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Kleine AnfrageWahlperiode 10Beantwortet

Alternative Ausbildungseinrichtung "Kreuzwerk" (G-SIG: 10002209)

Bewertung von Kreuzwerk, Ergebnisse dieser alternativen Berufsausbildung, Übertragbarkeit des Berliner Modells auf das Bundesgebiet, finanzielle Förderung auf Bundesebene, Kosten eines derart geförderten Ausbildungsplatzes

Fraktion

CDU/CSU, FDP

Ressort

Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft

Datum

27.02.1985

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 10/283001.02.85

Alternative Ausbildungseinrichtung „Kreuzwerk"

der Abgeordneten Daweke, Nelle, Frau Rönsch, Schemken, Strube, Graf von Waldburg-Zeil, Frau Dr. Wisniewski, Frau Männle und der Fraktion der CDU/CSU sowie der Abgeordneten Neuhausen, Dr.-Ing. Laermann, Frau Seiler-Albring, Frau Dr. Segall, Frau Dr. Adam-Schwaetzer und der Fraktion der FDP

Vorbemerkung

In Berlin arbeitet seit einigen Jahren die alternative Ausbildungseinrichtung „Kreuzwerk". Jugendliche, die keine Lehrstelle gefunden haben, erhalten dort in verschiedenen Bereichen eine Berufsausbildung, die auf den Ausbildungsrahmenplänen aufbaut, sowie Stützunterricht für die Berufsschule und sozialpädagogische Unterstützung. Die Ausbildungseinrichtung wird vom Land Berlin im Rahmen der Jugendhilfe und der Stadterneuerung gefördert.

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen6

1

Welche spezifischen Merkmale weist Kreuzwerk auf? Wodurch unterscheidet es sich von anderen Ausbildungseinrichtungen?

2

Liegen der Bundesregierung schon erste Ergebnisse dieser alternativen Berufsausbildung vor? Kann sie darüber berichten?

3

Wie beurteilt die Bundesregierung die im Kreuzwerk praktizierte Kombination von Ausbildung und praktischer Tätigkeit?

4

Ist das Berliner Modell auf das Bundesgebiet übertragbar?

5

Wäre die Bundesregierung ggf. bereit, im Rahmen ihrer Zuständigkeiten solche Ausbildungseinrichtungen zu fördern? Welche konkreten Maßnahmen, z. B. Investitionszuschüsse für die Einrichtung und Ausstattung von Ausbildungsstätten, stärkere Abstimmung der Maßnahmen nach dem AFG, BSHG und JWG, breite Nutzung der Erfahrungen durch Beratung und Unterstützung potentieller Träger und Kommunen, könnte die Bundesregierung fördern?

6

Wie hoch sind die zu veranschlagenden Mittel pro Ausbildungsplatz?

Bonn, den 1. Februar 1985

Daweke Nelle Frau Rönsch Schemken Strube Graf von Waldburg-Zeil Frau Dr. Wisniewski Frau Männle Dr. Dregger, Dr. Waigel und Fraktion Neuhausen Dr.-Ing. Laermann Frau Seiler-Albring Frau Dr. Segall Frau Dr. Adam-Schwaetzer Mischnick und Fraktion

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