Herstellung von Pflanzenkohle aus Wirtschaftsdüngern
der Abgeordneten Carina Konrad, Frank Sitta, Dr. Gero Clemens Hocker, Karlheinz Busen, Nicole Bauer, Dr. Christoph Hoffmann, Grigorios Aggelidis, Renata Alt, Jens Beeck, Dr. Jens Brandenburg (Rhein-Neckar), Sandra Bubendorfer-Licht, Dr. Marco Buschmann, Hartmut Ebbing, Dr. Marcus Faber, Thomas Hacker, Reginald Hanke, Peter Heidt, Katrin Helling-Plahr, Markus Herbrand, Katja Hessel, Ulla Ihnen, Olaf in der Beek, Dr. Christian Jung, Dr. Marcel Klinge, Dr. Lukas Köhler, Konstantin Kuhle, Ulrich Lechte, Michael Georg Link, Alexander Müller, Dr. Martin Neumann, Bernd Reuther, Matthias Seestern-Pauly, Judith Skudelny, Dr. Hermann Otto Solms, Katja Suding, Dr. Florian Toncar, Gerald Ullrich, Sandra Weeser, Nicole Westig, Katharina Willkomm und der Fraktion der FDP
Vorbemerkung
Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) erteilte am 31. August 2017 den Startschuss für das Projekt „Karbondünger aus phosphorreichen Wirtschaftsdüngern durch Karbonisierung mit Stickstoffrückgewinnung“.
Gefördert wurde dieses Projekt vom BMEL mit einer Summe von 578 000 Euro.
Ziel des genannten dreijährigen Projektes sollte es sein, einen kohlenstoffhaltigen Stickstoff-Phosphor-Dünger herzustellen (https://www.topagrar.com/energie/news/duenger-aus-pflanzenkohle-soll-veredelungsregionen-entlasten-9378970.html).
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen4
Plant die Bundesregierung, das Projekt weiterhin zu unterstützen?
a) Wenn ja, mit welcher Summe soll das Projekt unterstützt werden?
b) Wenn nein, warum wird das Projekt nicht weiter unterstützt?
Welche Ergebnisse liegen aus diesem Projekt vor?
Sieht die Bundesregierung Möglichkeiten zur Ausweitung des Projektes, und welche sind dies?
Plant die Bundesregierung, weitere Projekte mit ähnlichen Zielen ins Leben zu rufen?