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Kleine AnfrageWahlperiode 11Beantwortet

Wirtschaftliche und soziale Integration von Ausländerinnen und Ausländern (G-SIG: 11002813)

Von Rechtsvorschriften für Deutsche abweichende Vorschriften für Ausländer, Notwendigkeit der Aufrechterhaltung dieser Regeln, Vereinbarkeit mit dem Ziel der Ausländerintegration, völkerrechtliche Vorschriften für die Rechtstellung von Ausländern in der Bundesrepublik Deutschland

Fraktion

Die Grünen

Ressort

Bundesministerium des Innern

Datum

30.09.1988

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 11/291814.09.88

Wirtschaftliche und soziale Integration von Ausländerinnen und Ausländern

der Abgeordneten Frau Trenz und der Fraktion DIE GRÜNEN

Vorbemerkung

Zahlreiche rechtliche Regelungen differenzieren direkt oder indirekt nach der Staatsangehörigkeit.

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen4

1

Welche Bundesgesetze, Bundesverordnungen und Bundesverwaltungsvorschriften treffen für Ausländerinnen und Ausländer gegenüber Deutschen unterschiedliche Regelungen insbesondere im

Verwaltungsrecht,

Sozialrecht,

Zivilrecht,

Steuerrecht,

Strafrecht

und den entsprechenden Verfahrensrechten?

2

Welche dieser Regelungen sind nach Ansicht der Bundesregierung aufrechtzuerhalten?

3

Welche Regelungen sollen oder müssen nach Ansicht der Bundesregierung im Hinblick auf ihr selbsterklärtes Ziel „die wirtschaftliche und soziale Integration der seit vielen Jahren in der Bundesrepublik Deutschland lebenden Ausländern zu verbessern" geändert werden (ggf. wie)?

4

Welche völkerrechtlichen Grundsätze und Verträge beeinflussen die Rechtsstellung von Ausländerinnen und Ausländern in der Bundesrepublik Deutschland?

Bonn, den 14. September 1988

Frau Trenz Dr. Lippelt (Hannover), Frau Schmidt-Bott, Frau Vennegerts und Fraktion

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