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Kleine AnfrageWahlperiode 11Beantwortet

Ergebnisse der BIGFON-Versuche der Deutschen Bundespost (G-SIG: 11002141)

Kosten, Risiken und eventuelle Alternativen der BIGFON-Technologie, Bedarf betrieblicher und privater Nutzer an Glasfasertechnologie, Datenschutzüberlegungen hinsichtlich der Integration von Hörfunk und Fernsehen in Breitbandvermittlungsnetze, Versuchsdaten für die Medienforschung

Fraktion

Die Grünen

Ressort

Bundesministerium für das Post- und Fernmeldewesen

Datum

22.07.1988

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 11/260230.06.88

Ergebnisse der BIGFON - Versuche der Deutschen Bundespost

des Abgeordneten Dr. Briefs und der Fraktion DIE GRÜNEN

Vorbemerkung

Kleine Anfrage

Ergebnisse der BIGFON - Versuche der Deutschen Bundespost

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen8

1

Welche Ergebnisse haben die BIGFON (breitbandiges diensteintegrierendes Glasfaser-Fernmelde-Ortsnetz)-Versuche bisher erbracht, und wo sind diese Ergebnisse dokumentiert? Gibt es Ergebnisse hinsichtlich der Inanspruchnahme durch Wirtschaftsunternehmen und Privathaushalte?

2

Welche Untersuchungen wurden in Verbindung mit den BIGFON-Versuchen durchgeführt zur Abschätzung von Kosten, Risiken und eventuellen Alternativen dieser Technologie? Welche Ergebnisse hatten diese Untersuchungen, und welche Konsequenzen wurden daraus gezogen?

3

Von welchen Amortisationszeiträumen wurde bei der Kostenverrechnung ausgegangen?

4

Welche Schlußfolgerungen für eventuellen Glasfasereinsatz auf Teilnehmeranschlußleitungen wurden aus den BIGFON - Versuchen gezogen? Wann, wie, in welchem Umfang und mit welchen Kosten wird ein derartiger Einsatz gegebenenfalls geplant?

5

Gibt es Befragungen bet rieblicher und privater Nutzer über ihre Erfahrungen/ihren Bedarf mit/an dieser Glasfasertechnologie?

6

Welche Datenschutzüberlegungen gibt es hinsichtlich der Integration von Hörfunk und Fernsehen in Breitbandvermittlungsnetzen (wird z. B. erwogen, einzelne Programme an dem Vermittlungsrechner vorbei zu übertragen u. a.)? Sind die Kontrollfunktionen in den Vermittlungsrechnern bzw. in ihrer Software ausschaltbar?

7

Wurden bei den Versuchen in irgendwelchen Formen Profile des Benutzerverhaltens gestellt?

8

Welche Art von Daten und Auswertungen wurden für die Medienforschung bereitgestellt?

Bonn, den 30. Juni 1988

Dr. Briefs Dr. Lippelt (Hannover), Frau Schmidt-Bott, Frau Vennegerts und Fraktion

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