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Kleine AnfrageWahlperiode 10Beantwortet

Sicherheit der Stromversorgung (G-SIG: 10002317)

Anstieg der Nachfrage nach Strom während der Kältewelle der vergangenen Wochen, tatsächlich verfügbare Kraftwerkskapazitäten, Stromlieferungen aus dem Ausland, Entwicklung in den vergangenen Jahren und Prognose für die kommenden Jahre

Fraktion

CDU/CSU, FDP

Ressort

Bundesministerium für Wirtschaft

Datum

29.03.1985

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 10/297307.03.85

Sicherheit der Stromversorgung

der Abgeordneten Gerstein, Wissmann, Dr. Laufs, Lenzer, Engelsberger, Austermann, Jagoda, Seesing, Dr. Warrikoff, Boroffka, Schneider (Idar-Oberstein), Doss, Hinrichs, Kittelmann, Kraus, Dr. Kronenberg, Dr. Lammert, Lattmann, Dr. Lippold, Müller (Wadern), Niegel, Dr. Schwörer, Dr. Freiherr Spies von Büllesheim, Dr. Unland, Hinsken, Krey, Nelle, Milz, Roth (Gießen), Dr. Faltlhauser, Spilker, Sauter (Ichenhausen), Susset, Pohlmann, Kroll-Schlüter, Schmitz (Baesweiler), Dr. Hüsch, Dr. Schroeder (Freiburg), Seehofer, Jäger (Wangen), Frau Fischer, Dörflinger, Daweke, Fellner, Rode (Wietzen), Schemken, Rossmanith, Hanz (Dahlen), Bohlsen, Schmidbauer, Kolb, Hornung, Ruf, Götzer, Ehrbach, Dr. Jobst, Weiß, Carstensen (Nordstrand), Brunner, Dr. Kunz (Weiden), Freiherr von Schorlemer, Link (Frankfurt), Biehle, Dr. Riedl (München), Herkenrath, Schulze (Berlin), Marschewski und der Fraktion der CDU/CSU sowie der Abgeordneten Beckmann, Gattermann, Dr. Graf Lambsdorff, Dr.-Ing. Laermann, Dr. Haussmann, Grünbeck, Dr. Weng, Frau Seiler-Albring und der Fraktion der FDP

Vorbemerkung

Der Kälteeinbruch der vergangenen Wochen hat die Nachfrage nach elektrischer Energie sprunghaft ansteigen lassen. Zwar gilt dies auch für andere Energieträger. Im Gegensatz zu anderen Energien ist Strom aber kaum speicherbar. Die Erzeugung von Strom muß deshalb in jedem Zeitpunkt der Nachfrage entsprechen. Auch wenn bisher Störungen bei der Versorgung mit Strom nicht bekanntgeworden sind, ist die dauerhafte Sicherheit der Stromversorgung eine wich tige Aufgabe der Wirtschaftspoli tik.

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen7

1

In welchem Ausmaß ist die Nachfrage nach Strom während der Kältewelle der vergangenen Wochen angestiegen?

2

Wieviel tatsächlich verfügbare Kraftwerkskapazitäten standen unter Berücksichtigung ausreichender Reserveleistung zur Deckung dieser Nachfrage zur Verfügung?

3

Wie setzten sich diese Kapazitäten zusammen? In welchem Ausmaß mußten zur Sicherstellung der Versorgung auch Öl- und Gaskraftwerke eingesetzt werden, deren Einsatz aus energiepolitischen wie bet riebswirtschaftlichen Gründen in den vergangenen Jahren stark zurückgenommen worden ist?

4

Welche Rolle spielen in diesem Zusammenhang Stromlieferungen aus dem Ausland? Und wie war die Situation im Ausland?

5

Wären bei einem Andauern oder einer Verschärfung der Kältewelle Schwierigkeiten bei der Stromversorgung zu erwarten gewesen?

6

Wie haben sich die Kraftwerkskapazitäten sowie der Beitrag der einzelnen Energieträger zur Stromversorgung in den vergangenen Jahren entwickelt? Wie wird die Entwicklung voraussichtlich in den kommenden Jahren sein?

7

Wie bewertet die Bundesregierung diese Entwicklung auch unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit der verschiedenen Energieträger?

Bonn, den 7. März 1985

Gerstein Wissmann Dr. Laufs Lenzer Engelsberger Austermann Jagoda Seesing Dr. Warrikoff Boroffka Schneider (Idar-Oberstein) Doss Hinrichs Kittelmann Kraus Dr. Kronenberg Dr. Lammert Lattmann Dr. Lippold Müller (Wadern) Niegel Dr. Schwörer Dr. Freiherr Spies von Büllesheim Dr. Unland Hinsken Krey Nelle Milz Roth (Gießen) Dr. Faltlhauser Spilker Sauter (Ichenhausen) Susset Pohlmann Kroll-Schlüter Schmitz (Baesweiler) Dr. Hüsch Dr. Schroeder (Freiburg) Seehofer Jäger (Wangen) Frau Fischer Dörflinger Daweke Fellner Rode (Wietzen) Schemken Rossmanith Hanz (Dahlen) Bohlsen Schmidbauer Kolb Hornung Ruf Götzer Ehrbach Dr. Jobst Weiß Carstensen (Nordstrand) Brunner Dr. Kunz (Weiden) Freiherr von Schorlemer Link (Frankfurt) Biehle Dr. Riedl (München) Herkenrath Schulze (Berlin) Marschewski Dr. Dregger, Dr. Waigel und Fraktion Beckmann Gattermann Dr. Graf Lambsdorff Dr.-Ing. Laermann Dr. Haussmann Grünbeck Dr. Weng Frau Seiler-Albring Mischnick und Fraktion

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