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Kleine AnfrageWahlperiode 21Beantwortet
Dekolonialisierung als Instrument der Außenpolitik am Beispiel Russlands und des Westens
(insgesamt 27 Einzelfragen)
Fraktion
AfD
Ressort
Auswärtiges Amt
Datum
01.04.2026
Aktualisiert
10.04.2026
BT21/436126.02.2026
Dekolonialisierung als Instrument der Außenpolitik am Beispiel Russlands und des Westens
Kleine Anfrage
Volltext (unformatiert)
Deutscher Bundestag Drucksache 21/4361
21. Wahlperiode 26.02.2026
Kleine Anfrage
der Abgeordneten Dr. Alexander Wolf, Stefan Keuter, Jan Wenzel Schmidt, Uwe
Schulz, Udo Theodor Hemmelgarn und der Fraktion der AfD
Dekolonialisierung als Instrument der Außenpolitik am Beispiel Russlands
und des Westens
Nach Ansicht der Fragesteller dient Dekolonialisierung heute als Kampfbegriff
gegen alles Westliche, das Abendland bzw. den Globalen Norden (als Pendant
zum sogenannten Globalen Süden). Der linksliberale „Standard“ (Österreich)
stellt fest: Unter Dekolonialisierung „versteht der Globale Süden nicht mehr die
alte Kolonialherrschaft weißer ‚Sahibs‘ und ‚Bwanas‘ und ‚Sirdars‘, denn die
gibt es nicht mehr, sondern eine Machtverschiebung weg von der ‚weißen‘,
westlichen Hegemonie hin zu den neuen Playern: China, Indien, aber auch zu
der Türkei, dem Iran und den arabischen Staaten“ (vgl. www.derstandard.at/sto
ry/3000000195727/der-globale-s252den-gegen-den-globalen-westen). Es geht
also um geopolitische Machtverhältnisse, die im Sinne bestimmter Akteure des
Globalen Südens verschoben werden sollen. Kulturpolitisch dient der Begriff
der Dekolonialisierung nach Ansicht der Fragesteller als Instrument dieser
antiwestlichen geopolitischen und geo-ökonomischen Machtausweitung.
„Nebenbei: Wenn wir von ‚Postkolonialismus‘ und ‚Dekolonisierung‘
sprechen, sollten wir nicht vergessen, dass etwa an der historischen Sklaverei
schwarze Königreiche und arabische Sklavenhändler in Westafrika an
vorderster Stelle beteiligt waren; und dass es britische christliche Organisationen
waren, die im frühen 19. Jahrhundert den Kampf gegen die Sklaverei führten“
(vgl. ebd.).
Der instrumentelle Gebrauch des Kampfbegriffs „Dekolonialisierung“
kristallisiert sich auch beim Verhältnis zwischen Russland und dem Westen. Im
Tätigkeitsbericht des Instituts für Ökologie und Aktions-Ethnologie e. V. (INFOE)
heißt es z. B. auf S. 25: „Um die Frage einer Dekolonialisierung Russlands und
was diese für kleine indigene Völker bedeuten würde, ging es auch beim
Runden Tisch zu Minderheiten und indigenen Völkern in Russland, der am
18. Oktober im Auswärtigen Amt (AA) in Berlin stattfand“ (vgl. www.info
e.de/wp-content/uploads/Jahresbericht_infoe_2024_final.pdf). Die
Dekolonialisierung Russlands (die nach Ansicht der Fragesteller gegen die territoriale
Integrität und Souveränität Russlands gerichtet ist) war bereits Thema des im Mai
2022 gegründetes „Free Nations of Postrussia Forum“ – „es tagte unter
anderem am 31. Januar 2023 im Europäischen Parlament in Brüssel“ (vgl. www.nac
hdenkseiten.de/?p=128046). Zudem widmete sich 2023 das elften Europäische
Geschichtsforum der BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN-nahen Heinrich-Böll-
Stiftung diesem Thema, u. a. im Hinblick auf Russland (vgl. www.boell.de/de/
2023/11/29/11-europaeisches-geschichtsforum-dekolonisiert-euch). Das Forum
der freien Völker Russlands hat mehrere Foren zur Dekolonisierung Russlands
durchgeführt, an denen auch ehemalige Spitzenpolitiker teilnahmen, wie der
ehemalige ukrainische Außenminister Pavlo Anatolijovyč Klimkin (vgl. www.f
reenationsrf.org/ru sowie www.telepolis.de/article/Russland-dekolonisieren-Wi
ll-der-Westen-die-Russische-Foederation-zerstueckeln-7274966.html?seite=all)
sowie „die ehemalige polnische Außenministerin Anna Fotyga. […] Auch der
ehemalige US-Verteidigungsminister Christopher Miller war zugegen“ (vgl.
ebd.). Der tschetschenische Separatistenführer Achmed Chalidowitsch Sakajew
war bei Foren vertreten. Im Jahr des Beginns des völkerrechtswidrigen
russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine (2022) hat die unabhängige
Kommission bei der US-Regierung, Commission on Security and Cooperation in
Europe, ebenfalls eine Veranstaltung zur Dekolonialisierung Russlands durchgeführt
(vgl. www.csce.gov/press-releases/decolonization-of-russia-to-be-discussed-
atupcoming-helsinki-commission-briefing/).
Auf der anderen Seite wird die Dekolonialisierung von Russland (in Tradition
der sowjetischen Propaganda) immer wieder instrumentalisiert, um ein
antiwestliches Narrativ im Sinne der sogenannten Globalen Weltmehrheit der
Länder des sogenannten Globalen Südens zu verbreiten. Zuletzt war dies bei der
Rede des russischen Außenministers Sergei Wiktorowitsch Lawrow vor den
Vereinten Nationen der Fall (2025): „Heute erleben Afrika und der gesamte
Globale Süden ein neues Erwachen, indem sie volle Unabhängigkeit anstreben,
und die UNO darf dabei nicht abseitsstehen. Im Dezember 2024 wurde die
Resolution der Generalversammlung ‚Ausrottung des Kolonialismus in all seinen
Formen und Erscheinungen‘ angenommen. Wir rufen dazu auf, als nächsten
Schritt die Entscheidung zu treffen, den 14. Dezember zum Internationalen Tag
des Kampfes gegen den Kolonialismus zu erklären. Wir begrüßen die Rolle der
Gruppe der Freunde zur Verteidigung der UN-Charta bei der Bündelung der
Anstrengungen zur Bekämpfung neokolonialer und anderer diskriminierender
Praktiken gegenüber der Weltmehrheit und laden alle unabhängigen Staaten
ein, sich ihrer Mitgliedschaft anzuschließen“ (vgl. https://mid.ru/de/foreign_pol
icy/un/2049686/). Auch der russische Präsident Wladimir Putin wirft dem
Westen immer wieder Kolonialismus vor (vgl. www.nzz.ch/international/russland-p
utin-wehrt-kolonialismus-vorwurf-ab-und-lobt-vielvoelkerstaat-ld.1910669).
Auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg 2024 (SPIEF)
sprach Putin z. B. davon, dass die USA „andere Länder durch das Drucken von
ungedecktem Geld“ ausbeuten würden, so „wie sie es bereits während der
Pandemie getan haben. Das sei Neokolonialismus“ (vgl. www.rbc.ru/politics/07/0
6/2024/666317b19a79471020faac6c). Im selben Jahr sprach Putin von der
vorgeblichen kolonialen Vergangenheit und Gegenwart des Westens: „Der
Neokolonialismus ist das beschämende Erbe jahrhundertelanger Plünderung und
Ausbeutung der Völker Afrikas, Asiens, Lateinamerikas und anderer Regionen
der Erde. Wir sehen seine aggressiven Ausprägungen heute in den kollektiven
Versuchen des Westens, seine Vorherrschaft und Überlegenheit mit allen
Mitteln zu erhalten, andere Länder wirtschaftlich zu unterwerfen, sie ihrer
Souveränität zu berauben und ihnen fremde Werte und kulturelle Traditionen
aufzuzwingen“ (vgl. https://tass.ru/politika/20003389). Nach Ansicht der Fragesteller
ist diese Instrumentalisierung des Kampfbegriffs der Dekolonialisierung auch
deswegen problematisch, weil Russland selbst historisch eine
Kolonialexpansion durchlaufen hat (vgl. z. B. A. Kappeler: Rußland als Vielvölkerreich.
Entstehung – Geschichte – Zerfall. 4. Aufl. München 2022).
Die Fragesteller lehnen die Versuche aller Konfliktparteien ab, einander
Kolonialismus vorzuwerfen und verurteilen jegliche Versuche der
„Dekolonialisierung“ von Staaten, da diese zu Instabilität führen, Migrationsströme,
Terrorismus und Staatszerfall begünstigen und sich gegen die staatliche Souveränität
und territoriale Integrität richten. Zudem lehnen die Fragesteller die Ideologie
des Postkolonialismus ab, in der sie einen „Angriff auf den Westen“ (so die
Konrad-Adenauer-Stiftung) sehen, der den „gesellschaftlichen Zusammenhalt“
gefährdet (vgl. www.kas.de/de/web/geschichtsbewusst/postkolonialismus). Die
Fragesteller unterscheiden ausdrücklich zwischen
– der völkerrechtlich legitimen Befassung mit der Lage ethnischer, kultureller
und indigener Minderheiten sowie deren Menschenrechten innerhalb
bestehender Staaten einerseits und
– politischen oder geopolitischen Bestrebungen, unter dem Schlagwort der
„Dekolonialisierung“ die territoriale Integrität, staatliche Souveränität oder
innere Stabilität einzelner Staaten, seien das Russland oder andere, infrage
zu stellen und darüber hinaus finanzielle Forderungen damit zu begründen.
Kritisiert wird nicht die menschenrechtliche Beobachtung oder Förderung von
Minderheitenrechten, sondern deren mögliche Instrumentalisierung zur
Rechtfertigung von Sezession, Destabilisierung oder Zerschlagung bestehender
Staaten.
Wir fragen die Bundesregierung:
1. Haben Vertreter der Bundesregierung (inklusive Bundesbehörden) an
einem der Foren der freien Völker Russlands (vgl. Vorbemerkung der
Fragesteller) teilgenommen, und wenn ja, wer, wann, und mit welcher
inhaltlichen Zielrichtung?
2. Welche Organisationen aus welchen Staaten haben an dem Runden Tisch
zu Minderheiten und indigenen Völkern Russlands teilgenommen (vgl.
Vorbemerkung der Fragesteller; bitte auch angeben, ob teilnehmende
Organisationen durch Bundesmittel finanziert wurden bzw. werden, und
wenn ja, für welche Zwecke; bitte ggf. auch die Fördersummen angeben)?
3. Welche Personen des öffentlichen Lebens aus welchen Staaten haben an
dem Runden Tisch zu Minderheiten und indigenen Völkern Russlands
teilgenommen (vgl. Vorbemerkung der Fragesteller)?
4. Welche Vertreter der Bundesregierung, insbesondere des Auswärtigen
Amts, haben an besagtem Runden Tisch (vgl. Vorbemerkung der
Fragesteller) teilgenommen?
5. Wurden die Ergebnisse dieses Runden Tisches publiziert, wenn ja, wann,
und wo (bitte Quellen nennen), und wenn nein, warum nicht?
6. Haben andere Veranstaltungen der Bundesregierung (Konferenzen, Runde
Tische etc.) zur „Dekolonialisierung“ Russlands bzw. der Lage der
indigenen Völker und Minderheiten in Russland stattgefunden, und wenn ja,
wann, wo und durch wen wurden sie durchgeführt (bitte auch die
teilnehmenden Organisationen, Vertreter der Bundesregierung inklusive
Bundesbehörden und Personen des öffentlichen Lebens nennen)?
7. Haben Vertreter der Bundesregierung inklusive Bundesbehörden sich mit
Vertretern anderer Staaten zum Thema „Dekolonialisierung Russlands,
Lage der Minderheiten und indigener Völker in Russland“ getroffen, und
wenn ja, wann, wo, wer, und mit welchem Ergebnis?
8. Hat sich die Bundesregierung zur Lage der indigenen Völker und
Minderheiten in Russland eine Auffassung gebildet, und wenn ja, wie lautet
diese, und welche Schlussfolgerungen im Hinblick auf ihre Politik zieht
die Bundesregierung daraus?
9. Wurde oder wird das Institut für Ökologie und Aktions-Ethnologie e. V.
(INFOE) aus Bundesmitteln gefördert, und wenn ja, für welche Vorhaben
oder Projekte, in welchem Förderzeitraum, und mit welchen Summen?
10. Unterstützen Vertreter der Bundesregierung eine „Dekolonialisierung“
Russlands im Sinne von territorialen Neuordnungen, Förderung von
Abspaltungstendenzen oder der Auflösung der Russischen Föderation (bitte
begründen)?
11. Wie stellt die Bundesregierung ggf. sicher, dass bei Veranstaltungen über
Dekolonialisierung primär der Schutz von Minderheitenrechten innerhalb
der bestehenden staatlichen Ordnung Russlands thematisiert und eine
klare Abgrenzung zu „Dekolonialisierungsforderungen“ an Russland
beachtet wird?
12. Unterstützt die Bundesregierung, so wie der ukrainische Präsident
Wolodymyr Selenskyj, die „Make Russia Small Again“- bzw. die „Make
Russia Pay“-Kampagne, und wenn ja, auf welche Weise, z. B. finanziell
(vgl. https://makerussiasmallagain.net/; bitte begründen)?
13. Sind der Bundesregierung Bewegungen bekannt, die die staatliche
Unabhängigkeit von Russland anstreben, also sich separatistisch verhalten, und
wenn ja, welche sind das (vgl. https://zeitschrift-osteuropa.de/blog/das-mo
skauer-terrorsyndikat-erfindet-volksfeinde/)?
14. Wenn Frage 13 bejaht wird, hat sich die Bundesregierung eine Auffassung
zu diesen in Frage 13 erfragten Bewegungen gebildet, und wenn ja, wie
lautet diese?
15. Hat sich die Bundesregierung zu der These eine Auffassung gebildet,
wonach Russland durch den Ukraine-Krieg den slawischen
Bevölkerungsanteil heben will, und wenn ja, wie lautet diese (vgl. https://zeitschrift-osteur
opa.de/blog/das-moskauer-terrorsyndikat-erfindet-volksfeinde/)?
16. Haben die „Menschen in Russland“ nach Auffassung der Bundesregierung
eine „Kollektivverantwortung“ für „vergangene und gegenwärtige
Verbrechen“, und wenn ja, welche Schlussfolgerungen zieht die
Bundesregierung daraus (bitte begründen; vgl. https://zeitschrift-osteuropa.de/blog/da
s-moskauer-terrorsyndikat-erfindet-volksfeinde/)?
17. Hat sich die Bundesregierung eine Auffassung zum russischen Vorwurf,
der Westen würde sich neo-kolonialistisch verhalten, gebildet, und wenn
ja, wie lautet diese (vgl. Vorbemerkung der Fragesteller, bitte begründen)?
18. Existieren nach Auffassung der Bundesregierung Staaten, die
Neokolonialismus betreiben, und wenn ja, welche (bitte begründen)?
19. Hat sich die Bundesregierung eine Auffassung zur Aussage von Yulia
Nawalnaya gebildet, wonach Verfechter der Dekolonialisierung Russlands
„Menschen mit gemeinsamem Hintergrund und gemeinsamer Kultur
künstlich […] teilen“, und wenn ja, wie lautet diese (vgl. www.nd-aktuel
l.de/artikel/1186019.russland-dekolonisierung-nein-danke.html)?
20. Hat sich die Bundesregierung eine Auffassung zu dem Sachverhalt
gebildet, dass einige Staaten nach erfolgter Dekolonialisierung ökonomisch
schlechter dastehen als zuvor, und wenn ja, wie lautet diese (bitte
begründen, vgl. www.nas.org/academic-questions/31/2/the_case_for_colonia
lism)?
21. Gibt es nach Ansicht der Bundesregierung neben den von den
Fragestellern verurteilten problematischen Seiten des Kolonialismus auch positive
Aspekte, wie z. B. den Ausbau der Infrastruktur, Schaffung von Bildungs-
und Kultureinrichtungen, Verschriftlichung der Sprache etc., und wenn ja,
welche sind das (wenn nein, bitte begründen; vgl. www.nas.org/
academicquestions/31/2/the_case_for_colonialism)?
22. Muss Deutschland nach Ansicht der Bundesregierung „dekolonialisiert“
werden, weil Deutschland bzw. die Deutschen vorgeblich ein „koloniales
Bewusstsein“ haben (bitte begründen; vgl. https://decolonize.noblogs.org/
uber-das-netzwerk/)?
23. Hat sich die Bundesregierung zum vom russischen Außenminister
Lawrow vorgeschlagenen Internationalen Tag gegen Kolonialismus eine
Auffassung gebildet, und wenn ja, wie lautet diese (vgl. Vorbemerkung
der Fragesteller)?
24. Hat sich die Bundesregierung zur Gruppe der Freunde zur Verteidigung
der UN-Charta eine Auffassung gebildet, und wenn ja, wie lautet diese
(vgl. Vorbemerkung der Fragesteller)?
25. Welche Staaten sind nach Kenntnis der Bundesregierung Mitglied der
Gruppe der Freunde zur Verteidigung der UN-Charta (vgl. Vorbemerkung
der Fragesteller)?
26. Hat sich die Bundesregierung zum Postkolonialismus und seinen
Auswirkungen eine Auffassung gebildet, und wenn ja, wie lautet diese (vgl.
Vorbemerkung der Fragesteller)?
27. Wurde nach Auffassung der Bundesregierung Grönland durch Dänemark
„kolonialisiert“, oder stellt umgekehrt das Vorgehen der USA im Falle
Grönlands einen vorgeblichen „neuen Kolonialismus“ dar (so der
französische Staatspräsident Emanuel Macron; die Fragesteller lehnen beide
Sichtweisen ab und bitten die Bundesregierung um die Begründung ihrer
diesbezüglichen Auffassung; vgl. www.berliner-zeitung.de/politik-gesells
chaft/geopolitik/eu-trump-groenland-annexion-li.10013423 sowie www.ta
gesschau.de/ausland/europa/groenland-macron-von-der-leyen-100.html)?
Berlin, den 10. Februar 2026
Dr. Alice Weidel, Tino Chrupalla und Fraktion
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de
ISSN 0722-8333
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