Situation der russischen Sprache in Deutschland in Zeiten des Ukraine-Krieges
der Abgeordneten Andrej Hunko, Sevim Dağdelen, Żaklin Nastić und der Fraktion DIE LINKE.
Vorbemerkung
Die Fragestellerinnen und Fragesteller gehen davon aus, dass die COVID-19- Pandemie und insbesondere Russlands Krieg gegen die Ukraine zahlreiche negative Auswirkungen auf die Situation der russischen Sprache in Deutschland hatten. Sie wollen wissen, welche Entwicklung die russische Sprache aktuell in der deutschen Zivilgesellschaft sowie in den staatlichen Strukturen Deutschlands aufweist.
Die Fragestellerinnen und Fragesteller sind der Überzeugung, dass insbesondere in Zeiten geopolitischer Spannungen Fremdsprachenkenntnisse wichtige Brückenelemente bilden. Sie betrachten Russisch in erster Linie als Schlüssel zur russischen Gesellschaft und ihrer Kultur. Darüber hinaus sind nach Auffassung der Fragestellerinnen und Fragesteller die Russischkenntnisse für die Osteuropakompetenz der deutschen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft von großer Bedeutung. Diese Position stimmt inhaltlich mit dem Schreiben des Deutschen Russischlehrerverbands e. V. sowie des Deutsch-Russischen Forums e. V. „Russische Sprache in der Gegenwart“ an das Auswärtige Amt im Juli 2023 (siehe dazu www.deutsch-russisches-forum.de/russische-sprache-in-der-gegenwart/5727114) überein, in dem die Bedeutung der russischen Sprache in Europa und in der Welt aufgezeigt wird.
Russisch ist Amtssprache beziehungsweise Arbeitssprache in wichtigen internationalen Organisationen wie der Vereinten Nationen (UNO), der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), der Internationalen Atomenergie-Organisation, der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten, der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit, der Eurasischen Wirtschaftsunion oder der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit.
Bemerkenswert ist die im März 2022 beschlossene Erweiterung der offiziellen Sprachen der Fédération Internationale de Football Association (FIFA) um drei weitere, zu denen unter anderem auch Russisch gehört (siehe https://uepo.de/2022/04/07/fifa-erweitert-ihre-offiziellen-sprachen-um-arabisch-portugiesisch-und-russisch/).
Nach unterschiedlichen Schätzungen lebten in Deutschland bereits vor dem Beginn des Kriegs in der Ukraine zwischen 3 und 6 Millionen russischsprachige Menschen (vgl. „Putin zieht in die Propaganda-Schlacht“ in Schweriner Volkszeitung am 30. Januar 2016, S. 5, www.deutschlandfunkkultur.de/russen-in-deutschland-leben-zwischen-alter-und-neuer-heimat-100.html und www.initiative-quorum.org/ru/details/wer-sind-die-russischsprachigen-waehlerinnen-in-deutschland-2284.html). Aufgrund des steigenden Drucks der russischen Regierung auf die Zivilgesellschaft ist laut der Initiative Quorum eine Zunahme der Auswanderung aus Russland nach Deutschland zu erwarten (siehe www.initiative-quorum.org/de/publikationen/dossier/details/neue-politische-immigration-aus-russland.html). Auch viele der bisher rund 1,1 Millionen Flüchtlinge, die vor dem Krieg in der Ukraine in Deutschland Schutz gefunden haben (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1294820/umfrage/kriegsfluechtlinge-aus-der-ukraine-in-deutschland/), sind russischsprachig.
Nach Ansicht der Fragestellerinnen und Fragesteller darf der Krieg in der Ukraine nicht zum Anlass werden, den Gebrauch bzw. das Angebot der russischen Sprache in Deutschland einzuschränken und russischsprachige Menschen zu diskriminieren. Mit großer Sorge haben die Fragestellerinnen und Fragesteller die Nachricht wahrgenommen, dass die bundesweite Russisch-Olympiade dieses Jahr „still und leise wegen des Ukraine-Krieges ganz abgesagt worden“ war (siehe www.tag24.de/chemnitz/lokales/bundesweite-russisch-olympiade-still-und-heimlich-abgesagt-richtig-finden-wir-das-nicht-2739823). Es sei an dieser Stelle bemerkt, dass sich mehrere Fachverbände der Russischlehrer öffentlich explizit gegen den Krieg in der Ukraine geäußert haben (vgl. z. B. http://russischlehrer-deutschland.de/beitrag/?permalink=appell-des-deutschen-russischlehrerverbandes).
Bezüglich der Zahl der deutschen Schülerinnen und Schüler, die Russisch lernen, stellte das Statistische Bundesamt in seiner Pressemitteilung am 29. März 2022 fest (siehe www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Zahl-der-Woche/2022/PD22_13_p002.html): „Die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die an allgemeinbildenden Schulen in Deutschland Russisch als Fremdsprache erlernen, ist in den vergangenen Jahrzehnten stetig zurückgegangen. Im Schuljahr 2020/2021 waren es noch rund 94 000 Schülerinnen und Schüler, die sich für dieses Fach entschieden hatten“. Dies war ein Rückgang gegenüber den Schuljahren 2016/2017 und 2017/2018, als die Zahlen bei 108 981 und 106 028 Lernenden lagen (vgl. Statistisches Bundesamt). Dabei wird betont, dass Russisch als Fremdsprache vor allem in östlichen Bundesländern unterrichtet wird (ebd.): „Mehr als zwei Drittel (70 %) der Schülerinnen und Schüler mit Russisch als Fremdsprache gingen im Schuljahr 2020/2021 in den östlichen Bundesländern einschließlich Berlin zur Schule“.
Aufgrund der Einstellung des direkten Flugverkehrs mit Russland und jeglicher Zusammenarbeit mit allen russischen staatlichen Stellen, zu denen auch Schulen sowie Universitäten zählen, ist der Jugendaustausch kaum mehr möglich. Dadurch mangelt es den Russischlernenden oft an der notwendigen Sprachpraxis.
Mit der sinkenden Zahl von Russischlernenden verringert sich auch der Bedarf an Russischlehrenden. Darüber hinaus sind im Zusammenhang mit der aktuellen außenpolitischen Lage und der Sanktionspolitik auch viele andere mit Russisch verbundene Tätigkeiten (z. B. Kulturvermittler, Übersetzer, Dolmetscher u. ä.) in eine prekäre Situation geraten (siehe „In der Sackgasse“ in FAZ, am 11. Juni 2023, S. 51).
Wir fragen die Bundesregierung :
Fragen39
Von welcher Zahl russischsprachiger in Deutschland lebender Menschen geht die Bundesregierung aus?
Wie hat sich nach Kenntnis bzw. Schätzungen der Bundesregierung die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine auf die Zahl der russischsprachigen Menschen in Deutschland ausgewirkt?
Welche Rolle kommt nach Kenntnis bzw. Ansicht der Bundesregierung der russischen Sprache bei der Aufnahme und Unterstützung von ukrainischen Kriegsflüchtlingen in Deutschland zu?
Sieht die Bundesregierung die Russischkenntnisse der deutschen Bevölkerung als beitragend zur erfolgreichen Integration von vielen russischsprachigen Flüchtlingen aus der Ukraine in die deutsche Gesellschaft?
Welche Rolle kommt nach Kenntnis bzw. Ansicht der Bundesregierung der russischen Sprache im Unterricht für „Deutsch als Zweitsprache“ bei den russischsprachigen vor dem Krieg aus der Ukraine Geflüchteten zu (siehe dazu „Nicht alle Ukrainer sprechen Ukrainisch“ in nd am 5. Juni 2023)?
Hat die Bundesregierung Kenntnisse darüber, wie viele russischsprachige Lehrerinnen und Lehrer „Deutsch als Zweitsprache“ für Geflüchtete sowie für andere Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund unterrichten , und wenn ja, welche (bitte nach Schuljahren, Bundesländern und Schulform aufschlüsseln)?
Mit welcher Begründung legte die Kultusministerkonferenz (Task Force Ukraine) dem Deutschen Russischlehrerverband nahe, die bundesweite Russisch-Olympiade abzusagen (siehe Vorbemerkung der Fragesteller)?
Hat die Bundesregierung der Kultusministerkonferenz oder den Kultusministerien und/oder ihnen unterstellten Behörden Empfehlungen mit Bezug auf die Durchführung der bundesweiten Russisch-Olympiade 2023 gegeben , und wenn ja, welche, über welches Bundesministerium, wann, und in welcher Form (mündlich oder schriftlich)?
Hat die Bundesregierung auf das Schreiben des Deutschen Russischlehrerverbands e. V. und des Deutsch-Russischen Forums e. V. „Russische Sprache in der Gegenwart“ reagiert (siehe dazu www.deutsch-russisches-forum.de/russische-sprache-in-der-gegenwart/5727114), und wenn ja, wie?
Welche Konsequenzen zieht die Bundesregierung für ihr politisches Handeln aus dem oben genannten Schreiben?
Welche Haltung hat die Bundesregierung zur Fortführung von Projekten zum Erlernen der russischen Sprache in Deutschland wie zum Beispiel Bundescup „Spielend Russisch lernen“ (Deutsch-Russisches Forum e. V.) oder das RussoMobil (Bundesverband Deutscher West-Ost-Gesellschaften)?
Hat die Bundesregierung Kenntnisse darüber, wie viele Schulen seit dem Schuljahr 2018/2019 Russischunterricht anbieten bzw. anboten , und wenn ja, welche (bitte nach Schuljahren, Bundesländern und Schulform aufschlüsseln)?
Hat die Bundesregierung Kenntnisse darüber, wie viele Schülerinnen und Schüler seit dem Schuljahr 2018/2019 an deutschen Schulen Russisch lernen bzw. lernten , und wenn ja, welche (bitte nach Schuljahren, Bundesländern und Schulform aufschlüsseln)?
Hat die Bundesregierung Kenntnisse darüber, wie viele Schulen seit dem Schuljahr 2018/2019 Russisch als Muttersprachenunterricht anbieten bzw. anboten , und wenn ja, welche (bitte nach Schuljahren, Bundesländern und Schulform aufschlüsseln)?
Hat die Bundesregierung Kenntnisse darüber, wie viele Menschen im Zeitraum von 2018 bis 2023 an deutschen Volkshochschulen Russisch lernen bzw. lernten , und wenn ja, welche (bitte nach Jahren und Bundesländern aufschlüsseln)?
Wie viele Studierende studieren bzw. studierten nach Kenntnis der Bundesregierung seit dem Wintersemester 2018/2019 an deutschen Hochschulen und Universitäten Russisch (siehe Antwort zu Frage 7 auf Bundestagsdrucksache 19/16386; bitte nach Semestern und nach Bundesländern aufschlüsseln)?
Wie viele Studierende studieren bzw. studierten nach Kenntnis der Bundesregierung seit dem Wintersemester 2018/2019 Russisch auf Lehramt (siehe Antwort zu Frage 8 auf Bundestagsdrucksache 19/16386; bitte nach Semestern und nach Bundesländern aufschlüsseln)?
Wie viele Personen haben seit dem Prüfungsjahr 2018 eine Lehramtsprüfung im Studienfach Russisch als erstes oder zweites Fach erfolgreich abgeschlossen (siehe Antwort zu Frage 9 auf Bundestagsdrucksache 19/16386; bitte nach Jahren aufschlüsseln)?
Wie viele Russischlehrerinnen und -Lehrer sind bzw. waren nach Kenntnis der Bundesregierung seit dem Schuljahr 2018/2019 an deutschen Schulen tätig (bitte nach Schuljahren, Bundesländern, Schulform sowie nach Fremd- bzw. Muttersprachenlehrern aufschlüsseln)?
Wie viele Russischlehrerinnen und Russischlehrer sind bzw. waren nach Kenntnis der Bundesregierung im Zeitraum 2018 bis 2023 an deutschen Volkshochschulen tätig (bitte nach Jahren sowie Bundesländern aufschlüsseln)?
Wie viele Russischlehrerinnen und Russischlehrer sind bzw. waren nach Kenntnis der Bundesregierung im Zeitraum 2018 bis 2023 an anderen deutschen Bildungseinrichtungen tätig (bitte nach Jahren, Bundesländern, der Art der Bildungseinrichtung sowie nach Fremd- bzw. Muttersprachenlehrern aufschlüsseln)?
Wie viele Dolmetscherinnen und Dolmetscher sowie Übersetzerinnen und Übersetzer für Russisch sind aktuell bei der Bundesregierung angestellt (siehe Antwort zu Frage 14 auf Bundestagsdrucksache 19/16386; bitte nach Ressorts aufschlüsseln)?
Wie viele Aufträge für Dolmetschereinsätze und Übersetzungen für Russisch wurden an externe Dolmetscherinnen und Dolmetscher sowie externe Übersetzerinnen und Übersetzer seit 2019 durch die Bundesregierung erteilt (siehe Antwort zu Frage 15 auf Bundestagsdrucksache 19/16386; bitte nach Jahren und Bundesministerien bzw. Behörden aufschlüsseln)?
Wie viele deutsche Diplomatinnen und Diplomaten sind aktuell in deutschen diplomatischen bzw. konsularischen Vertretungen in Russland, Belarus, der Ukraine, Kasachstan, Moldau, Armenien, Aserbaidschan, Estland, Lettland, Litauen, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan und Georgien sowie bei den Internationalen Organisationen wie der UNO, der OSZE und der NATO tätig? Wie viele von ihnen verfügen über Russischkenntnisse (siehe Antwort zu Frage 17 auf Bundestagsdrucksache 19/16386; bitte nach Staaten und Organisationen aufschlüsseln)?
Über welche den sprachlichen Voraussetzungen des Auswärtigen Amts entsprechenden Fremdsprachenkenntnisse (siehe dazu Antwort zu Frage 19 auf Bundestagsdrucksache 19/16386) verfügten die Bewerberinnen und Bewerber für die Aufnahme in den mittleren, den gehobenen und den höheren Dienst jeweils in den Jahren von 2019 bis 2023 (bitte die Anzahl der Bewerberinnen und Bewerber jeweils nach beherrschten Fremdsprachen, Jahr und Beamtenstand aufschlüsseln)?
Über welche Fremdsprachenkenntnisse verfügen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Auswärtigen Amts im mittleren, gehobenen und höheren Dienst aktuell (siehe Antwort zu Frage 20 auf Bundestagsdrucksache 19/16386; bitte die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Auswärtigen Amts jeweils nach beherrschten Fremdsprachen, Jahr und Beamtenstand aufschlüsseln)?
Wie viele Fremdsprachenassistentinnen und Fremdsprachenassistenten sind aktuell im Auswärtigen Dienst tätig und wie viele davon verfügen über Russischkenntnisse?
Vertreterinnen und Vertreter von Regierungen welcher Staaten haben im Zeitraum von 2020 bis 2023 die russische Sprache bei Verhandlungen, Treffen, Gesprächen und Telefonaten mit den Vertreterinnen und Vertretern der Bundesregierung benutzt (siehe Antwort zu Frage 23 auf Bundestagsdrucksache 19/16386; bitte nach Staaten und Jahren auflisten)?
Mit welchen finanziellen Mitteln hat die Bundesregierung die russischsprachige Redaktion der Deutschen Welle und ihr russischsprachiges Angebot seit 2018 gefördert (siehe Antwort zu Frage 28 auf Bundestagsdrucksache 19/16386; bitte nach Jahren aufschlüsseln)?
Welche weiteren russischsprachigen TV- und Radiosender, Zeitungen, Zeitschriften sowie Internetressourcen (Webseiten, Youtube-Kanäle u. a.) in Deutschland hat die Bundesregierung seit 2020 direkt oder durch ihre Mittlerorganisationen (Stiftungen, Vereine u. a.) gefördert (bitte die Förderung nach Jahren, Zuwendungsempfängern und Mittlerorganisationen auflisten)?
An Kenntnissen welcher Fremdsprachen besteht nach Ansicht der Bundesregierung aktuell Bedarf in ihren Ressorts (siehe Antwort zu Frage 32 auf Bundestagsdrucksache 19/16386; bitte die Fremdsprachen den Ressorts zuordnen)?
Welche konkreten Bundesministerien, Ämter und Behörden haben das Angebot des Bundessprachenamts für seine Russischkurse seit 2019 genutzt (siehe Antwort zu Frage 33 auf Bundestagsdrucksache 19/16386; bitte nach Jahren und Ressorts aufschlüsseln)?
Wie viele Personen wurden über das Bundessprachenamt in den dort ständig gelehrten Sprachen seit 2019 unterrichtet (siehe Antwort zu Frage 34 auf Bundestagsdrucksache 19/16386; bitte nach Jahren und Sprachen aufschlüsseln)?
Wie viele Personen haben seit 2019 die „Allgemeinen Sprachprüfungen in der Bundeswehr“ in Englisch, Französisch und Russisch beim Bundessprachenamt abgelegt (siehe dazu www.bundeswehr.de/de/organisation/personal/organisation-/bundessprachenamt/sprachlehrgaenge und Antwort zu Frage 35 auf Bundestagsdrucksache 19/16386; bitte nach Sprachen und Jahren aufschlüsseln)?
Wie viele Lehrkräfte für Russisch waren bzw. sind seit 2019 beim Bundessprachenamt beschäftigt (bitte nach Jahren aufschlüsseln)? Welches Fortbildungsangebot in Bezug auf die russische Sprache existiert bzw. existierte seit 2010 für die Lehrkräfte für Russisch, die beim Bundessprachenamt beschäftigt sind bzw. waren (bitte nach Jahren aufschlüsseln)? Welches Fortbildungsangebot in Bezug auf die russische Sprache wurde seitens der Lehrkräfte für Russisch, die beim Bundessprachenamt beschäftigt sind bzw. waren, wahrgenommen (bitte nach Jahren und Anzahl der Teilnehmer aufschlüsseln)?
Wie viele Dolmetscherinnen und Dolmetscher sowie Übersetzerinnen und Übersetzer für Russisch waren bzw. sind seit 2019 im Bundessprachenamt beschäftigt (bitte nach Jahren aufschlüsseln)? Welches Fortbildungsangebot in Bezug auf die russische Sprache existiert bzw. existierte seit 2010 für Dolmetscherinnen und Dolmetscher sowie Übersetzerinnen und Übersetzer für Russisch, die beim Bundessprachenamt beschäftigt sind bzw. waren (bitte nach Jahren aufschlüsseln)? Welches Fortbildungsangebot in Bezug auf die russische Sprache wurde seitens der Dolmetscherinnen und Dolmetscher sowie Übersetzerinnen und Übersetzer für Russisch, die beim Bundessprachenamt beschäftigt sind bzw. waren, wahrgenommen (bitte nach Jahren und Anzahl der Teilnehmer aufschlüsseln)?
Wie viele Aufträge wurden durch das Bundessprachenamt und den Sprachendienst des Auswärtigen Amts an externe Übersetzerinnen und Übersetzer sowie Dolmetscherinnen und Dolmetscher für Russisch vergeben?
Wie ist das prozentuale Verhältnis zwischen Aufträgen für Freiberuflerinnen sowie Freiberufler einerseits und festangestellte Übersetzerinnen sowie Übersetzer und Dolmetscherinnen sowie Dolmetscher andererseits (siehe Antwort zu Frage 38 auf Bundestagsdrucksache 19/16386)?
Wie ist der aktuelle Stand des lexikographischen Informationssystems des Bundessprachenamts (LEXIS) in Bezug auf die russische Sprache (siehe Antwort zu Frage 41 auf Bundestagsdrucksache 19/16386; bitte die aktuelle Zahl der Einträge sowie die Zahl der Fachgebiete angeben)?