B 59 n/LKW-Verkehr in Pulheim
des Abgeordneten Drabiniok und der Fraktion DIE GRÜNEN
Vorbemerkung
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen8
Wie stark ist das Verkehrsaufkommen, getrennt nach PKW- und LKW-Verkehr, a) zur Zeit, b) 1990, c) 2000 auf der B 59 in Pulheim, und welchen Anteil hat davon der Durchgangsverkehr?
Wie verteilt sich das Verkehrsaufkommen nach Ansicht der Bundesregierung nach dem geplanten Bau einer Umgehungsstraße auf der alten B 59 und der B 59 n?
Um wieviel Prozent würden durch eine B 59 n a) der Lärm, b) die Abgase (aufgeschlüsselt nach CH, CO, NO R) im Ort gesenkt, im Vergleich zur heutigen Situation und im Vergleich zu einer sofortigen Umleitung des Fernschwerlastverkehrs über das bestehende Autobahnnetz?
Inwieweit ist die Bundesregierung bereit, gemäß § 7 Abs. 2 des Bundesfernstraßengesetzes aus Gründen der Verkehrssicherheit eine Umleitung für den Schwerlastverkehr über die A 46/ A 57/A 1 vorzuschreiben?
In welche Planfeststellungsabschnitte gliedert sich die Planung der B 59 n Köln—Grevenbroich, und wieweit sind die Planungen im einzelnen fortgeschritten?
a) Wird im Hinblick auf die Fortschreibung des Bedarfsplanes eine Kosten-Nutzen-Analyse erstellt, die sowohl den zweispurigen als auch den vierspurigen Ausbau untersucht?
b) Kann ebenso mit einer ökologischen Risikoeinschätzung gerechnet werden, und welchen Stellenwert mißt die Bundesregierung dieser Risikobeurteilung bei?
Welche Untersuchungen sind von seiten des Bundesverkehrsministeriums durchgeführt bzw. in Auftrag gegeben worden bezüglich a) möglicher Alternativtrassierungen zur B 57 n, b) zur Lösung der Durchgangsverkehrsprobleme in Pulheim durch Maßnahmen der Verkehrsberuhigung, der Verkehrs- lenkung und/oder im öffentlichen Verkehrssektor.
Falls bisher derartige Untersuchungen nicht stattgefunden haben, ist die Bundesregierung bereit, diese zu erstellen, wenn nein, warum nicht?