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Kleine AnfrageWahlperiode 12Beantwortet

Aus- und Weiterbildung zum Umweltassistenten (G-SIG: 12011103)

Weiterbildung von Facharbeitern zu Umweltassistenten, Förderprogramme, definiertes Berufsbild, Ausbildungsabschlüsse, Bedarf an Umweltassistenten in den einzelnen Bundesländern

Fraktion

Bündnis 90/Die Grünen

Ressort

Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft

Datum

27.11.1992

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 12/367409.11.92

Aus- und Weiterbildung zum Umweltassistenten

des Abgeordneten Dr. Klaus-Dieter Feige und der Gruppe BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Vorbemerkung

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen8

1

Wie beurteilt die Bundesregierung die Weiterbildung zum Umweltassistenten hinsichtlich der Verbesserung der Berufsaussichten speziell für Facharbeiter?

2

Sieht die Bundesregierung in der Umschulung von arbeitslosen Facharbeitern zum Umweltassistenten eine Perspektive zum Abbau der Arbeitslosigkeit und zur Verbesserung des Umweltschutzes?

3

Welche Förderprogramme gibt es hierfür?

4

Gibt es ein definiertes Berufsbild des Umweltassistenten? Wenn ja, welche Ausbildungsabschlüsse gibt es oder sind vorgesehen, und wie ist der Stellenwert des Umweltassistenten im Vergleich zum Umwelttechniker und -ingenieur einzuschätzen?

5

Gibt es bereits bei den Industrie- und Handelskammern anerkannte Abschlüsse bzw. hält die Bundesregierung diese für erstrebenswert?

6

Bilden Industrie- und Handelskammern Umweltassistenten auch für den Einsatz in Verbänden, Kommunen und Behörden aus? Wenn nein, weshalb nicht?

7

Wie hoch wird der Bedarf an Umweltassistenten in den einzelnen Bundesländern eingeschätzt?

8

Warum wird vom Bildungsträger eines solchen Ausbildungsganges der Nachweis der arbeitsmarktpolitischen Wirksamkeit der Maßnahme verlangt? Ist dieser Nachweis nicht eher eine Aufgabe für die Arbeitsämter?

Bonn, den 9. November 1992

Dr. Klaus-Dieter Feige Werner Schulz (Berlin) und Gruppe

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