Aufklärungskampagne „Kauf nur, was du brauchst“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft
der Abgeordneten Nicole Bauer, Frank Sitta, Dr. Gero Clemens Hocker, Carina Konrad, Karlheinz Busen, Dr. Christoph Hoffmann, Grigorios Aggelidis, Renata Alt, Jens Beeck, Dr. Jens Brandenburg (Rhein-Neckar), Sandra Bubendorfer-Licht, Dr. Marco Buschmann, Christian Dürr, Dr. Marcus Faber, Daniel Föst, Thomas Hacker, Peter Heidt, Katrin Helling-Plahr, Markus Herbrand, Katja Hessel, Reinhard Houben, Ulla Ihnen, Olaf in der Beek, Dr. Christian Jung, Dr. Marcel Klinge, Konstantin Kuhle, Ulrich Lechte, Alexander Müller, Dr. Martin Neumann, Bernd Reuther, Dr. Wieland Schinnenburg, Matthias Seestern-Pauly, Dr. Hermann Otto Solms, Bettina Stark-Watzinger, Katja Suding, Stephan Thomae, Dr. Florian Toncar, Gerald Ullrich und der Fraktion der FDP
Vorbemerkung
Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft Julia Klöckner kündigte eine Aufklärungskampagne „Kauf nur, was du brauchst“ an, um aufzuzeigen, dass die von der Bevölkerung durch geführten Hamsterkäufe unnötig seien (vgl. https://www.lebensmittelzeitung.net/politik/Coronavirus-Kloeckner-startet-Kampagne-Kauf-nur-was-du-brauchst-145504).
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen5
Welche finanziellen Mittel stellt die Bundesregierung für diese Kampagne zur Verfügung?
In welchem Umfang soll die Kampagne stattfinden, und welche Wege bzw. Medien wählt die Bundesregierung für die Verbreitung?
Wie passt der Titel der Kampagne zusammen mit dem Notfallplan des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, wonach die Bürger sich explizit eigenverantwortlich auf Krisen vorbereiten sollen?
Welche Erfolgsaussichten räumt die Bundesregierung der Kampagne ein?
Welcher Anteil der „gehamsterten“ Lebensmittel werden nach Einschätzung der Bundesregierung aufgrund des Ablaufens des Mindesthaltbarkeitsdatums entsorgt?