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Kleine AnfrageWahlperiode 10Beantwortet

Vorrang Flotationsanlagen vor Freifallscheidern (G-SIG: 10000678)

Bau von Freifallscheidern anstelle von Flotationsanlagen in der DDR zur Entsalzung der Werra

Fraktion

Die Grünen

Ressort

Bundesministerium für Wirtschaft

Datum

14.11.1983

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 10/554728.10.83

Vorrang Flotationsanlagen vor Freifallscheidern

des Abgeordneten Dr. Ehmke (Ettlingen) und der Fraktion DIE GRÜNEN

Vorbemerkung

In den Vereinbarungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR über die Entlastung der Werra wurde ein Technologietransfer nicht festgelegt. Die in den westlichen Werke (Kali & Salz) mittlerweile installierten Freifallscheider für die unterschiedlichen Salze sind für die DDR nicht vorgesehen. Laut Auskunft des Bundesministers für innerdeutsche Beziehungen (II 7 — 73 361 vom 11. Juli 1983) halten „Bund und Weseranliegerländer ... den Bau von Flotationsanlagen in der DDR für die zweckmäßigste Lösung zur Reduzierung der Werra-Versalzung"

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen3

1

Warum hält die Bundesregierung den Freifallscheider für weniger zweckmäßig als den Bau von Flotationsanlagen?

2

Würden der Bundesrepublik Deutschland durch den Bau von Freifallscheidern größere finanzielle Belastungen entstehen als durch die Einrichtung von Flotationsanlagen?

3

Würden der Bundesrepublik Deutschland durch den Bau von Freifallscheidern in der DDR wirtschaftliche Nachteile entstehen?

Bonn, den 28. Oktober 1983

Dr. Ehmke (Ettlingen) Beck-Oberdorf, Schily, Kelly und Fraktion

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