Tränen- und CS-Gaseinsatz in Wackersdorf
des Abgeordneten Dr. Daniels (Regensburg) und der Fraktion DIE GRÜNEN
Vorbemerkung
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen11
Welche Mengen an Tränengas und an CS-Gas wurden in Wackersdorf in den letzten Jahren versprüht?
Wurden Trinkwasseruntersuchungen auf CS-Gasrückstände im Raum Wackersdorf durchgeführt?
Welche Mengen wurden gefunden?
Welchen Grenzwert für CS-Gasrückstände hält die Bundesregierung für tolerabel für das Trinkwasser?
Welche Richtlinien und Verwaltungsvorschriften bestimmen den Einsatz von Tränengas und CS-Gas?
Ist es zutreffend, daß seit Mitte 1986 kein Tränengas oder kein CS-Gas mehr in Wackersdorf eingesetzt worden ist?
Was sind die Gründe hierfür?
Sind Einschränkungen im Gebrauch von Tränengas oder CS-Gas in Zukunft zu erwarten?
Wird die Bevölkerung zukünftig im voraus auf den möglichen Einsatz von Tränen- oder CS-Gas hingewiesen? Wie wird dies geschehen?
In welcher maximalen Entfernung vom Einsatzort konnte bisher - bei urigünstigen Windbedingungen - Tränen- und CS-Gas noch nachgewiesen werden? Mit welcher Konzentration geschah dies?
Welche Menge inkorporiertes CS-Gas hält die Bundesregierung für gesundheitsschädlich?