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Kleine AnfrageWahlperiode 16Beantwortet

Urheberrechte bei den Produzenten von Filmen und Dokumentationen (G-SIG: 16011029)

Stärkung der Produzenten im Medienrecht, zeitliche Begrenzung der Nutzung von Filmen und Dokumentationen durch Fernsehsender, Förderung nationaler Filmproduktionen <p> </p>

Fraktion

DIE LINKE

Datum

04.10.2006

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 16/258914. 09. 2006

Urheberrechte bei den Produzenten von Filmen und Dokumentationen

der Abgeordneten Dr. Lothar Bisky, Dr. Lukrezia Jochimsen, Dr. Petra Sitte, Cornelia Hirsch, Volker Schneider (Saarbrücken) und der Fraktion DIE LINKE.

Vorbemerkung

In Großbritannien wurde das Medienrecht zugunsten der Produzenten geändert. Die Rechte der Filme und Dokumentationen verbleiben in der Regel bei den Urhebern und gehen nicht mehr automatisch an die Fernsehsender über. Diese können in Zukunft nur noch für eine begrenzte Zeit und einen bestimmten Verbreitungsweg die Ausstrahlungsrechte erwerben. Seit dieser Veränderung hat die Ausstrahlung nationaler Produktionen stark zugenommen (Funkkorrespondenz 15.16/2006, S. 21).

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen2

1

Was spricht für die Bundesregierung dagegen, entsprechende Regelungen auch im deutschen Urheberrecht festzuschreiben?

2

Wie will die Bundesregierung stattdessen die Rechte und damit die wirtschaftliche Situation der Produzenten stärken?

Berlin, den 12. September 2006

Dr. Gregor Gysi, Oskar Lafontaine und Fraktion

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