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Kleine AnfrageWahlperiode 19Beantwortet

14. DGE-Ernährungsbericht - Ernährungssituation und Handlungsempfehlungen für die Ernährungspolitik

(insgesamt 7 Einzelfragen)

Fraktion

AfD

Ressort

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Datum

13.01.2021

Antwortdauer

26 Tage

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 19/2543918.12.2020

14. DGE-Ernährungsbericht – Ernährungssituation und Handlungsempfehlungen für die Ernährungspolitik

der Abgeordneten Stephan Protschka, Berengar Elsner von Gronow, Peter Felser, Franziska Gminder, Wilhelm von Gottberg, Thomas Ehrhorn, Johannes Huber, Enrico Komning und der Fraktion der AfD

Vorbemerkung

Am 24. November 2020 wurde der 14. DGE-Ernährungsbericht von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) vorgestellt (vgl. https://www.dge.de/presse/pm/14-dge-ernaehrungsbericht-veroeffentlicht/). Dieser wird im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) im Vierjahresrhythmus von der DGE angefertigt und veröffentlicht (vgl. https://www.ernaehrungs-umschau.de/news/25-11-2020-uebergewicht-steigt-nur-noch-in-bestimmten-bevoelkerungsgruppen-weiter-handlungsbedarf/).

Der DGE-Ernährungsbericht basiert, anders als der jährliche „Ernährungsreport“ vom BMEL, der sich lediglich auf eine Telefonbefragung von 1 000 Personen bezieht, auf langfristigen Forschungsprojekten und wissenschaftlichen Metaanalysen diverser deutscher Universitäten und Forschungsinstitute (vgl. https://www.ernaehrungs-umschau.de/news/25-11-2020-uebergewicht-steigt-nur-noch-in-bestimmten-bevoelkerungsgruppen-weiter-handlungsbedarf/).

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen7

1

Wie hoch waren nach Kenntnis der Bundesregierung die Ausgaben für den 14. DGE-Ernährungsbericht (vgl. https://www.dge.de/presse/pm/14-dge-ernaehrungsbericht-veroeffentlicht/)?

2

Aus welchen Haushaltstiteln stammten die zu Frage 1 genannten Ausgaben?

3

Welche Schlussfolgerungen für ihr eigenes Handeln zieht die Bundesregierung aus dem Ergebnis des 14. DGE-Ernährungsberichts, dass es bei Obst einen Verbrauchsrückgang gibt (vgl. https://www.topagrar.com/landleben/kochen-und-backen/dge-ernaehrungsbericht-mehr-gemuese-weniger-schweinefleisch-12418531.html)?

Plant die Bundesregierung Maßnahmen, um diesem Trend entgegenzuwirken, und wenn ja, welche?

4

Welche Schlussfolgerungen für ihr eigenes Handeln zieht die Bundesregierung aus dem Ergebnis des 14. DGE-Ernährungsberichts, dass bei Kindern die Versorgung mit Jod und Calcium in einem kritischen Zustand ist (vgl. https://www.ernaehrungs-umschau.de/news/25-11-2020-uebergewicht-steigt-nur-noch-in-bestimmten-bevoelkerungsgruppen-weiter-handlungsbedarf/)?

Plant die Bundesregierung Maßnahmen, um diesem Trend entgegenzuwirken, und wenn ja, welche?

5

Welche Schlussfolgerungen für ihr eigenes Handeln zieht die Bundesregierung aus dem Ergebnis, dass die Studienleiter des 14. DGE-Ernährungsberichts dazu anregen, bezüglich Vitamin D bei Kindern und Jugendlichen über eine Empfehlung zur Supplementierung in den Wintermonaten nachzudenken (vgl. https://www.ernaehrungs-umschau.de/news/25-11-2020-uebergewicht-steigt-nur-noch-in-bestimmten-bevoelkerungsgruppen-weiter-handlungsbedarf/)?

6

Welche Schlussfolgerungen für ihr eigenes Handeln zieht die Bundesregierung aus den Ergebnissen der Studie zur Erhebung von Daten zum Stillen und zur Säuglingsernährung in Deutschland (SuSe II; vgl. https://www.ernaehrungs-umschau.de/news/02-11-2020-nur-die-haelfte-der-schwangere-nimmt-folsaeure-und-jod-gemaess-den-empfehlungen/)?

Plant die Bundesregierung Maßnahmen, um die Wissenslücken werdender Mütter hinsichtlich ihres erhöhten Folsäure- und Jodbedarfs zu schließen, und wenn ja, welche?

7

Welche politischen Schlussfolgerungen für ihr eigenes Handeln zieht die Bundesregierung insgesamt aus dem 14. DGE-Ernährungsbericht und den darin enthaltenen Handlungsempfehlungen?

Berlin, den 16. Dezember 2020

Dr. Alice Weidel, Dr. Alexander Gauland und Fraktion

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