Schadstoffbelastungen durch das Heizwerk Saarbrücken-Rodenhof der Deutschen Bundesbahn
des Abgeordneten Senfft und der Fraktion DIE GRÜNEN
Vorbemerkung
Kleine Anfrage
Schadstoffbelastungen durch das Heizwerk Saarbrücken-Rodenhof der Deutschen Bundesbahn
fragen die Bundesregierung:
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen11
Wie hoch sind die für das Heizwerk Saarbrücken der Deutschen Bundesbahn (DB) genehmigten Emissionskonzentrationswerte an Schwefeldioxid, Stickoxiden und Stäuben?
a) Welche Kohlequalitäten werden in diesem Heizwerk verfeuert? Trifft es zu, daß auch Ballastkohle bzw. Kohleschlamm verfeuert wurde bzw. noch wird?
b) Trifft es zu, daß neben Kohle auch Abfälle verfeuert wurden bzw. noch werden?
c) Welcher Verwendung werden die in diesem Heizwerk anfallenden Reststoffe zugeführt?
a) Welche Emissionskonzentrationswerte der Schadstoffe Schwefeldioxid, Stickoxide, Chlorwasserstoff, Fluorwasserstoff, Stäube, Blei und Cadmium wurden jeweils in den Jahren 1980, 1981, 1982, 1983, 1984 und 1985 festgestellt?
b) Wann wurde zuletzt mit welchen Ergebnissen das Abgas des Heizwerkes auf die in Frage 3 a) genannten Schadstoffe hin untersucht?
a) Trifft es zu, daß das Heizwerk die Grenzwerte der TA Luft in der im Juli 1985 vom Bundeskabinett verabschiedeten Fassung nicht ohne zusätzliche emissionsmindernde Maßnahmen während aller Betriebsphasen einhalten kann?
b) Wurden bereits in der Vergangenheit Überschreitungen von Bestimmungen der TA Luft festgestellt? Wenn ja, welche?
Liegen der Bundesregierung Erkenntnisse über die Immissionsbelastung im Umkreis des Heizwerkes vor, und wenn ja, wie bewertet die Bundesregierung diese Ergebnisse?
a) Gedenkt die DB sich an das Fernwärmesystem der Stadt Saarbrücken anschließen zu lassen und so den weiteren Betrieb des Heizwerkes überflüssig zu machen?
b) Wenn nein, in welchem Zeitraum soll eine Anpassung des Heizwerkes an die demnächst zu verabschiedende Novellierung der TA Luft erfolgen?