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Kleine AnfrageWahlperiode 19Beantwortet

Die Afrikanische Schweinepest und die Versorgung mit Schweinefleisch

(insgesamt 13 Einzelfragen)

Fraktion

FDP

Ressort

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Datum

13.08.2019

Aktualisiert

26.07.2022

BT19/1195226.07.2019

Die Afrikanische Schweinepest und die Versorgung mit Schweinefleisch

Kleine Anfrage

Volltext (unformatiert)

[Deutscher Bundestag Drucksache 19/11952 19. Wahlperiode 26.07.2019 Kleine Anfrage der Abgeordneten Karlheinz Busen, Carina Konrad, Frank Sitta, Nicole Bauer, Dr. Gero Clemens Hocker, Renata Alt, Jens Beeck, Dr. Jens Brandenburg (Rhein-Neckar), Dr. Marco Buschmann, Dr. Marcus Faber, Daniel Föst, Thomas Hacker, Katrin Helling-Plahr, Markus Herbrand, Dr. Christoph Hoffmann, Reinhard Houben, Ulla Ihnen, Olaf in der Beek, Gyde Jensen, Dr. Christian Jung, Thomas L. Kemmerich, Dr. Marcel Klinge, Daniela Kluckert, Pascal Kober, Konstantin Kuhle, Ulrich Lechte, Roman Müller-Böhm, Dr. Martin Neumann, Hagen Reinhold, Bernd Reuther, Dr. Wieland Schinnenburg,Matthias Seestern-Pauly, Judith Skudelny, Bettina Stark-Watzinger, Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Katja Suding, Michael Theurer, Stephan Thomae, Sandra Weeser, Nicole Westig und der Fraktion der FDP Die Afrikanische Schweinepest und die Versorgung mit Schweinefleisch Wir fragen die Bundesregierung: 1. Wie entwickelte sich der Selbstversorgungsgrad in Deutschland bei Schweinefleisch innerhalb der letzten zehn Jahre nach Kenntnis der Bundesregierung? 2. Welche Staaten stellen nach Kenntnis der Bundesregierung die bedeutendsten Handelspartner Deutschlands auf dem Markt für Schweinefleisch innerhalb dieses Zeitraums dar? 3. Wie wird sich die globale Nachfrage nach Schweinefleisch nach Kenntnis der Bundesregierung zukünftig entwickeln? Welche Staaten werden dabei einen besonderen Nachfrageanstieg verzeichnen? 4. Welche Folgen für den Markt von Schweinefleisch wird die aufgrund der Afrikanischen Schweinepest hervorgerufene prognostizierte steigende Nachfrage aus China nach Einschätzung der Bundesregierung kurz-, mittel- und langfristig mit sich bringen (www.tagesschau.de/wirtschaft/china- schweinepest-deutschland-101.html)? 5. Welche kurz-, mittel- und langfristigen Folgen für den Markt von Schweinefleisch hat die rückläufige Zahl an Lebenseinfuhren von Schlachtschweinen nach Einschätzung der Bundesregierung (www.tagesschau.de/wirtschaft/ china-schweinepest-deutschland-101.html)? 6. Wie schätzt die Bundesregierung die Entwicklung der Schweinehaltung in Deutschland ein, die voraussichtlich aufgrund verschärfter Produktionsbedingungen zurück gehen wird (www.topagrar.com/markt/news/ deutschlandist-der-fuenftgroesste-schweinehalter-der-welt-11544997.html)? 7. Wie bewertet die Bundesregierung die Tatsache, dass laut einer Umfrage über die Hälfte der Sauenhalter in Deutschland in den nächsten zehn Jahren aus der Produktion aussteigen möchte, und wird dies nach Einschätzung der Bundesregierung Einfluss auf die heimische Versorgung mit Ferkeln haben (www.schweine.net/news/isn-umfrage-deutsche-ferkelerzeuger-steigen-aus. html)? 8. Aus welchen Staaten erscheint es nach Einschätzung der Bundesregierung wahrscheinlich, den absehbaren Versorgungsengpass mit Ferkeln durch steigenden Import zu kompensieren? 9. Mit welchen Preiseffekten bei Schweinefleisch für die Verbraucher in Deutschland rechnet die Bundesregierung vor dem Hintergrund einer steigenden Nachfrage aus China? 10. Welche Rolle spielen Tierwohlaspekte bei der chinesischen Nachfrage nach Schweinefleisch nach Einschätzung der Bundesregierung? Wird nach Einschätzung der Bundesregierung Schweinefleisch, welches nach Standards des staatlichen Tierwohllabels erzeugt wurde, eine besondere Bedeutung zukommen, und wird dieses derzeit schon mit einer höheren Zahlungsbereitschaft auf Exportmärkten nachgefragt? 11. Was unternimmt die Bundesregierung, um den gestiegenen Erzeugerpreis nachhaltig stabilisieren zu können (www.ikz-online.de/wirtschaft/ wirtschaftin-nrw/edeka-und-toennies-schweinefleisch-und-wurst-werden-teurer-id226 153033.html)? 12. Geht die Bundesregierung davon aus, dass osteuropäische Länder ihre Schweinebestände in naher Zukunft zurückfahren und möglicherweise deutsches oder westeuropäisches Schweinefleisch stärker nachfragen werden, da sich die Afrikanische Schweinepest in Osteuropa ähnlich ausbreiten wird, wie es derzeit in China der Fall ist? 13. Wie hoch ist die Nachfrage osteuropäischer Länder nach in Deutschland produziertem Schweinefleisch? a) Ist die Nachfrage in den osteuropäischen Ländern nach Schweinefleisch aus Deutschland oder Westeuropa seit dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Osteuropa gestiegen? b) Welches Interesse würden die Verbraucher der osteuropäischen Länder nach Einschätzung der Bundesregierung an Schweinefleisch bekunden, das nach den Standards des deutschen Tierwohllabels erzeugt wurde? Berlin, den 26. Juni 2019 Christian Lindner und Fraktion Satz: Satzweiss.com Print, Web, Software GmbH, Mainzer Straße 116, 66121 Saarbrücken, www.satzweiss.com Druck: Printsystem GmbH, Schafwäsche 1-3, 71296 Heimsheim, www.printsystem.de Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.betrifft-gesetze.de ISSN 0722-8333]

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