Bundesprogramm „Jugend bleibt“
der Abgeordneten Ingrid Fischbach, Maria Eichhorn, Dr. Maria Böhmer, Antje Blumenthal, Thomas Dörflinger, Markus Grübel, Volker Kauder, Kristina Köhler (Wiesbaden), Dr. Günter Krings, Walter Link (Diepholz), Michaela Noll, Rita Pawelski, Hannelore Roedel, Andreas Scheuer, Antje Tillmann, Wolfgang Zöller, Willi Zylajew und der Fraktion der CDU/CSU
Vorbemerkung
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hatte im Frühjahr 2003 ein Programm „Jugend bleibt“ für die Jahre 2003/2004 EU-weit ausgeschrieben.
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen17
Welches Finanzvolumen umfasst dieses Programm in den beiden Programmjahren 2003 und 2004?
Welcher prozentuale Anteil der für das Programm zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel steht für die Öffentlichkeitsarbeit des Programms zur Verfügung?
Welcher prozentuale Anteil der für das Programm zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel steht für die Evaluation des Programms zur Verfügung?
Wie will die Bundesregierung bei einer Programmdauer von weniger als zwei Jahren die Nachhaltigkeit des Programms sicherstellen?
Sind Anschlussprogramme geplant?
Wie will die Bundesregierung sicherstellen, dass sich das Programm nicht kontraproduktiv auf die vor Ort bestehenden Jugendhilfestrukturen auswirkt?
Wurden bei der Entwicklung des Programms Jugendverbände und ihre Zusammenschlüsse und/oder andere freie Träger der Jugendhilfe in den neuen Bundesländern beteiligt?
Wenn ja, in welcher Weise? Wenn nein, warum nicht?
Wurden bei der Entwicklung des Programms die Obersten Landesjugendbehörden der neuen Bundesländer beteiligt?
Wenn ja, in welcher Weise? Wenn nein, warum nicht?
Nach welchen Kriterien wurde der Zuschlag vergeben?
Waren die Jugendverbände (der neuen Bundesländer) und ihre Zusammenschlüsse an der Erarbeitung dieser Kriterien beteiligt?
Waren die Obersten Landesjugendbehörden der neuen Bundesländer an der Erarbeitung dieser Kriterien beteiligt?
Welche/r Verband/Firma/Stiftung hat den Zuschlag erhalten?
Wie schätzt die Bundesregierung die Akzeptanz des ausgewählten Trägers bei den Akteuren der Jugendarbeit und Jugendhilfe in den neuen Bundesländern ein?
Hat die zu erwartende Akzeptanz eine Rolle bei der Auswahl des Trägers gespielt?
Sind die Jugendverbände (der neuen Bundesländer) und ihre Zusammenschlüsse an der Steuerung dieses Programms beteiligt?