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Kleine AnfrageWahlperiode 15Beantwortet

Wasserstraßeninfrastruktur in Deutschland (G-SIG: 15010233)

Behebung von Engpässen im Wasserstraßennetz, Einzelprojekte, Finanzierung

Fraktion

CDU/CSU

Ressort

Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen

Datum

23.04.2003

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 15/77301. 04. 2003

Wasserstraßeninfrastruktur in Deutschland

der Abgeordneten Renate Blank, Dirk Fischer (Hamburg), Eduard Oswald, Georg Brunnhuber, Hubert Deittert, Albrecht Feibel, Enak Ferlemann, Dr. Michael Fuchs, Peter Götz, Klaus Hofbauer, Norbert Königshofen, Werner Kuhn (Zingst), Eduard Lintner, Dr. Klaus W. Lippold, Klaus Minkel, Gero Storjohann, Thomas Strobl (Heilbronn), Volkmar Uwe Vogel, Gerhard Wächter und der Fraktion der CDU/CSU

Vorbemerkung

Die rasche Beseitigung der Engpässe im deutschen Wasserstraßennetz ist eine wesentliche Voraussetzung, um Verlagerungspotential von der Straße für den umweltfreundlichen Binnenschiffsverkehr zu wecken. Wichtig ist dabei, eine möglichst ganzjährige Befahrbarkeit zu gewährleisten, damit die Binnenschifffahrt mittels moderner Systeme der Datenerfassung neue Frachtpotentiale erschließen kann. Deutschland als Verkehrsdrehscheibe in Europa braucht ein gut ausgebautes leistungsfähiges Wasserstraßennetz, das die großen Seehäfen mit ihrem Hinterland und die bedeutendsten Industriezentren miteinander verbindet. Um die erwartet großen Verkehrszuwächse der vor uns liegenden Jahre in einer ökologisch vertretbaren Weise zu bewältigen, muss die Wasserstraßeninfrastruktur ausgebaut und so der Standort Deutschland gestärkt werden.

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen3

1

Wie ist der aktuelle Stand der Umsetzung bei der Behebung der Engpässe im deutschen Wasserstraßennetz bezogen auf die nachstehend genannten Einzelprojekte:

Main

Donau

Weser

Neckar

Elbe

Saale

Elbe-Lübeck-Kanal

Dortmund-Ems-Kanal

Wasserstraßenverbindung Hannover–Magdeburg–Berlin (Verkehrsprojekt Deutsche Einheit 17)

Mosel/Saar

Oder–Havel-Wasserstraße?

2

In welcher Höhe sind Haushaltsmittel seit 1998 bis 1. Januar 2003 in die in Frage 1 genannten Einzelprojekte jeweils geflossen?

3

In welcher Höhe stehen jeweils für diese Einzelprojekte Verpflichtungsermächtigungen bis zum Abschluss der Projekte zur Verfügung, welche Jahresscheiben ergeben sich jeweils daraus und welche Aufwendungen hält die Bundesregierung darüber hinaus noch für erforderlich, um alle Engpässe im deutschen Wasserstraßennetz zu beseitigen?

Berlin, den 1. April 2003

Renate Blank Dirk Fischer (Hamburg) Eduard Oswald Georg Brunnhuber Hubert Deittert Albrecht Feibel Enak Ferlemann Dr. Michael Fuchs Peter Götz Klaus Hofbauer Norbert Königshofen Werner Kuhn (Zingst) Eduard Lintner Dr. Klaus W. Lippold Klaus Minkel Gero Storjohann Thomas Strobl (Heilbronn) Volkmar Uwe Vogel Gerhard Wächter Dr. Angela Merkel, Michael Glos und Fraktion

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