Umsetzung und Nutzung des neuen Kursformats Job-BSK nach § 45a des Aufenthaltsgesetzes
der Abgeordneten Maren Kaminski, Nicole Gohlke, Dr. Michael Arndt, Violetta Bock, Anne-Mieke Bremer, Agnes Conrad, Mandy Eißing, Kathrin Gebel, Christian Görke, Ates Gürpinar, Ina Latendorf, Sonja Lemke, Stella Merendino, Sören Pellmann, Evelyn Schötz, Julia-Christina Stange und der Fraktion Die Linke
Vorbemerkung
Seit Anfang 2024 bietet das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) im Rahmen der Berufssprachkurse (BSK) das neue Kursformat „Job-BSK“ an, mit dem Ziel, Betriebe und Beschäftigte beim sogenannten Job-Turbo der Bundesregierung zu unterstützen. Zu den Job-BSK liegen bisher kaum öffentlich zugängliche Zahlen oder Evaluationen vor. Gleichzeitig berichten verschiedene Träger und Unternehmen von erheblichen bürokratischen Hürden, die eine praktische Umsetzung erschweren.
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen5
Wie viele Kurse im Format Job-BSK haben seit der Einführung im Januar 2024 bundesweit stattgefunden (bitte nach Bundesländern aufschlüsseln)?
Wie viele Unterrichtseinheiten wurden im Rahmen der Job-BSK bisher insgesamt durchgeführt?
Wie viele Teilnehmende haben einen Job-BSK bereits erfolgreich mit einer detaillierten Teilnahmebescheinigung abgeschlossen?
Wie viele Unternehmen haben das Kursformat Job-BSK bisher genutzt, um die sprachliche Förderung ihrer Mitarbeitenden zu realisieren?
Welche Maßnahmen ergreift die Bundesregierung, um die administrative Zugänglichkeit und praktische Umsetzbarkeit des Job-BSK für Betriebe und Kursträger zu verbessern?