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Kleine AnfrageWahlperiode 11Beantwortet

Entwicklung der Binnenschiffahrt zwischen Berlin (West), dem übrigen Bundesgebiet und der DDR (G-SIG: 11003182)

Entwicklung seit 1973, Anteile der bundesdeutschen Binnenschiffahrt am Ladungsaufkommen, beteiligte Reedereien und Schiffe, Auswirkungen der Schrumpfung der Flotte auf die Sicherheit der Versorgung West-Berlins, Verhandlungen mit der DDR mit dem Ziel eines größeren Ladungsaufkommens für die westdeutsche Binnenschiffahrt, Abbau bestehender Diskriminierungen, Öffnung eines Teilstücks des Teltow-Kanals für die Fahrgastschiffahrt aus West-Berlin, Aufnahme des Passagierschiffverkehrs auf der Elbe von Hamburg nach Dresden bzw. West-Berlin durch westdeutsche Reedereien

Fraktion

CDU/CSU, FDP

Ressort

Bundesministerium für Verkehr

Datum

19.01.1989

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 11/365706.12.88

Entwicklung der Binnenschiffahrt zwischen Berlin (West), dem übrigen Bundesgebiet und der DDR

der Abgeordneten von Schmude, Lintner, Schulze (Berlin) und Genossen und der Fraktion der CDU/CSU sowie der Abgeordneten Hoppe, Ronneburger, Lüder, Gries, Kohn, Bredehorn, Funke, Nolting, Richter, Wolfgramm (Göttingen) und der Fraktion der FDP

Vorbemerkung

Kleine Anfrage

Entwicklung der Binnenschiffahrt zwischen Berlin (West), dem übrigen Bundesgebiet und der DDR

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen11

1

Welche Entwicklung hat der Binnenschiffsverkehr zwischen Berlin (West), dem übrigen Bundesgebiet und der DDR sowie zwischen Berlin (West) und der DDR von 1973 bis 1988 genommen?

2

Wie hat sich in diesem Zeitraum der Anteil der bundesdeutschen Binnenschiffahrt am Ladungsaufkommen in den genannten Relationen entwickelt?

3

Welche Ursachen sieht die Bundesregierung in der Entwicklung des Frachtvolumens der hiesigen Binnenschiffahrt?

4

Wie viele Reedereien und Partikuliere beteiligen sich mit welcher Tonnage und mit wieviel Schiffen an dem genannten Verkehr?

5

In welchem Umfang hat sich die Kapazität der hiesigen Binnenschiffsflotte im Berlin/DDR-Verkehr zwischen 1972 und 1988 verringert?

6

Wie groß ist die derzeitige Kapazitätsauslastung des noch vorhandenen Schiffsraumes, und wie viele Schiffe, insbesondere Tankschiffe, liegen durchschnittlich auf?

7

Bestehen bei einer weiteren Schrumpfung der Flotte Besorgnisse wegen der Sicherheit der Versorgung Berlins (West) auf dem Wasserweg, und in welchem Umfang stehen notfalls Schiffe geeigneter Größe aus anderen Frachtgebieten kurzfristig zur Verfügung?

8

Hält die Bundesregierung Verhandlungen mit der DDR für wünschenswert, die ein größeres Ladungsaufkommen für die westdeutsche Binnenschiffahrt am Ladungsaufkommen zwischen dem übrigen Bundesgebiet und der DDR sowie zwischen Berlin (West) und der DDR zum Ziel haben könnten?

9

Ist die Bundesregierung bereit, mit der Regierung der DDR sich dafür einzusetzen, daß die bestehenden Diskriminierungen der westdeutschen Binnenschiffahrt von und nach Berlin (West) durch z. B. überhöhte Gebühren für Funk- und Navigationsgeräte sowie Einengung der Feierabendstellen abgebaut werden?

10

Wie beurteilt die Bundesregierung die Chance, ein Teilstück des Teltow-Kanals auf dem Gebiet der DDR für die Fahrgastschiffahrt aus Berlin (West) befahrbar zu machen?

11

Welche Chancen sieht die Bundesregierung für die Realisierung eines von westdeutschen Reedereien angestrebten Passagierschiffsverkehrs auf der Elbe von Hamburg nach Dresden bzw. nach Berlin (West)?

Bonn, den 6. Dezember 1988

von Schmude Lintner Schulze (Berlin) Biehle Böhm (Melsungen) Buschbom Carstensen (Nordstrand) Dr. Czaja Feilcke Günther Harries Hörster Jäger Dr. Jobst Kalisch Dr.-Ing. Kansy Krey Frau Limbach Marschewski Müller (Wadern) Müller( Wesseling) Pesch Reddemann Rossmanith Ruf Sauer (Salzgitter) Schemken Schwarz Seesing Wilz Dr. Dregger, Dr. Waigel und Fraktion Hoppe Ronneburger Lüder Gries Kohn Bredehorn Funke Nolting Richter Wolfgramm (Göttingen) Mischnick und Fraktion

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