Die Wasserstrategie der deutschen Entwicklungszusammenarbeit – V
der Abgeordneten Ulrich Oehme, Markus Frohnmaier, Dietmar Friedhoff und der Fraktion der AfD
Vorbemerkung
Nach Studium der Antwort der Bundesregierung (Bundestagsdrucksache 19/22042) auf die Kleine Anfrage der Fragesteller ergibt sich für die Fragesteller ein weitergehendes Informationsbedürfnis.
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen5
Gibt es nach Kenntnis der Bundesregierung deutsche Unternehmen, welche die in Anlage 1 auf Bundestagsdrucksache 19/22042 genannten Technologien im Rahmen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit realisieren können (bitte nach den genannten Technologien aufschlüsseln und eine etwaiges exemplarisches Unternehmen pro Technologie nennen)?
Inwiefern wurden die in der Frage 1 erfragten Unternehmen von der deutschen entwicklungspolitischen Wasserstrategie in den letzten fünf Jahren beauftragt (bitte nach Unternehmen sowie Ziel und Volumen des Auftrags aufschlüsseln)?
Welche Unternehmen, die ihren Sitz nicht in Deutschland haben, wurden im Rahmen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit im Hinblick auf die Wasserstrategie in den letzten fünf Jahren beauftragt (bitte die zehn Unternehmen mit dem größten Auftragsvolumen nennen und nach Auftragsvolumen und Sitz aufschlüsseln; bitte begründen)?
Welche Konsequenzen zieht die Bundesregierung aus dem globalen wirtschaftlichen Potential von Investitionen in Wasser- und Sanitärversorgung angesichts einer Rendite von 4,3 US-Dollar bei einem investierten US-Dollar (https://venro.org/fileadmin/user_upload/Dateien/Daten/Publikationen/Positionspapiere/PositionspapierWASH_WEB_72dpi_01.pdf; S. 12) (bitte ausführen und begründen)?
Sieht die Bundesregierung hier insbesondere einen Verbesserungsbedarf bei der Integration deutscher Unternehmen, mithin der deutschen Wasserwirtschaft, in die deutsche entwicklungspolitische Wasserstrategie (bitte begründen)?
Gibt es in diesem Zusammenhang unterschiedliche Ansätze zwischen dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und weiteren infrage kommenden Bundesministerien (bitte nennen)?
Hat die Bundesregierung vor dem Hintergrund der deutschen entwicklungspolitischen Wasserstrategie bereits Erfahrungen mit der sogenannten kapazitiven Deionisierung (CDI; https://www.spektrum.de/news/trinkwasser-mit-schmutzigem-geheimnis/1629118) gesammelt, wenn ja, inwiefern, und beabsichtigt sie künftig, diese zum Einsatz zu bringen (bitte begründen)?
Wie schätzt die Bundesregierung diese Technologie hinsichtlich ihrer Realisier- und Anwendbarkeit ein (bitte begründen)?
Wird diese Technologie in irgendeiner Art und Weise durch die deutsche Entwicklungszusammenarbeit gefördert (bitte begründen)?