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Kleine AnfrageWahlperiode 12Beantwortet

Formen des Gedenkens an die Teilung der deutschen Hauptstadt durch die Mauer (G-SIG: 12011414)

Kennzeichnung des Mauerverlaufs in Berlin durch ein Kupferband, Unterstützung für Projekte zum Erhalt verbliebener Mauerabschnitte, Konzeption für das in Kooperation mit dem Deutschen Historischen Museum geplante Mauermuseum, sonstige Formen des Gedenkens

Fraktion

Bündnis 90/Die Grünen

Ressort

Bundesministerium des Innern

Datum

13.05.1993

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 12/481126.04.93

Formen des Gedenkens an die Teilung der deutschen Hauptstadt durch die Mauer

des Abgeordneten Konrad Weiß (Berlin) und der Gruppe BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Vorbemerkung

Bereits drei Jahre nach der Öffnung der Mauer ist deren Verlauf in Berlin nicht mehr erkennbar. Nur an wenigen Stellen sind in Berlin noch Mauerteile auffindbar geblieben. So sehr der Abriss der Mauer und das Zusammenwachsen von Ost- und Westberlin zu begrüßen ist, so wichtig ist jedoch auch, die Mauer an einigen Stellen zur immerwährenden Mahnung und Erinnerung an die Opfer zu bewahren. Der Umgang mit den Mauerresten und die Kennzeichnung des früheren Mauerverlaufs in der deutschen Hauptstadt sind über Deutschland hinaus von Interesse.

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen4

1

Was hält die Bundesregierung von dem Vorschlag, den Mauerverlauf in Berlin durch ein Kupferband zu kennzeichnen, und ist sie ggf. bereit, sich an der Finanzierung zu beteiligen?

2

Auf welche Weise unterstützt die Bundesregierung die Projekte zum Erhalt verbliebener Mauerabschnitte in Berlin?

3

Welche Konzeption gibt es für das in Kooperation mit dem Deutschen Historischen Museum geplante Mauermuseum?

4

In welcher anderen Weise plant die Bundesregierung, in der deutschen Hauptstadt das Gedenken an die Schrecken der Teilung und deren Opfer wachzuhalten?

Bonn, den 23. April 1993

Konrad Weiß (Berlin) Werner Schulz (Berlin) und Gruppe

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