Autobahntrasse Dresden — Prag A 13
der Abgeordneten Dr. Dagmar Enkelmann und der Gruppe der PDS/Linke Liste
Vorbemerkung
Mehrere Initiativgruppen von Bürgerinnen und Bürgern aus Sachsen wandten sich an die Abgeordneten des Deutschen Bundestag, die Vorbereitungen für den Bau der A 13 gründlich zu prüfen.
Wir fragen daher die Bundesregierung:
Fragen8
Welche Vorstellungen gibt es über eine mögliche Trassenführung?
Wie hoch ist in der Gegenwart das Verkehrsaufkommen auf der E 55 im Raum Dresden bis zur Bundesgrenze? Welchen Anteil nimmt dabei der LKW-Verkehr ein?
Inwieweit ist vorgesehen, eine Entlastung des Straßenverkehrs durch eine Anbindung des Güterfernverkehrs an die Schiene zu erreichen?
In welchem Maße wird sich die Luftbelastung für die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Dresden erhöhen?
Hält die Bundesregierung den Bau einer Autobahn in einem ohnehin schon ökologisch hochbelasteten Raum wie Dresden für umweltverträglich?
Inwieweit werden durch den Bau der A 13 Dresdener Naherholungsgebiete wie der Zschoner-, Plauensche-, Nöthnitz- und Lockwitzgrund berührt?
In welchem Maße kalkuliert die Bundesregierung irreparable Schäden in der Sächsischen Schweiz, z. B. Grundwasserabsenkung durch Abholzungen, Steinzerstörungen, Veränderungen der Ökosysteme, ein?
Wie ernst nimmt die Bundesregierung Untersuchungen, z. B. an der TU Dresden, des ökologischen Ärztebundes Deutschland e. V., des Entwicklungsforums Dresden e. V. sowie der Schutzgemeinschaft Sächsische Schweiz e. V., und inwieweit bezieht sie diese in ihre Planungen ein?