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Kleine AnfrageWahlperiode 19Beantwortet

Humanitäre Geste für die Opfer der Leningrader Blockade

(insgesamt 3 Einzelfragen)

Fraktion

AfD

Ressort

Auswärtiges Amt

Datum

04.11.2019

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 19/1419517.10.2019

Humanitäre Geste für die Opfer der Leningrader Blockade

der Abgeordneten Dr. Anton Friesen, Armin-Paulus Hampel, Dr. Roland Hartwig, Petr Bystron, Waldemar Herdt, Paul Viktor Podolay und der Fraktion der AfD

Vorbemerkung

Die Bundesregierung hat sich bereit erklärt, im Rahmen einer freiwilligen, humanitären Geste gegenüber den lebenden Opfern der Leningrad-Blockade, Leistungen in Höhe von insgesamt 12 Mio. Euro zur Verfügung zu stellen.

Diese sollen für die Modernisierung eines Krankenhauses für Kriegsveteranen, die Einrichtung eines deutsch-russischen Begegnungszentrums für die russische und deutsche Öffentlichkeit sowie für die Blockadeopfer in St. Petersburg aufgewendet werden. Anlass dafür war der 75. Jahrestag der Befreiung der belagerten Stadt durch die Rote Armee (https://germania.diplo.de/ru-de/aktuelles/-/2181690). Die Fragesteller begrüßen jene humanitäre Geste der Bundesregierung.

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen3

1

Welche Projekte sollen im Zuge der humanitären Geste gegenüber den Opfern der Leningrader Blockade durch Bundesmittel in welcher Höhe gefördert werden (bitte nach Projekttitel, Verwendungszweck, Mittelhöhe, SOLL-IST-Angaben, Haushaltstitel und Laufzeit der Projekte aufschlüsseln)?

2

Wie viele Überlebende der Leningrader Blockade profitieren von den geplanten Projekten der Bundesregierung schätzungsweise (bitte nach Projekten, Anzahl der Begünstigten und Jahren aufschlüsseln)?

3

An welchen gemeinsamen Projekten im Zuge der humanitären Geste gegenüber den Opfern der Leningrader Blockade beteiligt sich die Russische Föderation finanziell in welcher Höhe?

Berlin, den 30. September 2019

Dr. Alice Weidel, Dr. Alexander Gauland und Fraktion

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