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Kleine AnfrageWahlperiode 20Beantwortet

Homeoffice als Arbeitsform

(insgesamt 15 Einzelfragen mit zahlreichen Unterfragen)

Fraktion

DIE LINKE

Ressort

Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Datum

17.10.2022

Aktualisiert

28.10.2022

Deutscher BundestagDrucksache 20/354521.09.2022

Homeoffice als Arbeitsform

der Abgeordneten Susanne Ferschl, Gökay Akbulut, Matthias W. Birkwald, Ates Gürpinar, Jan Korte, Pascal Meiser, Sören Pellmann, Heidi Reichinnek, Dr. Petra Sitte, Jessica Tatti, Kathrin Vogler und der Fraktion DIE LINKE.

Vorbemerkung

Im Zuge der Corona-Pandemie hat Homeoffice als Arbeitsform in Deutschland erheblich zugenommen. Nach einer Befragung der Hans-Böckler-Stiftung waren es im Jahr 2019 nur 4 Prozent der Beschäftigten die ausschließlich und 13 Prozent, die teilweise im Homeoffice arbeiteten, während dies in den Jahren 2020 bis 2022 auf teilweise mehr als 25 Prozent anstieg (vgl. Deutscher Gewerkschaftsbund (Hg.): Atlas der Digitalisierung, Mai 2022, S. 16).

Homeoffice ist eine ambivalente Arbeitsform, die je nach Ausgestaltung für Beschäftigte ein größeres Maß an Souveränität und Selbstbestimmung am Arbeitsplatz und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf bewirken kann. Gleichzeitig birgt sie auch die Gefahr von Entgrenzung und gesundheitsgefährdenden Arbeitsbedingungen.

Die Bundesregierung plant im Koalitionsvertrag zwischen SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP einen Erörterungsanspruch über mobiles Arbeiten und Homeoffice (vgl. Mehr Fortschritt wagen. Koalitionsvertrag 2021 bis 2025, S. 54). Der aktuelle Entwurf der neuen SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (SARS-CoV-2-ArbSchVO) enthält auch eine neuerliche Homeoffice-Angebotspflicht.

Aus Sicht der Fragenden müssen zukünftige rechtliche Rahmenbedingungen die Entscheidung der Beschäftigten über den Arbeitsort zur Priorität haben und auf Basis der aktuellen Erkenntnisse über Homeoffice als Arbeitsform gestaltet werden.

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen50

1

Wie viele Beschäftigte arbeiten nach Kenntnis der Bundesregierung teilweise oder ausschließlich nicht in ihrer Betriebsstätte (bitte für die Jahre 2012 bis 2022 einzeln ausweisen sowie nach Branchen, Bundesländern, Stellung im Betrieb, Bildungsniveau, monatlichem Bruttoverdienst, Geschlecht und Alter differenzieren)?

1

Wie viele Beschäftigte arbeiten nach Kenntnis der Bundesregierung teilweise oder ausschließlich im Homeoffice (bitte die aktuell verfügbaren Zahlen sowie die Jahre 2012 bis 2022 einzeln ausweisen und, sofern möglich, nach Branchen, Bundesländern und auch nach Stellung im Betrieb, Bildungsniveau, monatlichem Bruttoverdienst, Geschlecht und Alter differenzieren, bitte auch darauf eingehen, wie die Bundesregierung „Homeoffice“ definiert und welche Definition es ihrer Meinung nach bräuchte, um Homeoffice besser statistisch erfassen zu können)?

1

Wie viele Beschäftigte arbeiten nach Kenntnis der Bundesregierung teilweise oder ausschließlich in Telearbeit (bitte die aktuell verfügbaren Zahlen sowie die Jahre 2016 bis 2022 einzeln ausweisen und, sofern möglich, nach Branchen, Bundesländern und Stellung im Betrieb, Bildungsniveau, monatlichem Bruttoverdienst, Geschlecht und Alter differenzieren)?

1

Wie viele Beschäftigte arbeiten nach Kenntnis der Bundesregierung derzeit teilweise oder ausschließlich in Heimarbeit (bitte die aktuell verfügbaren Zahlen sowie die Jahre 2016 bis 2022 einzeln ausweisen und, sofern möglich, nach Branchen, Bundesländern und Stellung im Betrieb, Bildungsniveau, monatlichem Bruttoverdienst, Geschlecht und Alter differenzieren)?

2

Wie groß ist nach Kenntnis der Bundesregierung das sogenannte Homeoffice-Potential in Deutschland, wie viele Beschäftigte könnten ihre Tätigkeit ganz oder teilweise im Homeoffice leisten (bitte für die verschiedenen Branchen und Wirtschaftszweige einzeln ausweisen)?

2

Wie viele Beschäftigte sind im Geltungszeitraum der Homeoffice-Angebotspflicht der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung ins Homeoffice gewechselt (bitte für die einzelnen Monate der Pandemie gesondert angeben und auch auf das Jahr 2020 vor Beginn des Geltungszeitraums der genannten Verordnung eingehen sowie, sofern möglich, nach Branchen, Bundesländern und Stellung im Betrieb, Bildungsniveau, monatlichem Bruttoverdienst, Geschlecht und Alter differenzieren)?

2

Welche Gründe sind der Bundesregierung bekannt, weswegen Beschäftigte trotz des objektiven Bestehens eines „Homeoffice-Potentials“ an ihrem Arbeitsplatz bzw. der Geltung der Homeoffice-Angebotspflicht nicht ins Homeoffice wechseln oder gewechselt sind (bitte in der Antwort darauf eingehen, wenn es unterschiedliche Gründe je nach Branchen, Bundesländern und Stellung im Betrieb, Bildungsniveau, monatlichem Bruttoverdienst, Geschlecht und Alter geben sollte)?

2

Welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung über die Einstellung von Arbeitgebern und Führungskräften gegenüber der Arbeit im Homeoffice?

3

Welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung darüber, ob und wie sich die Verteilung der Sorgearbeit in den deutschen Haushalten mit dem Anwuchs von Homeoffice seit 2020 verändert hat (bitte in der Antwort darauf eingehen, wenn es unterschiedliche Entwicklungen je nach Geschlecht, Branchen, Bundesländern und Stellung im Betrieb, Bildungsniveau und monatlichem Bruttoverdienst geben sollte)?

3

Inwiefern hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Aufteilung der Sorgearbeit seit 2020 in jenen deutschen Haushalten verändert, in denen diese vor 2020 gleichmäßig verteilt war (bitte in der Antwort darauf eingehen, wenn es unterschiedliche Entwicklungen je nach Geschlecht, Branchen, Bundesländern und Stellung im Betrieb, Bildungsniveau und monatlichem Bruttoverdienst geben sollte)?

4

Welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung darüber, ob und wie sich die Lage der betrieblichen Mitbestimmung in Deutschland seit dem Aufwuchs von Homeoffice seit 2020 verändert hat?

4

Welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung darüber, wie viele Betriebsrat- und Personalratsgremien selbst im Homeoffice arbeiten bzw. ihre Arbeit ganz oder teilweise virtuell gestalten (bitte in der Antwort darauf eingehen, wenn es unterschiedliche Entwicklungen je nach Branchen oder Bundesländern geben sollte)?

4

Welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung darüber, wie viele Betriebe mittlerweile mitbestimmte Regelungen unter Einbeziehung des Betriebsrates zum Homeoffice haben (bitte in der Antwort darauf eingehen, wenn es unterschiedliche Entwicklungen je nach Branchen oder Bundesländern geben sollte)?

5

Wie viele Quadratmeter Wohnraum stehen nach Kenntnis der Bundesregierung abhängig Beschäftigten durchschnittlich zur Verfügung (bitte für die Jahre 2012 bis 2022 einzeln ausweisen und, sofern möglich, nach Branchen, Bundesländern und auch nach Stellung im Betrieb, Bildungsniveau, monatlichem Bruttoverdienst, Geschlecht und Alter differenzieren)?

6

Wie groß ist nach Kenntnis der Bundesregierung die mittlere Größe des Arbeitsplatzes bei abhängig Beschäftigten im Homeoffice (bitte für die Jahre 2012 bis 2022 einzeln ausweisen und, sofern möglich, nach Branchen, Bundesländern und auch nach Stellung im Betrieb, Bildungsniveau, monatlichem Bruttoverdienst, Geschlecht und Alter differenzieren)?

7

Wie haben sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Anzahl und Verbreitung von sogenannten Co-Working-Spaces entwickelt?

7

Welche Bedeutung haben „Co-Working-Spaces“ nach Einschätzung der Bundesregierung für die jetzige und weitere Entwicklung der Arbeitswelt im Allgemeinen und der mobilen Arbeitsformen im Besonderen (bitte in der Antwort darauf eingehen, wenn die Bundesregierung unterschiedliche Bedeutung je nach Branche, Bundesland, Tätigkeit, Geschlecht und Alter sowie Stellung im Betrieb sehen sollte)?

7

Inwiefern fördert die Bundesregierung gegenwärtig „Co-Working-Spaces“, und plant die Bundesregierung zukünftige Förderung (bitte darauf eingehen, nach welcher Programmatik gegenwärtige und zukünftige Förderprogramme gestaltet sein sollen, auch in Bezug auf ländlichen und urbanen Raum sowie profitorientierte und gemeinnützige Unternehmungen)?

7

Wie kann nach Einschätzung der Bundesregierung der Arbeits- und Gesundheitsschutz in „Co-Working-Spaces“ gesichert werden, und wer ist nach Auffassung der Bundesregierung für die Befolgung einschlägiger Rechtsnormen wie denen aus dem Arbeitsschutzgesetz oder der Arbeitsstättenverordnung in „Co-Working-Spaces“ verantwortlich?

8

Welche gesundheitlichen Beschwerden stehen nach Kenntnis der Bundesregierung insgesamt mit der Arbeit an einem Büroarbeitsplatz im Zusammenhang?

8

Welche gesundheitlichen Beschwerden stehen nach Kenntnis der Bundesregierung mit der Arbeit im Homeoffice im Zusammenhang?

8

Welches sind nach Kenntnis der Bundesregierung die sieben häufigsten Arbeitsunfälle bei der Arbeit im Homeoffice (bitte für die Jahre 2012 bis 2022 einzeln ausweisen und, sofern möglich, nach Branchen, Bundesländern und auch nach Stellung im Betrieb, Bildungsniveau, monatlichem Bruttoverdienst, Geschlecht und Alter differenzieren und angeben, wie viele Unfälle insgesamt im Homeoffice erfolgt sind)?

8

Wie hoch ist nach Kenntnis der Bundesregierung der Anteil der im Homeoffice arbeitenden Beschäftigten mit Rückenschmerzen, und besteht ein Unterschied zu den nicht im Homeoffice arbeitenden Beschäftigten?

8

Wie hoch ist nach Kenntnis der Bundesregierung der Anteil der im Homeoffice arbeitenden Beschäftigten mit Augenerkrankungen, und besteht ein Unterschied zu den nicht im Homeoffice arbeitenden Beschäftigten?

8

Nimmt nach Kenntnis der Bundesregierung durch die Arbeit im Homeoffice die emotionale Erschöpfung der Beschäftigten zu (entsprechend der Definition in: Kunze; Hampel; Zimmermann (2020): Homeoffice in der Corona-Krise – eine nachhaltige Transformation der Arbeitswelt?), und wie groß ist der Anteil der Beschäftigten, auf die dies zutrifft (bitte für die Jahre 2012 bis 2022 einzeln ausweisen und, sofern möglich, nach Branchen, Bundesländern und auch nach Stellung im Betrieb, Bildungsniveau, monatlichem Bruttoverdienst, Geschlecht und Alter differenzieren)?

8

Inwieweit fördert das Arbeiten im Homeoffice nach Kenntnis der Bundesregierung die mentale Gesundheit (entsprechend der Definition in: Neumann; Lindert; Seinsche; Zeike; Pfaff (2020): Homeoffice- und Präsenzkultur im öffentlichen Dienst in Zeiten der COVID-19-Pandemie) im Vergleich zum Arbeiten in Präsenz (bitte, sofern möglich, in der Antwort darauf eingehen, wenn es nach Kenntnis der Bundesregierung Unterschiede nach Branchen, Bundesländern, Stellung im Betrieb, Bildungsniveau, monatlichem Bruttoverdienst, Geschlecht oder Alter geben sollte)?

8

Wie hoch ist nach Kenntnis der Bundesregierung der Anteil der dauerhaft im Homeoffice arbeitenden Beschäftigten, welche Einsamkeit oder soziale Isolation als durch das Homeoffice entstandene Belastung empfinden (bitte für die Jahre 2012 bis 2022 einzeln ausweisen und, sofern möglich, nach Branchen, Bundesländern und auch nach Stellung im Betrieb, Bildungsniveau, monatlichem Bruttoverdienst, Geschlecht und Alter differenzieren)?

8

Bestehen nach Kenntnis der Bundesregierung Unterschiede zwischen im Homeoffice arbeitenden und nicht im Homeoffice arbeitenden Beschäftigten bezüglich der Gesamtheit der Krankheitstage (bitte in der Antwort darauf eingehen, wenn es Unterschiede je nach Branche, Bundesland, Alter, Geschlecht, Stellung im Betrieb, monatlichem Bruttoverdienst oder Bildungsniveau geben sollte)?

9

Wie kann nach Einschätzung der Bundesregierung der Arbeits- und Gesundheitsschutz im Homeoffice gesichert werden?

9

Gilt nach Auffassung der Bundesregierung im Homeoffice das Arbeitsschutzgesetz?

9

Gilt nach Auffassung der Bundesregierung im Homeoffice die Arbeitsstättenverordnung?

9

Gilt nach Auffassung der Bundesregierung im Homeoffice das Arbeitszeitgesetz uneingeschränkt?

9

Gilt nach Auffassung der Bundesregierung im Homeoffice die Betriebssicherheitsverordnung?

9

Hat der Arbeitgeber für Beschäftigte im Homeoffice die Pflicht, eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen, und wenn ja, welches Verfahren hält die Bundesregierung dafür am geeignetsten?

10

Welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung über die Arbeitszeit im Homeoffice?

10

Inwieweit werden nach Kenntnis der Bundesregierung die gesetzlichen Pausenzeiten der im Homeoffice arbeitenden Beschäftigten eingehalten, und gibt es Unterschiede zu anderen Beschäftigten (bitte in der Antwort darauf eingehen, wenn es Unterschiede je nach Branche, Bundesland, Alter, Geschlecht, Stellung im Betrieb, monatlichem Bruttoverdienst oder Bildungsniveau geben sollte)?

10

Bei wie vielen der im Homeoffice arbeitenden Beschäftigten kommt es nach Kenntnis der Bundesregierung zu verkürzten Ruhezeiten, und gibt es Unterschiede zu anderen Beschäftigten (bitte in der Antwort darauf eingehen, wenn es Unterschiede je nach Branche, Bundesland, Alter, Geschlecht, Stellung im Betrieb, monatlichem Bruttoverdienst oder Bildungsniveau geben sollte)?

10

Wie hoch ist nach Kenntnis der Bundesregierung der Anteil der Beschäftigten, die im Homeoffice länger als vertraglich vereinbart arbeiten, und gibt es Unterschiede zu anderen Beschäftigten (bitte in der Antwort darauf eingehen, wenn es Unterschiede je nach Branche, Bundesland, Alter, Geschlecht, Stellung im Betrieb, monatlichem Bruttoverdienst oder Bildungsniveau geben sollte)?

10

Wie viele der im Homeoffice arbeitenden Beschäftigten machen nach Kenntnis der Bundesregierung Überstunden, inwiefern werden diese vom Arbeitgeber erfasst und anerkannt, und gibt es Unterschiede zu anderen Beschäftigten (bitte in der Antwort darauf eingehen, wenn es Unterschiede je nach Branche, Bundesland, Alter, Geschlecht, Stellung im Betrieb, monatlichem Bruttoverdienst oder Bildungsniveau geben sollte)?

10

Wie wird die Arbeitszeit der im Homeoffice arbeitenden Beschäftigten nach Kenntnis der Bundesregierung erfasst (bitte in der Antwort darauf eingehen, wenn es Unterschiede je nach Branche, Bundesland, Alter, Geschlecht, Stellung im Betrieb, monatlichem Bruttoverdienst oder Bildungsniveau geben sollte)?

11

Inwiefern unterscheidet sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Produktivität der im Homeoffice arbeitenden Beschäftigten im Vergleich zu den nicht im Homeoffice arbeitenden Beschäftigten (bitte in der Antwort darauf eingehen, wenn es Unterschiede je nach Branche, Bundesland, Alter, Geschlecht, Stellung im Betrieb, monatlichem Bruttoverdienst oder Bildungsniveau geben sollte)?

12

Inwiefern unterscheidet sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Arbeitszufriedenheit der im Homeoffice arbeitenden Beschäftigten im Vergleich zu den nicht im Homeoffice arbeitenden Beschäftigten (bitte in der Antwort darauf eingehen, wenn es Unterschiede je nach Branche, Bundesland, Alter, Geschlecht, Stellung im Betrieb, monatlichem Bruttoverdienst oder Bildungsniveau geben sollte)?

12

Inwieweit spielen die Lage (städtischer Raum bzw. ländlicher Raum) und die Gegend (charakterisiert nach durchschnittlicher Höhe der Miete) des Wohnorts und somit des Homeoffices nach Kenntnis der Bundesregierung eine Rolle für die Arbeitszufriedenheit der Beschäftigten?

12

Wie groß ist nach Kenntnis der Bundesregierung der Einfluss des Einkommens auf die Arbeitszufriedenheit der im Homeoffice arbeitenden Beschäftigten?

13

Welche Kosten entstehen nach Kenntnis der Bundesregierung durch die Arbeit im Homeoffice?

13

Inwiefern verändern sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Wohnkosten der im Homeoffice Beschäftigten?

13

Welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung über tatsächliche oder potentielle Kostenersparnisse von Arbeitgebern durch die Entsendung von Beschäftigten ins Homeoffice?

13

Wer sollte nach Auffassung der Bundesregierung zusätzliche Kosten durch die Arbeit im Homeoffice tragen?

14

Welches sind die letzten Ergebnisse der vom Bundesministerium für Arbeit- und Soziales seit Februar 2021 durchgeführten repräsentativen Querschnittserhebung zur Arbeitssituation und zum Belastungsempfinden der abhängig Beschäftigten in Deutschland vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie (bitte besonders auf die Situation der Arbeit im Homeoffice und die letzte Befragung aus dem Mai 2022 eingehen)?

15

Welche Pläne hat die Bundesregierung im Zusammenhang mit Homeoffice (bitte auf kurz-, mittel- und langfristige Pläne eingehen, und darauf, welches nach Ansicht der Bundesregierung geeignete Tätigkeiten für Homeoffice sein können, wie die Erörterungspflicht genau ausgestaltet sein soll, und welche Rolle die Arbeitszeitaufzeichnung haben soll)?

Berlin, den 12. September 2022

Amira Mohamed Ali, Dr. Dietmar Bartsch und Fraktion

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