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Kleine AnfrageWahlperiode 12Beantwortet

Untersuchung und Beurteilung des Solidaritätsdienst International e.V. (SODI) durch die Unabhängige Kommission zur Überprüfung des Vermögens der Parteien und Massenorganisationen der Deutschen Demokratischen Republik im Bundesministerium des Innern (G-SIG: 12010394)

Überprüfung der SODI, SODI als Massenorganisation im Sinne des Parteiengesetzes-DDR, Vermögen und Verpflichtungen des SODI, Recht auf nach dem 7. Oktober 1991 eingegangene Spenden, Weiterführung von Projekten

Fraktion

PDS/LL

Ressort

Bundesministerium des Innern

Datum

15.10.1991

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 12/122127.09.91

Untersuchung und Beurteilung des Solidaritätsdienst International e.V. (SODI) durch die Unabhängige Kommission zur Überprüfung des Vermögens der Parteien und Massenorganisationen der Deutschen Demokratischen Republik im Bundesministerium des Innern

der Abgeordneten Dr. Ursula Fischer und der Gruppe der PDS/Linke Liste

Vorbemerkung

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen9

1

Zu welchem Zeitpunkt und aufgrund welcher Anhaltspunkte wurde die Überprüfung des SODI durch die Unabhängige Kommission beschlossen?

2

Aufgrund welcher Eigenschaften charakterisiert die Unabhängige Kommission das Solidaritätskomitee der Deutschen Demokratischen Republik als eine Massenorganisation im Sinne der Vorschriften des Parteiengesetzes-DDR?

3

Welche Überprüfungsmaßnahmen wurden eingeleitet?

4

Zu welchen Schlußfolgerungen sind die von der Unabhängigen Kommission entsandten Wirtschaftsprüfer nach Abschluß ihrer Untersuchungen gekommen?

5

Wie hoch beziffert die Unabhängige Kommission das zum 7. Oktober 1989 bestehende „Altvermögen" des SODI?

6

Steht dem SODI die Verwendung der nach dem 7. Oktober 1991 eingegangenen Spendenmittel unbeschränkt im Sinne der im Juli 1990 verabschiedeten Satzung des Vereins zu?

7

Wenn nein, warum nicht?

8

Wie hoch sind nach Kenntnis der Bundesregierung die bestehenden Verpflichtungen des SODI gegenüber Partnern und Projekten in den Entwicklungsländern nach Abzug der von der Treuhandanstalt übernommenen Stipendien?

9

Welche Projekte sind im Detail betroffen, und sollen diese Projekte nach Ansicht der Bundesregierung weitergeführt werden?

Bonn, den 27. September 1991

Dr. Ursula Fischer Dr. Gregor Gysi und Gruppe

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