeit vom Eingang
bis zur Bescheidung von Handlungs- und Prüfaufträgen zur Einhaltung des
Besserstellungsverbotes?
57. Behindert die aktuelle Auslegung der Besserstellungsverbotes aus Sicht
der Bundesregierung die Forschungseinrichtungen an der Gewinnung von
hochqualifiziertem Führungspersonal, wenn ja, welche Konsequenzen
zieht die Bundesregierung hieraus, und wenn nein, warum sind für
SPRIND und DATI dennoch Ausnahmen erforderlich?
58. Führt aus Sicht der Bundesregierung die unterschiedliche Auslegung von
Ausnahmen vom Besserstellungsverbot zu Wettbewerbsverzerrung im
Forschungs- und Innovationsbereich?
59. Plant die Bundesregierung diesbezüglich gesetzliche Änderungen zur
Unterstützung von Forschungseinrichtungen bei der Gewinnung von
hochqualifiziertem Personal, und wenn ja, welche gesetzlichen Änderungen
sollen bis wann erfolgen (bitte tabellarische samt Zeitplan und Eckpunkten
darstellen)?
60. Wie begegnet die Bundesregierung dem absehbaren Fachkräftemangel im
Bereich der Mikroelektronik, und welchen Beitrag leistet hierzu das
BMBF speziell auch im Kontext der Neuansiedlung von Intel am Standort
Magdeburg?
61. Arbeitet die Bundesregierung an einer ressortübergreifenden Strategie zur
Gewinnung von Fachkräften im Bereich der Schlüsseltechnologien?
a) Welches Ressort hat innerhalb der Bundesregierung die Federführung
bei der Erarbeitung einer etwaigen Strategie?
b) Welchen Beitrag leistet das BMBF bei der Umsetzung der zwischen
dem Bundeskanzler Olaf Scholz und den ostdeutschen
Ministerpräsidenten am 13. Juni 2022 beschlossenen sog. Riemser Erklärung
hinsichtlich der Prüfung, ob die gemeinnützigen
Industrieforschungseinrichtungen bei der Anwendung des Besserstellungsverbotes mit großen
außeruniversitären Forschungseinrichtungen gleichgestellt werden
könnten, und wie sieht der Zeitplan einer etwaigen Prüfung aus?
c) Welchen Beitrag leistet das BMBF bei der Umsetzung der zwischen
dem Bundeskanzler Olaf Scholz und den ostdeutschen
Ministerpräsidenten am 13. Juni 2022 beschlossenen sog. Riemser Erklärung
hinsichtlich der inhaltlichen Ausgestaltung des vereinbarten
„Fachkräftegipfels Ostdeutschland“?
62. Wie bewertet die Bundesregierung die Auswirkungen der steigenden
Energiekosten auf die Hochschulen, und plant die Bundesregierung für den
Herbst und Winter 2022 ein entsprechendes Entlastungspaket?
63. Wie bewertet die Bundesregierung die Auswirkungen der steigenden
Energiekosten auf den laufenden Betrieb an außeruniversitären
Forschungseinrichtungen, und plant die Bundesregierung ein entsprechendes
Entlastungspaket?
64. Plant die Bundesregierung einen themenbezogenen Rettungsschirm für
besonders energieintensive Forschungsaktivitäten etwa für
Höchstleistungsrechner oder Teilchenbeschleuniger?
65. Wie stellt die Bundesregierung im Notfall die Energieversorgung für
Forschungseinrichtungen sicher, um die Funktionsfähigkeit von
Forschungsinstrumenten sicherzustellen und Forschungsgegenstände durch eine
lückenlose Energieversorgung sachgemäß vor schweren bis hin zu
irreparablen Schäden zu schützen?
a) Hat die Bundesregierung die besonderen Bedürfnisse aus Wissenschaft
und Forschung mit der Bundesnetzagentur besprochen, und wenn ja,
wann und auf welcher Ebene wurden etwaige Gespräche mit der
Bundesnetzagentur geführt, und wenn nein, warum nicht?
b) Hat die Bundesregierung die Bundesnetzagentur angewiesen,
ausgewählte Forschungseinrichtungen als kritische Infrastruktur in etwaigen
Notfallplänen zu berücksichtigen, und wenn nein, warum nicht?
66. Welche eigenen neuen Initiativen plant die Bundesministerin für Bildung
und Forschung Bettina Stark-Watzinger zur Stärkung der technologischen
Souveränität in den Bereichen Quantentechnologien,
Kommunikationssysteme, Mikroelektronik, Künstliche Intelligenz, Robotik,
Batteriezellforschung und Cyber-Sicherheit?
67. Welche eigene ambitionierte Zielmarke setzt sich die Bundesregierung
nach Erreichen des Zieles der Vorgängerregierung von 100 errichteten KI-
Professuren?
68. Welche Anstrengungen unternimmt die Bundesregierung abseits einer
reinen Vertiefung der deutsch-französischen Kooperation, um die
europäische Vernetzung der nun verstetigten KI-Kompetenzzentren
voranzutreiben?
69. Wann stellt die Bundesregierung Eckpunkte der angekündigten
„Zukunftsstrategie Forschung und Innovation“ vor?
a) Wie und wann soll die Einbindung des Deutschen Bundestages und
von Stakeholdern stattfinden (bitte den Zeitplan übermitteln)?
b) Welcher Arbeitseinheit im BMBF obliegt die Federführung bei der
Erarbeitung der angekündigten „Zukunftsstrategie Forschung und
Innovation“?
c) Wie ist im Falle einer Federführung der Grundsatzabteilung des BMBF
die enge Einbindung der Förderabteilungen sowie die Passfähigkeit zu
dessen Förderaktivitäten bei der Erarbeitung einer etwaigen
„Zukunftsstrategie Forschung und Innovation“ sichergestellt?
d) Welche haushälterischen Vorkehrungen hat die Bundesregierung im
Bundeshaushalt für die „Zukunftsstrategie Forschung und Innovation“
vorgenommen?
70. Plant die Bundesregierung, eine Bündelung der Forschungs- und
Innovationsförderung vorzunehmen, falls ja, wie, und bis wann soll die Bündelung
vollzogen werden, und falls nein, warum nicht?
71. Wann wird die Bundesregierung die Eckwerte des im Koalitionsvertrag
angekündigten Forschungsdatengesetzes vorstellen?
a) Welches Ressort hat für das Forschungsdatengesetz die Federführung?
b) Wie sieht der Zeitplan des Gesetzgebungsprozesses aus?
c) Welche Forschungsklauseln möchte das BMBF im Rahmen eines
Forschungsdatengesetzes gesetzlich verankern?
Berlin, den 1. August 2022
Friedrich Merz, Alexander Dobrindt und Fraktion
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de
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ISSN 0722-8333]
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