Forschungsförderung im Bereich der Entstehung von Krebserkrankungen
der Abgeordneten Frau Wilms-Kegel und der Fraktion DIE GRÜNEN
Vorbemerkung
Im Programm der Bundesregierung zur Forschung und Entwicklung im Dienste der Gesundheit ist zu lesen, daß es einen Wandel in der Krebsforschung gegeben habe, und daß sich in der Grundlagenforschung eine Neuorientierung abzeichne. Dazu fragen wir die Bundesregierung:
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen6
Welche Forschungsprojekte werden von der Bundesregierung derzeit gefördert, die sich mit krebsauslösenden Faktoren in der Umwelt, krebsauslösenden Faktoren im Arbeitsprozeß, krebsauslösenden Faktoren in der Ernährung, krebsauslösenden Faktoren in der Lebensweise, genetischen Faktoren bei der Entstehung von Krebserkrankungen, der Rolle der Viren bei der Entstehung von Krebserkrankungen bzw. mit mehreren dieser Faktoren oder in dieser Aufzählung nicht genannten krebsauslösenden Faktoren befassen?
Von wem werden diese Forschungsprojekte durchgeführt und wie hoch sind jeweils die Förderbeträge?
Auf dem Weltchirurgenkongreß im Juli dieses Jahres in Mailand erklärte der Direktor des Mailänder Institutes für Tumore, daß 80 % der Tumore durch Ernährung, Umgebung und Lebensweise eines Menschen ausgelöst werden.
Wie beurteilt die Bundesregierung dieses Ergebnis?
Wie verhält sich dieser Forschungsbefund zu den Ergebnissen der bisherigen Krebsursachenforschung in der Bundesrepublik Deutschland?
Welche Konsequenzen zieht die Bundesregierung daraus hinsichtlich ihrer Förderschwerpunkte in der Krebsursachenforschung?