Bahnpolitik in der Tourismusregion Allgäu
des Abgeordneten Dr. Klaus-Dieter Feige und der Gruppe BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Vorbemerkung
Die Regionalisierung des Schienennahverkehrs im Zuge der Bahnreform bringt Chancen und Gefahren für den Personentransport auf der Schiene gerade in Tourismusregionen wie dem Allgäu. Streckenstillegungen, Ausdünnungen des Zugangebotes und das Einsparen von Tourismusangeboten der Bahn konkurrieren mit alternativen Bahnkonzepten, die das Umsteigen vom Automobil auf öffentliche Verkehrsmittel fördern sollen. Gerade im Allgäu stehen heute bahnpolitische Entscheidungen an, die für eine gesunde Tourismusentwicklung von großer Bedeutung sind.
Wir fragen deshalb die Bundesregierung:
- Wie beurteilt die Bundesregierung die Einstellung des seit 20 Jahren verkehrenden Sonderzuges „Skiexpress" von Stuttgart nach Oberstdorf sowie das Aussparen des Allgäus durch Tagestourismusangebote wie des „Gläsernen Zuges" durch die Bundesbahn im Zusammenhang mit der anstehenden Privatisierung und den Versprechen der Bundesbahn, mehr und besseren Service für Bahnkunden zu leisten?
- Wie beurteilt die Bundesregierung eine Verknappung des Bahnangebotes in einer Region wie dem Allgäu, das unter erheblichen Autoverkehrsproblemen zu leiden hat und in der der Bergwald zu 70 vom Hundert Schäden durch Luftschadstoffe aufweist?
- Ist die Bundesregierung bereit, sich an einer überregionalen Versuchskampagne finanziell zu beteiligen, die unter dem Motto „Mit der Bahn ins Allgäu" in den Urlauber-Herkunftsländern ein Umsteigen vom Auto auf die Bahn erleichtern soll, da die Bundesregierung nach Broschüren des Bundesministeriums für Verkehr eben dieses Ziel verfolgt?
- Liegen der Bundesregierung Erkenntnisse vor oder bemüht sie sich darum, Informationen darüber zu erlangen, ob die Deutsche Bahn AG insgesamt weitere Streckenstillegungen, Verdünnungen des Zug- und Busangebotes und das Einsparen von Tourismusangeboten in der Region Allgäu plant, und wenn ja, wo, und ab wann?
- Tritt die Bundesregierung dafür ein, auf früher stillgelegten Bahnhöfen Bedarfshaltestellen einzurichten, um neue Regionalverkehrsangebote, wie etwa den Allgäu-Schwaben-Taktverkehr, besser regional anzubinden und Autobenutzern ein Umsteigen auf den umweltfreundlichen Schienenverkehr nahezulegen?
Fragen5
Wie beurteilt die Bundesregierung die Einstellung des seit 20 Jahren verkehrenden Sonderzuges „Skiexpress" von Stuttgart nach Oberstdorf sowie das Aussparen des Allgäus durch Tagestourismusangebote wie des „Gläsernen Zuges" durch die Bundesbahn im Zusammenhang mit der anstehenden Privatisierung und den Versprechen der Bundesbahn, mehr und besseren Service für Bahnkunden zu leisten?
Wie beurteilt die Bundesregierung eine Verknappung des Bahnangebotes in einer Region wie dem Allgäu, das unter erheblichen Autoverkehrsproblemen zu leiden hat und in der der Bergwald zu 70 vom Hundert Schäden durch Luftschadstoffe aufweist?
Ist die Bundesregierung bereit, sich an einer überregionalen Versuchskampagne finanziell zu beteiligen, die unter dem Motto „Mit der Bahn ins Allgäu" in den Urlauber-Herkunftsländern ein Umsteigen vom Auto auf die Bahn erleichtern soll, da die Bundesregierung nach Broschüren des Bundesministeriums für Verkehr eben dieses Ziel verfolgt?
Liegen der Bundesregierung Erkenntnisse vor oder bemüht sie sich darum, Informationen darüber zu erlangen, ob die Deutsche Bahn AG insgesamt weitere Streckenstillegungen, Verdünnungen des Zug- und Busangebotes und das Einsparen von Tourismusangeboten in der Region Allgäu plant, und wenn ja, wo, und ab wann?
Tritt die Bundesregierung dafür ein, auf früher stillgelegten Bahnhöfen Bedarfshaltestellen einzurichten, um neue Regionalverkehrsangebote, wie etwa den Allgäu-Schwaben-Taktverkehr, besser regional anzubinden und Autobenutzern ein Umsteigen auf den umweltfreundlichen Schienenverkehr nahezulegen?