Formaldehyd in Spanplatten
der Abgeordneten Frau Garbe und der Fraktion DIE GRÜNEN
Vorbemerkung
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen5
Kann die Bundesregierung bestätigen, daß E 1 -Spanplatten häufig gar nicht dem E 1 -Standard entsprechen?
Was soll unternommen werden, daß der Verbraucher zukünftig, wenn er E 1-Platten erwirbt, auch gesundheitlich geschützt ist?
Ist der Bundesregierung bekannt, daß Prüfungen des Chemischen Untersuchungsamts Bielefeld in zwei von acht Proben eine Überschreitung des Perforatorwerts (10 mg/100 g) ergeben haben?
Berücksichtigt man weiter die Tatsache, daß bei 10 mg/100 g Perforatorwert die Prüfkammerversuche weit höhere als angenommene Luftbelastungen ergaben, erscheint nach wie vor eine erhebliche Gesundheitsgefahr gegeben.
Wie ist diese unbefriedigende Entwicklung zu erklären?
Wurde im Formaldehydbericht der zuständigen Bundesämter fehlerhaft gearbeitet?