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Kleine AnfrageWahlperiode 10Beantwortet

Förderung hochbegabter Kinder und Jugendlicher (G-SIG: 10002334)

Konzept der Bundesregierung zur Hochbegabtenförderung und Hochbegabtenforschung, bildungspolitische Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern, ausländische Erfahrungen, 6. Weltkonferenz für Hochbegabte im August 1985 in Hamburg

Fraktion

CDU/CSU, FDP

Ressort

Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft

Datum

09.05.1985

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 10/300412.03.85

Förderung hochbegabter Kinder und Jugendlicher

der Abgeordneten Daweke, Graf von Waldburg-Zeil, Clemens, von Schmude, Dr. Kunz (Weiden), Frau Dr. Wisniewski, Eylmann, Seesing, Dr. Hüsch, Dr. Hornhues, Carstensen (Nordstrand), Dr. Jobst, Reddemann, Dr. Lammert, Magin, Dr. Hoffacker, Schemken, Frau Roitzsch (Quickborn), Hornung, Nelle, Wilz, Regenspurger, Müller (Wesseling), Dr. Götz, Jäger (Wangen), Boroffka, Kittelmann, Kroll-Schlüter, Rossmanith, Saurin, Dr. Schroeder (Freiburg), Sauter (Ichenhausen), Frau Verhülsdonk, Frau Krone-Appuhn und der Fraktion der CDU/CSU sowie der Abgeordneten Dr.-Ing. Laermann, Neuhausen, Kohn und der Fraktion der FDP

Vorbemerkung

Die Bundesregierung hat in ihrem Bericht zur Sicherung der Zukunftschancen der Jugend in Ausbildung und Beruf (Drucksache 10/1716) deutlich gemacht, daß unsere Gesellschaft auf ein hohes Qualifikations- und Leistungsniveau der gesamten Bevölkerung, aber auch auf herausragende Leistungen einzelner angewiesen ist.

Begabten- und Hochbegabtenförderung sind deshalb zur Verwirklichung des Bürgerrechts auf Bildung ebenso unverzichtbar wie die Breitenförderung. Begabten- und Hochbegabtenförderung ist eine ständige Aufgabe für alle im Bildungs- und Ausbildungsprozeß Beteiligten und sie muß unabhängig von sozialer Herkunft und Situation erfolgen. Hochbegabte junge Menschen bedürfen zur vollen Entfaltung ihrer Fähigkeiten einer besonderen Förderung, ohne die sie sich nicht adäquat entwickeln können. Eine solche Förderung beeinträchtigt die Bildungsmöglichkeiten anderer Kinder und Jugendlicher nicht.

Wir fragen deshalb die Bundesregierung:

Fragen5

1

Wie beurteilt die Bundesregierung den gegenwärtigen Stand der Hochbegabtenförderung sowie der Hochbegabtenforschung in der Bundesrepublik Deutschland?

2

Welche Notwendigkeiten und Möglichkeiten sieht die Bundesregierung im Rahmen ihres Gesamtkonzepts zur Bildungs- und Wissenschaftspolitik zur Förderung von besonderen Begabungen?

3

Inwieweit ist die Förderung Hochbegabter Gegenstand der bildungspolitischen Zusammenarbeit von Bund und Ländern?

4

Welche ausländischen Erfahrungen gibt es bei der besonderen Förderung Hochbegabter, und welche Folgerungen könnten daraus für die Politik in der Bundesrepublik Deutschland abgeleitet werden?

5

Der BMBW hat die Schirmherrschaft über die 6. Weltkonferenz für Hochbegabte, die im August 1985 in Hamburg stattfinden wird, übernommen.

Welche Ergebnisse erwartet die Bundesregierung von dieser auch aus öffentlichen Mitteln geförderten Konferenz?

Bonn, den 12. März 1985

Daweke Graf von Waldburg-Zeil Clemens von Schmude Dr. Kunz (Weiden) Frau Dr. Wisniewski Eylmann Seesing Dr. Hüsch Dr. Hornhues Carstensen (Nordstrand) Dr. Jobst Reddemann Dr. Lammert Magin Dr. Hoffacker Schemken Frau Roitzsch (Quickborn) Hornung Nelle Wilz Regenspurger Müller (Wesseling) Dr. Götz Jäger (Wangen) Boroffka Kittelmann Kroll-Schlüter Rossmanith Saurin Dr. Schroeder (Freiburg) Sauter (Ichenhausen) Frau Verhülsdonk Frau Krone-Appuhn Dr. Dregger, Dr. Waigel und Fraktion Dr.-Ing. Laermann Neuhausen Kohn Mischnick und Fraktion

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