Versorgungslage und Versorgungsgrad der Bevölkerung in der Arabischen Republik Ägypten
der Abgeordneten Dietmar Friedhoff, Markus Frohnmaier, Edgar Naujok, Stefan Keuter, Dr. Malte Kaufmann und der Fraktion der AfD
Vorbemerkung
Kleine Anfrage der Abgeordneten Dietmar Friedhoff, Markus Frohnmaier, Edgar Naujok, Stefan Keuter, Dr. Malte Kaufmann und der Fraktion der AfD Versorgungslage und Versorgungsgrad der Bevölkerung in der Arabischen Republik Ägypten Viele Länder Afrikas leiden unter Trockenheit. Aufgrund der bis zum Jahre 2050 prognostizierten Verdoppelung der afrikanischen Bevölkerung werden der Zugang zu sauberem Wasser sowie der Wassermangel viele Länder Afrikas vor gewaltige Herausforderungen stellen (vgl. https://wiki.bildungsserver.de/klima wandel/index.php/Wasserprobleme_und_Klimawandel_in_Afrika). Zugleich gibt es unter der Erde, in der Wüste Sahara, gewaltige Wasservorkommen (https://www.klett.de/alias/1006230). Neben dem Trinkwassermangel spitzt sich auch die Ernährungssituation in vielen Ländern Afrikas durch die wirtschaftlichen Langzeitfolgen der Corona- Pandemie und den andauernden Krieg in der Ukraine (vgl. https://www.welthu ngerhilfe.de/corona-spenden/coronavirus-in-afrika und https://www.merkur.de/ wirtschaft/hungersnot-als-kriegsfolge-zr-91403188.html) zu. Aber auch andere strukturelle Probleme tragen zur Verschlechterung der Ernährungssituation bei: Nichtverfügbarkeit von Lebensmitteln, unzureichende Kaufkraft, unzureichende Verteilung und fehlende Strukturen im engsten sozialen Umfeld, der Anstieg der Zahl von Konfliktherden, wie zum Beispiel in Libyen, Mali und Mauretanien (https://www.maghreb-post.de/gesellschaft/maghreb-rund-52-mio-mensche n-von-hunger-und-ernaehrungsunsicherheit-betroffen/ sowie https://www.tages schau.de/ausland/hunger-afrika-un-101.html und https://www.zeit.de/gesellsch aft/2020-04/coronavirus-pandemie-westafrika-hungerkrise). Auch der Zugang zu Energie bleibt weiterhin vielen Menschen auf dem afrikanischen Kontinent verwehrt. Viele Haushalte in Afrika sind ganz ohne Strom. Nirgendwo auf der Welt ist der Anteil der Haushalte mit Stromanschluss so niedrig wie in den Ländern südlich der Sahara. In manchen ländlichen Gebieten hat kaum jeder 20. Haushalt Strom. Dabei ist laut Aussage der Organisation Africa Renewable Energy Initiative (AREI) der fehlende Zugang zu Energie ein großes Entwicklungshemmnis (https://www.eib.org/de/stories/africa-energy- access und http://www.bmz.de/de/themen/energie/energiepolitik_international/ Africa_Renewable_Energy_Initiative_AREI/).
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen6
Welche Kenntnisse hat die Bundesregierung über die Trinkwasservorräte sowie den Versorgungsgrad der Bevölkerung mit Trinkwasser in der Arabischen Republik Ägypten zum gegenwärtigen Zeitpunkt, angesichts ihres dortigen Engagements (https://www.bmz.de/de/laender/aegypten; bitte ausführen)?
Wie werden sich nach Einschätzung der Bundesregierung unter Berücksichtigung einer langfristig definierten Entwicklungszusammenarbeit und den damit verbundenen notwendigen Voraussetzungen die Trinkwasservorräte sowie der Versorgungsgrad der Bevölkerung mit Trinkwasser in der Arabischen Republik Ägypten bis zu den Jahren 2030, 2040, 2050 bei gleichbleibender demografischer Entwicklung entwickeln?
a) Welche endogenen Ursachen sind nach Einschätzung der Bundesregierung für die aufgezeigte Entwicklung ursächlich?
b) Welche exogenen Ursachen sind nach Einschätzung der Bundesregierung für die aufgezeigte Entwicklung ursächlich?
c) Mit welchen Maßnahmen unterstützt die Bundesregierung die aufgezeigte Entwicklung hier (https://www.bmz.de/de/laender/aegypten; bitte nach konkreten Projekten der staatlichen und nichtstaatlichen Entwicklungszusammenarbeit, Laufzeit, Finanzierungsvolumen und Durchführungsorganisation bzw. Träger aufschlüsseln)?
Welche Kenntnis hat die Bundesregierung im Hinblick auf die gegenwärtige Ernährungssituation der Bevölkerung in der Arabischen Republik Ägypten, und wie bewertet sie die Ernährungssituation (bitte ausführen und begründen)?
Wie wird sich nach Einschätzung der Bundesregierung unter Berücksichtigung einer langfristig definierten Entwicklungszusammenarbeit und den damit verbundenen notwendigen Voraussetzungen die Ernährungssituation in der Arabischen Republik Ägypten bis zu den Jahren 2030, 2040, 2050 bei gleichbleibender demografischer Entwicklung entwickeln?
a) Welche endogenen Ursachen sind nach Einschätzung der Bundesregierung für die aufgezeigte Entwicklung ursächlich?
b) Welche exogenen Ursachen sind nach Einschätzung der Bundesregierung für die aufgezeigte Entwicklung ursächlich?
c) Mit welchen Maßnahmen unterstützt die Bundesregierung die aufgezeigte Entwicklung hier (https://www.bmz.de/de/laender/aegypten; bitte nach konkreten Projekten der staatlichen und nichtstaatlichen Entwicklungszusammenarbeit, Laufzeit, Finanzierungsvolumen und Durchführungsorganisation bzw. Träger aufschlüsseln)?
Welche Kenntnis hat die Bundesregierung im Hinblick auf die gegenwärtige Energieversorgung der Bevölkerung sowie die Energieversorgung der Wirtschaft in der Arabischen Republik Ägypten (bitte ausführen und begründen)?
Wie wird sich nach Einschätzung der Bundesregierung unter Berücksichtigung einer langfristig definierten Entwicklungszusammenarbeit und den damit verbundenen notwendigen Voraussetzungen die Energieversorgung der Bevölkerung und der Wirtschaft in der Arabischen Republik Ägypten bis zu den Jahren 2030, 2040, 2050 bei gleichbleibender demografischer Entwicklung entwickeln?
a) Welche endogenen Ursachen sind nach Einschätzung der Bundesregierung für die aufgezeigte Entwicklung ursächlich?
b) Welche exogenen Ursachen sind nach Einschätzung der Bundesregierung für die aufgezeigte Entwicklung ursächlich?
c) Mit welchen Maßnahmen unterstützt die Bundesregierung die aufgezeigte Entwicklung hier (https://www.bmz.de/de/laender/aegypten; bitte nach konkreten Projekten der staatlichen und nichtstaatlichen Entwicklungszusammenarbeit, Laufzeit, Finanzierungsvolumen und Durchführungsorganisation bzw. Träger aufschlüsseln)?