Zusammenhang von gechlortem Trinkwasser und Blasenkrebs
der Abgeordneten Frau Wilms-Kegel und der Fraktion DIE GRÜNEN
Vorbemerkung
Kleine Anfrage
der Abgeordneten Frau Wilms-Kegel und der Fraktion DIE GRÜNEN
Zusammenhang von gechlortem Trinkwasser und Blasenkrebs
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen6
Welche Regionen werden in der Bundesrepublik Deutschland mit gechlortem und welche mit ungechlortem Trinkwasser versorgt?
Wie groß ist der Anteil der Bevölkerung, die mit gechlortem Trinkwasser versorgt wird im Vergleich zum Anteil der Bürgerinnen und Bürger, die ungechlortes Wasser trinken müssen?
Welchen Anteil hat der Blasenkrebs an allen bei uns vorkommenden Krebsarten, und wie hat sich das Vorkommen dieser Krebsart in den vergangenen 15 Jahren in der Bundesrepublik Deutschland entwickelt?
Kommt Blasenkrebs in den Regionen, die mit gechlortem Trinkwasser versorgt werden, häufiger vor als in denen, die mit ungechlortem Trinkwasser versorgt werden?
Wie beurteilt die Bundesregierung die Ergebnisse des Krebsforschungszentrums Bethesda/New York, wonach ein Zusammenhang zwischen dem Konsum gechlorten Trinkwassers und dem Risiko, an Blasenkrebs zu erkranken, besteht?
Welche Schlußfolgerungen zieht die Bundesregierung aus diesem Forschungsergebnis, insbesondere im Hinblick auf eine präventive Gesundheitspolitik?