Einrichtung einer Fahrradakademie im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplans
der Abgeordneten Dr. Anton Hofreiter, Winfried Hermann, Peter Hettlich, Cornelia Behm, Hans-Josef Fell, Ulrike Höfken, Bärbel Höhn, Sylvia Kotting-Uhl, Undine Kurth (Quedlinburg), Dr. Reinhard Loske und der Fraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN
Vorbemerkung
Bei der Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans kommt den Kommunen eine bedeutende Rolle zu, weil sie Baulastträger der Verkehrswege sind, auf denen der größte Anteil des Radverkehrs abgewickelt wird. Eine Voraussetzung zur Steigerung des Fahrradverkehrsanteils ist ein besserer Know-how-Transfer zu und auch zwischen den Kommunen. Ein geeignetes Instrument zur Verbesserung des Informationsaustauschs wäre die Einrichtung einer Fahrradakademie als Fortbildungsangebot für Kommunen.
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen7
In welcher Form findet bei der Schweizerischen Velokonferenz (SVK) eine Vernetzung der Kommunen in Radfahrbelangen statt?
Inwieweit könnte das Finanzierungs- und Organisationsmodell der SVK auf eine Fahrradakademie übertragen werden?
Welche Ergebnisse zeitigten die Überlegungen zum Aufbau eines umfassenden Informations- und Weiterbildungsangebots, mit denen der Deutsche Städtetag und das Deutsche Institut für Urbanistik beauftragt wurden?
Wie steht die Bundesregierung zum Aufbau einer Fahrradakademie?
Wie stehen die kommunalen Spitzenverbände zum Aufbau einer Fahrradakademie?
Wer könnte nach Einschätzung der Bundesregierung Träger einer Fahrradakademie sein?
Wann kann mit der Einrichtung einer Fahrradakademie gerechnet werden?