Vernachlässigte Tropenkrankheiten und Herausforderungen durch die COVID-19-Pandemie
der Abgeordneten Dr. Andrew Ullmann, Jens Beeck, Michael Theurer, Grigorios Aggelidis, Renata Alt, Nicole Bauer, Dr. Jens Brandenburg (Rhein-Neckar), Dr. Marco Buschmann, Carl-Julius Cronenberg, Dr. Marcus Faber, Daniel Föst, Otto Fricke, Dr. Christopher Gohl, Thomas Hacker, Reginald Hanke, Torsten Herbst, Katja Hessel, Dr. Gero Clemens Hocker, Manuel Höferlin, Dr. Christoph Hoffmann, Reinhard Houben, Ulla Ihnen, Olaf in der Beek, Dr. Lukas Köhler, Carina Konrad, Konstantin Kuhle, Ulrich Lechte, Michael Georg Link, Alexander Müller, Dr. Martin Neumann, Matthias Nölke, Matthias Seestern-Pauly, Judith Skudelny, Dr. Hermann Otto Solms, Bettina Stark-Watzinger, Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Katja Suding, Stephan Thomae, Manfred Todtenhausen, Gerald Ullrich, Sandra Weeser, Nicole Westig und der Fraktion der FDP
Vorbemerkung
Weltweit sind laut Schätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mehr als 1,7 Milliarden Menschen von vernachlässigten Tropenkrankheiten (engl. Neglected Tropical Diseases, NTDs) betroffen. Das ist jeder fünfte Mensch weltweit. Die Krankheiten behindern, entstellen oder töten. Rund 500 000 Menschen sterben jährlich an ihren Folgen. Die zwanzig Erkrankungen, die laut WHO zu den vernachlässigten und armutsassoziierten Tropenkrankheiten zählen, treten vor allem in den ärmsten Regionen der Entwicklungs- und Schwellenländer auf. Es gibt zwar wirksame Präventions- und Behandlungsmöglichkeiten, aber oft erreichen sie die Patienten nicht. Das Problem wurde durch COVID-19-Pandemie noch verschärft. Denn in Übereinstimmung mit den Maßnahmen zur Begrenzung der Übertragung von SARS-CoV-2 wurden nach ersten Empfehlungen der WHO NTD-Initiativen ausgesetzt (https://www.who.int/neglected_diseases/news/COVID19-WHO-interim-guidance-implementation-NTD-programmes/en/). Das betraf NTD-Erhebungen auf lokaler Ebene, aktive Fallfindungsaktivitäten in den Gemeinden und die Kampagnen zur präventiven medikamentösen Behandlung von NTDs (https://www.who.int/neglected_diseases/news/COVID19-WHO-interim-guidance-implementation-NTD-programmes/en/). Eine Erhebung von ESPEN Afro (Expanded Special Project for Elimination of Neglected Tropical Diseases), ein Sonderprogramm der WHO, zeigt eine massive Unterbrechung von NTD-Programmen im Jahr 2020 auf. So mussten zwischen 20 und 80 Prozent der Massenarzneimittelverabreichungen verschoben werden – etwa 30 Prozent der gespendeten Medikamente liefen dadurch ab –, Gesundheitserziehung, chirurgische Eingriffe und Kapazitätsaufbau wurden zurückgefahren oder mussten in vielen afrikanischen Ländern gestoppt werden.
Im Laufe des Jahres 2020 veröffentlichte die WHO technische Leitlinien zur sicheren Wiederaufnahme von NTD-Interventionen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie und zur synergetischen Integration des Kampfes gegen COVID-19 und NTDs (https://www.who.int/publications/i/item/WHO-2019-nCoV-Comm_health_care-2020.1). NTD-Initiativen wurden infolgedessen in vielen Ländern wieder vorsichtig aufgenommen. NTD-Strukturen, die abgelegene und unterversorgten Gebiete erreichen, erweisen sich auch für die Pandemiebekämpfung als äußerst hilfreich (https://www.globalcitizen.org/de/content/vernachlaessigte-tropenkrankheiten-coronakrise-cbm/). Laut ESPEN haben 80 Prozent der afrikanischen Länder berichtet, dass die Gesundheitshelfer der NTD-Community (CHWs) derzeit an der COVID-19-Reaktion beteiligt sind. Obwohl die WHO eine Reihe von Maßnahmen ergriffen hat, um die Auswirkungen von COVID-19 auf NTD-Initiativen zu verringern, sind sie in vielen Ländern noch eingeschränkt beziehungsweise unterbrochen. Eine aktuelle Erhebung der WHO, die in rund 135 Ländern durchgeführt wurde, zeigt, dass viele NTD-Gesundheitsdienstleistungen, die die Unterstützung von Selbstpflege-, Rehabilitations- und psychosozialen Dienstleistungen sowie Diagnose, Behandlung und Pflege umfassen, in 44 Prozent der Länder eingeschränkt sind. Zudem wird von Verzögerungen bei Herstellung, Versand, Transport und Lieferung von gespendeten Arzneimitteln berichtet. Auch andere Ansätze der öffentlichen Gesundheit, die für die Bekämpfung von vernachlässigten Tropenkrankheiten entscheidend sind, wie Vektorkontrolle, veterinärmedizinische Gesundheit sowie Aktivitäten in den Bereichen Wasser, Hygiene und Gesundheitserziehung sind von Einschränkungen betroffen. (https://www.who.int/publications/i/item/WHO-2019-nCoV-EHS-continuity-survey-2021.1). Die Folgen der Verzögerungen werden nach Ansicht der Fragesteller noch Jahre nach der Pandemie zu spüren sein. Neben neuen Infektionen ist aufgrund von erzwungener Isolation von Patienten während der Pandemie mit einem Anstieg psychischer Leiden zu rechnen.
Die COVID-19-Krise beeinflusst die Bekämpfung von vernachlässigten Tropenkrankheiten auf dramatische Weise. Es besteht nach Auffassung der Fragesteller die Gefahr, dass langjährige Anstrengungen verloren gehen und internationale Ziele wie das UN-Nachhaltigkeitsziel (SDGs) 3.3 der Agenda 2030, das bis 2030 ein Ende der Epidemie der vernachlässigten Tropenkrankheiten (und anderer Krankheiten) vorsieht, nicht erreicht werden. Dazu kommen erhebliche Kürzungen Großbritanniens in den Programmen der vernachlässigten Tropenkrankheiten. Insgesamt sollen die Mittel für die Bekämpfung vernachlässigter Tropenkrankheiten um 90 Prozent gekürzt werden. Ähnliche Kürzungen betreffen unter anderem Wasser-, Sanitär- und Hygieneprogramme (WASH). Die Maßnahmen sind Teil der Bemühungen des Foreign, Commonwealth and Development Office (FCDO), Einsparungen zu erzielen, nachdem sein Budget von 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens (BNE) auf 0,5 Prozent gekürzt wurde. Insgesamt sind das rund 4 Mrd. Pfund (4,5 Mrd. Euro) (https://www.telegraph.co.uk/global-health/science-and-disease/uk-government-cuts-almost-wipe-funding-tackle-neglected-diseases/). Durch den Rückzug eines der wichtigsten Geberländer drohen WHO-Strukturen erheblich geschwächt zu werden.
Angesichts dieser Herausforderungen bedarf es nach Auffassung der Fragesteller ein verstärktes Engagement der Bundesregierung und ihrer Partner, um die Lücken im Kampf gegen vernachlässigte Tropenkrankheiten zu füllen und Rückschritte in der Eliminierung der NTDs zu verhindern. Trotz aller notwendigen Interventionen in der COVID-19-Pandemie dürfen NTDs nicht vergessen werden.
Den Fahrplan zur Bekämpfung der vernachlässigten Tropenkrankheiten hat die WHO mit einer neuen Roadmap für den Zeitraum von 2021 bis 2030 (https://www.who.int/publications/i/item/WHO-UCN-NTD-2020.01) vorgelegt. Sie wurde mit einer großen Mehrheit von den Delegierten der WHO in einer virtuellen Sitzung der 73. Weltgesundheitsversammlung am 12. November 2020 bewilligt. Eingebunden in die UN-Nachhaltigkeitsziele legt sie globale Ziele und Maßnahmen fest. Die NTD-Partnerschaften sollen dabei im nächsten Jahrzehnt besser koordiniert und zusammengerbacht werden. Die Roadmap, die im Rahmen einer umfassenden globalen Konsultation entwickelt wurde, beinhaltet drei grundlegende Neuausrichtungen. Programmatisch richtet sich der Fokus weg von vertikalen Krankheitsprogrammen hin zu sektorenübergreifenden Ansätzen, die auf den Bedürfnissen von Patienten und Gemeinschaften basieren. Betroffene Staaten sollen dabei befähigt werden, Prozesse und Programme selbst voranzutreiben. Außerdem soll die Fokussierung weg von Prozessindikatoren hin zum Monitoring der Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit (https://www.who.int/news/item/12-11-2020-neglected-tropical-diseases-world-healthassembly-endorses-bold-new-road-map-targets-for-2030).
Die neue WHO-NTD-Roadmap 2030 baut auf den Erfolgen einer breiten Multiakteurs-Koalition auf. Bereits 2012 haben UN-Organisationen, Nichtregierungsorganisationen, Stiftungen und forschende Pharmaunternehmen mit der „London Declaration“ gemeinsame Ziele zur weltweiten Bekämpfung der vernachlässigten Tropenkrankheiten gesetzt. Der Fokus wurde dabei auf die Eindämmung beziehungsweise Ausrottung von zehn NTDs bis 2020 gelegt. Dazu zählen Elephantiasis, Lepra, afrikanische Schlafkrankheit, Trachom, Bilharziose, bodenübertragene Wurmkrankheiten, Chagas, viszerale Leishmaniose, Flussblindheit und Medinawurm-Befall. Das Bündnis veröffentlicht jährliche Fortschrittsberichte und legt darin detailliert Rechenschaft über seinen Bemühungen ab. Die London Declaration hätte auf einer Konferenz in Ruandas Hauptstadt Kigali Ende Juni 2020 verlängert und mit neuen finanziellen Mitteln ausgestattet werden sollen. Doch das lang geplante Treffen sowie der Ersatztermin im Juni 2021 wurden pandemiebedingt verschoben (https://malariandsummit.org).
Eine Bekräftigung erfuhr die London Declaration bereits durch die deutsche G7-Präsidentschaft im Jahr 2015. Dabei wurde ein Schwerpunkt auf NTDs gelegt. Bei ihrem Gipfeltreffen im bayerischen Elmau haben sich die Regierungschefs dazu bekannt, vernachlässigte Tropenkrankheiten nachhaltig zu bekämpfen und zu beseitigen. Seither hat die Bundesregierung ihr Engagement erweitert. In ihrer neuen globalen Gesundheitsstrategie heißt es, dass sie „sich gezielt für eine Berücksichtigung der vernachlässigten und armutsassoziierten Tropenkrankheiten in multilateralen Strategien und internationalen Foren einsetzen sowie Forschung vorantreiben und Versorgung verbessern“ will (https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/5_Publikationen/Gesundheit/Broschueren/GlobaleGesundheitsstrategie_Web.pdf). Auch In der „One Health“- Strategie des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ist der Kampf gegen vernachlässigte Tropenkrankheiten zentral verankert (https://www.bmz.de/resource/blob/57858/876d851df750e91f490abf711db44719/OneHealth%20Strategiepapier_NEU_v2_barrierefrei.pdf).
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen19
Wie hoch war 2020 nach Kenntnis der Bundesregierung die durch vernachlässigte Tropenkrankheiten verursachte globale Krankheitslast (bitte im Vergleich zu den Jahren 2015 bis 2019 aufschlüsseln)?
Wie soll das künftige WHO-Hub, das ab Herbst 2021 in Berlin aufgebaut werden soll, zur Bekämpfung vernachlässigter Tropenkrankheiten beitragen?
Welche Chancen sieht die Bundesregierung, durch dieses Hub die globale Datenlage zu NTDs sowie bezüglich überschneidender Krankheitslasten und Wechselwirkungen zu verbessern?
Welche Planungen liegen der Bundesregierung hinsichtlich Struktur, Mandat und Ausstattung des künftigen WHO-Hubs in Berlin vor?
Wie bewertet die Bundesregierung die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Eindämmung und Eliminierung vernachlässigter Tropenkrankheiten, und welchen Handlungsbedarf leitet sie daraus ab?
Sieht die Bundesregierung die Erreichung des Ziels 3.3 der Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen durch die Pandemie gefährdet?
Wie wirkt sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Pandemie im Einzelnen auf die von der Bundesregierung geförderten Programme zur NTD-Bekämpfung aus?
Welche Staaten hat nach Kenntnis der Bundesregierung die Unterbrechung von NTD-Initiativen besonders getroffen?
Sind bereits Rückschritte im Kampf gegen vernachlässigte Tropenkrankheiten nach Kenntnis der Bundesregierung in Partnerländern wahrzunehmen?
Breiten sich nach Kenntnis der Bundesregierung einzelnen Krankheiten wieder aus, und wenn ja, welche, und in welchen Regionen?
Wie stark ist basierend auf den Erkenntnissen der Bundesregierung die Gesundheit von Kindern und Frauen von coronabedingten Unterbrechungen von NTD-Programmen betroffen?
Welche Lehren zieht die Bundesregierung hinsichtlich der NTDs aus der COVID-19-Krise?
Inwiefern hat die Bundesregierung diese Fragestellung in den globalen Gesundheitsgipfel am 21. Mai 2021 eingebracht, zu dem die italienische G20-Präsidentschaft und die EU-Kommission gemeinsam eingeladen haben, um Lehren aus der Corona-Pandemie zu erörtern?
Welche Auswirkungen hat nach Ansicht der Bundesregierung die britische Mittelkürzung für NTD-Programme auf die Eindämmung beziehungsweise Eliminierung von vernachlässigten Tropenkrankheiten, und welchen Handlungsbedarf leitet sie daraus ab?
Welche NTD-Programme und in welchem finanziellen Umfang betrifft nach Kenntnis der Bundesregierung die Mittelkürzung?
Welche Länder sind nach Kenntnis der Bundesregierung von der Mittelkürzung betroffen?
Plant die Bundesregierung, Überbrückungshilfen für betroffene NTD-Initiativen bereitzustellen?
Wie mobilisiert die Bundesregierung andere Geberländer, zusätzliche finanzielle Mittel bereitzustellen, um die Lücken, die durch die Mittelkürzung Großbritanniens entstanden sind, zu füllen?
Gibt es konkrete Initiativen oder Vorschläge der Bundesregierung dazu, mit anderen Geberstaaten ein koordiniertes Vorgehen zu ermöglichen?
Inwiefern wird die Bundesregierung das Thema Mitte Juni 2021 beim G7-Gipfel im britischen Cornwall zur Sprache bringen?
Plant die Bundesregierung, die Mittel für das WHO-Programm ESPEN aufzustocken?
Wenn nein, warum nicht?
Setzt sich die Bundesregierung für eine Ausweitung der vom ESPEN Programm adressierten NTDs (von derzeit nur fünf) ein? Wenn nein, warum nicht?
Ist der Bundesregierung das neue Datum für den Kigali-Gipfel zu Malaria und vernachlässigten Tropenkrankheiten bekannt?
Inwiefern wird sich die Bundesregierung an dem Gipfeltreffen beteiligen?
In welche Höhe wird die Bundesregierung finanzielle Mittel zusagen?
Wer wird die Bundesregierung vor Ort vertreten?
Worin sieht die Bundesregierung die zentralen Herausforderungen, um die Ziele der neuen WHO-Roadmap 2021 bis 2030 zu erreichen? Welche Beiträge plant die Bundesregierung dazu zu leisten (bitte nach beteiligten Bundesressorts aufschlüsseln)?
In welchem finanziellen Umfang unterstützt die Bundesregierung integrierte Programme zur Stärkung der psychischen Gesundheit, Bekämpfung von NTDs und Stigmatisierung?
Wie bewertet die Bundesregierung den Beitrag von Maßnahmen in den Bereichen Wasser, Hygiene und Gesundheitserziehung zur Bekämpfung von vernachlässigten Tropenkrankheiten?
In welchem Umfang beteiligt sich die Bundesregierung an Programmen zur Verbesserung der Wasserver- und Abwasserentsorgung sowie der Hygieneinfrastruktur im Zusammenhang mit der Bekämpfung von vernachlässigten Tropenkrankheiten?
In welchen Regionen ist die Bundesregierung im Rahmen solcher Programme tätig?
Plant die Bundesregierung eine Ausweitung dieses Engagements? Falls ja, in welchem Umfang? Falls nein, weshalb nicht?
In welchem Umfang beteiligt sich die Bundesregierung an Programmen zur Verbesserung der Gesundheitserziehung?
Wird die Bundesregierung den Kampf gegen vernachlässigte Tropenkrankheiten in die Agenda des G7 Prozesses 2022 aufnehmen?
Unterstützt die Bundesregierung die Einrichtung eines eigenen thematischen Schwerpunkts für NTDs beim Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF)? Wenn nicht, warum nicht?
Welche von der Bundesregierung unterstützen Forschungsprogramme zur Entwicklung von Diagnostik, Medikamenten und Vakzinen im Bereich der NTDs laufen 2020 aus? Welche davon plant die Bundesregierung fortzusetzen?
Wird die Bundesregierung das Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) „Research Networks for Health Innovations in Sub-Saharan Africa“ fortführen? Wenn nicht, warum nicht?
Welche Bedeutung hat nach Auffassung der Bundesregierung die NTD-Bekämpfung für die Pandemieprävention?
Welche vernachlässigten Tropenkrankheiten breiten sich nach Kenntnis der Bundesregierung in Europa aus, und welchen Handlungsbedarf leitet sie daraus ab?
Welche Schritte verfolgt die Bundesregierung, um neben der Stärkung von Gesundheitssystemen auch die Bekämpfung vernachlässigter Tropenkrankheiten sowie das Thema überschneidende Krankheitslasten im Mandat des GFATM (der Globale Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria) zu verankern?
Plant die Bundesregierung einen Umsetzungsplan für die neue globale Gesundheitsstrategie in Form eines Aktionsplans? Wenn nicht, warum nicht?