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Kleine AnfrageWahlperiode 16Beantwortet

Vorratsplanung von Bundesfernstraßen und Klagegründe (Nachfrage zu Bundestagsdrucksache 16/723) (G-SIG: 16010424)

Anzahl von beklagten und nicht beklagten Fernstraßenprojekten des Bundes seit 1990, Klagegruppen, Klageinstanzen, Aufhebungen des Baurechts aufgrund von Klagen <p> </p>

Fraktion

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Datum

05.04.2006

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 16/102222. 03. 2006

Vorratsplanung von Bundesfernstraßen und Klagegründe (Nachfrage zu Bundestagsdrucksache 16/723)

der Abgeordneten Peter Hettlich, Winfried Hermann, Dr. Anton Hofreiter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Vorbemerkung

Die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN „Vorratsplanung von Bundesfernstraßen und Klagegründe“ auf Bundestagsdrucksache 16/723 geht nicht auf alle gestellten Fragen ein. Der Erfahrungsbericht der Bundesregierung zum Verkehrswegeplanungsbeschleunigungsgesetz (Bundestagsdrucksache 15/2311), auf den die Antwort auf die Fragen 3 bis 6 verweist, gibt keinen umfassenden Überblick über die Klageverfahren gegen das jeweilige Baurecht von Fernstraßenprojekten seit 1990. Es besteht daher Anlass zur Nachfrage.

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen5

1

Wie viele geplante Fernstraßenprojekte des Bundes – aufgeschlüsselt nach Bundesländern – wurden seit 1990 beklagt?

2

Wie hoch war im gleichen Zeitraum die Anzahl der nicht beklagten Vorhaben im jeweiligen Bundesland?

3

Wie schlüsseln sich die Klagegruppen nach privat Betroffenen, Naturschutzverbänden, Gebietskörperschaften und Behörden auf?

4

Wie viele der beklagten Fernstraßenprojekte des Bundes wurden seit 1990 in mehr als einer Instanz behandelt?

5

Für wie viele Fernstraßenprojekte des Bundes – aufgeschlüsselt nach Bundesländern – wurde seit 1990 das Baurecht auf dem Gerichtsweg aufgehoben?

Berlin, den 22. März 2006

Renate Künast, Fritz Kuhn und Fraktion

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