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Kleine AnfrageWahlperiode 13Beantwortet

Perspektiven von alternativen und corporate Networks (G-SIG: 13010388)

Bestand an alternativen Netzen und corporate Networks, Netzlängen und außerbetriebliche Nutzung, Formen der Zusammenarbeit zwischen Netzbetreibern und anderen Unternehmen, Probleme, Nutzen, Perspektiven

Fraktion

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Ressort

Bundesministerium für Post und Telekommunikation

Datum

08.05.1995

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 13/1 10510. 04. 95

Perspektiven von alternativen und corporate Networks

des Abgeordneten Dr. Manuel Kiper und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Vorbemerkung

Bereits im Vorfeld der Liberalisierung auf dem Telekommunikationssektor zeichnen sich im kommunalen Bereich neue Entwicklungen ab. Nach Aussagen von Beratungsfirmen gibt es in einer größeren Zahl von Kommunen Pläne zur Nutzung bislang interner Telekommunikationsnetze für kommerzielle Zwecke. In einigen Städten — z. B. in Wuppertal — wurden bereits Grundsatzbeschlüsse zur Gründung von entsprechenden Unternehmen gefaßt, in anderen — z. B. in Köln und Düsseldorf — derartige Gründungen schon vollzogen. Auch der Deutsche Städtetag hat bereits Empfehlungen für kommunale Kommunikationsnetze ausgesprochen.

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen3

1

Welche alternativen Netze und corporate Networks nach der Definition des Bundesministeriums für Post und Telekommunikation gibt es derzeit im einzelnen mit welcher Netzlänge und ggf. bereits bestehender außerbetrieblicher Nutzung (bei Netzlängen bis zu 25 Kilometern)?

2

Welche Formen der Zusammenarbeit zwischen den Betreibern dieser Netze (vor allem kommunale und regionale Energieversorgungsunternehmen) sowie anderen Unternehmen sind der Bundesregierung bekannt bzw. zeichnen sich für die Zukunft ab?

3

Welche Probleme, welchen Nutzen und welche Perspektive sieht die Bundesregierung im Ausbau alternativer und corporate Networks?

Bonn, den 6. April 1995

Dr. Manuel Kiper Joseph Fischer (Frankfurt), Kerstin Müller (Köln) und Fraktion

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