Geschlechtsspezifische Belastungen und Risiken von Atomkraftwerken in der Bundesrepublik Deutschland
der Abgeordneten Yvonne Ploetz, Dorothee Menzner, Eva Bulling-Schröter, Werner Dreibus, Harald Koch, Thomas Lutze, Richard Pitterle, Sabine Stüber, Johanna Voß und der Fraktion DIE LINKE.
Vorbemerkung
In der Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE. zu Werk- und Leiharbeit in deutschen Atomkraftwerken (AKW) auf Bundestagsdrucksache 17/6031 wurde deutlich, dass in deutschen AKW prekär und atypisch Beschäftigte zur Arbeit herangezogen werden. Die Betroffenen verdienen nach den gültigen Leiharbeitstarifen deutlich weniger als die Beschäftigten des Stammpersonals. Außerdem werden sie im Mittel höheren Strahlendosen ausgesetzt, die zu schweren gesundheitlichen Folgen führen können. Ähnlichen Risiken ist die Belegschaft in Zwischenlagern ausgesetzt, aber auch die im Umfeld eines AKW wohnenden Menschen werden belastet. So hat beispielsweise die Epidemiologische Studie zu Kinderkrebs in der Umgebung von Kernkraftwerken (KiKK-Studie) aus dem Jahr 2007 einen direkten Zusammenhang zwischen Häufungen von Leukämiefällen zur Wohnortnähe um atomare Anlagen herstellen können. Die Gefahr durch ionisierende Strahlung ist für schwangere Frauen und Kinder am größten. Wenn eine Schwangere einer Belastung mit ionisierender Strahlung ausgesetzt wird, kann es beim ungeborenen Kind zu Fehlbildungen und Entwicklungsstörungen kommen. Zudem besteht für das Kind ein erhöhtes Risiko, an Krebs oder Leukämie zu erkranken.
Bisher ist insbesondere der differenzierte Blick auf die spezifischen Belastungen von Mann und Frau sowie durch ihre Beschäftigungslage in AKW und durch Wohnortnähe entstehende Risiken unterblieben.
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen19
Wie hoch ist die Zahl der beruflich Strahlenbelasteten in deutschen AKW (bitte nach Jahren von 1980 bis heute, Anlagentyp – Druck- und Siedewasserreaktoren –, Stammbelegschaft und Fremdpersonal sowie nach Geschlecht aufschlüsseln)?
Hat die Bundesregierung Kenntnisse über die Anzahl deutscher Staatsangehöriger, die in französischen AKW arbeiten?
a) Wie hoch ist die Anzahl deutscher Staatsangehöriger, die im französischen AKW Cattenom arbeiten?
b) Wenn der Bundesregierung keine Daten vorliegen, warum erhebt die Bundesregierung diese nicht, obwohl davon auszugehen ist, dass auch Bürgerinnen und Bürger der Bundesrepublik Deutschland in französischen AKW beschäftigt sind?
In welchen Bereichen werden nach Kenntnis der Bundesregierung die im französischen AKW Cattenom arbeitenden Bürgerinnen und Bürger der Bundesrepublik Deutschland eingesetzt (bitte auch nach Geschlecht aufschlüsseln)?
Hat die Bundesregierung Kenntnis darüber, wie hoch die Zahl der beruflich Strahlenbelasteten im französischen AKW Cattenom ist (bitte nach Jahren von 1980 bis heute, Stammbelegschaft und Fremdpersonal sowie nach Geschlecht aufschlüsseln)?
Wenn der Bundesregierung keine Daten vorliegen, warum erhebt sie diese nicht, wenn davon auszugehen ist, dass auch Bürgerinnen und Bürger der Bundesrepublik Deutschland im AKW Cattenom beschäftigt sind?
Welche Kenntnisse hat die Bundesregierung bezüglich des Anteils an Frauen in Führungs- und Leitungspositionen (z. B. Geschäftsführerinnen, Vorstands- und Aufsichtsratspositionen) in den Betreibergesellschaften (und gegebenenfalls deren Mutterunternehmen) von AKW in der Bundesrepublik Deutschland (bitte nach den Betreibern des AKW, Rechtsformen des Unternehmens usw. aufgliedern; bitte in absoluten Zahlen und Prozent angeben)?
a) Wie hoch ist nach Kenntnis der Bundesregierung der durchschnittliche Gender-Pay-Gap in diesen Führungspositionen?
b) Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung der durchschnittliche Gender-Pay-Gap bei den Beschäftigten in deutschen AKW insgesamt in den vergangenen zehn Jahren entwickelt?
Wie hat sich die Zahl der Strahlenpässe bei Männern und bei Frauen seit dem Jahr 1980 entwickelt (bitte nach Jahren aufschlüsseln)?
Wie hoch ist die durchschnittliche effektive Strahlendosis in deutschen AKW in Millisievert pro Jahr (mSv/Jahr) sowie nach Stammbelegschaft und Fremdpersonal, aufgeschlüsselt nach Jahren von 1980 bis heute (bitte jeweils nach Druckwasser- und Siedewasserreaktoren, insgesamt sowie nach Geschlecht aufschlüsseln)?
Welche Kenntnisse hat die Bundesregierung zu der durchschnittlichen effektiven Strahlendosis in AKW in mSv/Jahr, aufgeschlüsselt nach Stammbelegschaft und Fremdpersonal, bezüglich des französischen AKW Cattenom?
Welche Tätigkeitsfelder in kerntechnischen Anlagen werden nach Kenntnis der Bundesregierung von Frauen, und in welchem Umfang, ausgeübt (bitte in absoluten Zahlen und in Relation zu den männlichen Mitarbeitern angeben)?
Welchen Kollektivdosen sind die weiblichen Beschäftigten, aufgeschlüsselt nach Fremd- und Stammpersonal, in den verschiedenen Tätigkeitsfeldern in kerntechnischen Anlagen in den letzten zehn Jahren ausgesetzt worden (bitte, wenn möglich, nach Jahren aufschlüsseln und unter anderem die Daten der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbH berücksichtigen)?
Treten nach Kenntnis der Bundesregierung Krebserkrankungen bei Arbeiterinnen und Arbeitern in deutschen AKW häufiger auf als in anderen Arbeitsfeldern außerhalb von AKW (bitte nach Stammbelegschaft und Fremdpersonal sowie nach Geschlecht aufschlüsseln)?
a) Worauf führt die Bundesregierung eventuell bestehende Unterschiede zurück?
b) Wie begegnet die Bundesregierung eventuell erhöhten Krebsraten von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in AKW präventiv und reaktiv?
c) Wie viele Frauen, die in einem AKW arbeiten, erkranken nach Kenntnis der Bundesregierung jährlich neu an Brustkrebs, Blutkrebs, Knochenkrebs (bitte chronologisch seit 1980 aufschlüsseln), und wie unterscheidet sich die Krebsrate von der durchschnittlichen bundesdeutschen Krebsrate?
Welche wissenschaftlichen Untersuchungen gibt es nach Kenntnis der Bundesregierung hierzu, und zu welchen Erkenntnissen kommen diese?
d) Welche Maßnahmen ergreift die Bundesregierung, um die in AKW beschäftigten Frauen vor einem eventuell erhöhten Krebsrisiko zu schützen?
e) Wie viele Männer, die in einem AKW arbeiten, erkranken nach Kenntnis der Bundesregierung jährlich neu an Prostatakrebs, Blutkrebs, Knochenkrebs (bitte chronologisch seit dem Jahr 1980 aufschlüsseln), und wie unterscheidet sich die Krebsrate von der durchschnittlichen bundesdeutschen Krebsrate?
f) Welche Maßnahmen ergreift die Bundesregierung, um die in AKW beschäftigten Männer vor einem eventuell erhöhten Krebsrisiko zu schützen?
g) Wie oft wird bei Arbeiterinnen oder Arbeitern eines deutschen AKW nach Kenntnis der Bundesregierung die akute Strahlenkrankheit diagnostiziert (bitte nach Geschlecht differenzieren und seit dem Jahr 1980 chronologisch anführen)?
Treten nach Kenntnis der Bundesregierung Fehlgeburten, Unfruchtbarkeit und Fehlentwicklungen bei Neugeborenen von Arbeiterinnen in deutschen AKW häufiger auf als in Arbeitsfeldern außerhalb von AKW?
a) Wie viele Fehlgeburten gab es nach Kenntnis der Bundesregierung seit dem Jahr 2000 bei Arbeiterinnen von AKW, und wie unterscheidet sich diese Rate von der der Gesamtbevölkerung?
b) Wie häufig traten Fehlbildungen nach Kenntnis der Bundesregierung bei Neugeborenen von Arbeiterinnen eines AKW auf, und wie unterscheidet sich diese Rate von der der Gesamtbevölkerung?
c) Welche Maßnahmen ergreift die Bundesregierung, um die in AKW beschäftigten Frauen vor eventuellen Fehlgeburten, Unfruchtbarkeiten und Fehlentwicklungen bei Neugeborenen zu schützen?
d) Wie häufig wurde nach Kenntnis der Bundesregierung seit dem Jahr 2000 bei Arbeiterinnen und Arbeitern eines AKW Unfruchtbarkeit bei Männern und Frauen diagnostiziert (bitte nach Geschlecht differenzieren), und wie unterscheidet sich diese Rate von der der Gesamtbevölkerung?
e) Welche Maßnahmen ergreift die Bundesregierung, um die in AKW beschäftigten Männer und Frauen vor eventueller Unfruchtbarkeit zu schützen?
f) Wie häufig werden nach Kenntnis der Bundesregierung Jungen und Mädchen von Arbeiterinnen eines AKW geboren, und wie unterscheiden sich die Zahlen von denen der Gesamtbevölkerung?
Mit wie viel Millisievert belasten deutsche Atomanlagen die im Nahbereich lebende Normalbevölkerung jährlich?
In welchen Fällen wurde die in der deutschen Strahlenschutzverordnung festgelegte Maximalgrenze von 60 Millirem (30 Millirem über die Abluft plus 30 Millirem über das Abwasser) überschritten (bitte die Fälle seit dem Jahr 2000 für die Abstände 5 Kilometer (km), 5 bis 10 km, 10 bis 15 km, 15 bis 20 km, 20 bis 25 km zum jeweiligen AKW anführen)?
Aus welchen Ländern beziehen nach Kenntnis der Bundesregierung die Betreiber deutscher AKW das benötigte Uran, wie hoch ist die Krankheits- und Mortalitätsrate der Arbeiterinnen und Arbeiter in den entsprechenden Minen, und welche Rolle kommt den Frauen in den Gebieten beim Urangewinn zu?
Teilt die Bundesregierung die Ansicht, dass die Grenzwerte der Strahlenschutzverordnung für Frauen deutlich niedriger angesetzt werden müssten, und folglich auch keine weiblichen Polizeieinsatzkräfte zur Sicherung von Castor-Transporten eingesetzt werden sollten?
Wenn nein, warum nicht?
Treten nach Kenntnis der Bundesregierung Krebserkrankungen im Nahbereich von AKW häufiger auf als anderswo?
a) Nimmt nach Kenntnis der Bundesregierung das Risiko, an Krebs zu erkranken, mit der Nähe des Wohnortes zu AKW zu (negativer Abstandstrend)?
b) Wie verändert sich das Risiko nach Kenntnis der Bundesregierung für die Abstände 5 km, 5 bis 10 km, 10 bis 15 km, 15 bis 20 km, 20 bis 25 km zum jeweiligen AKW?
c) Wie viele Frauen erkranken nach Kenntnis der Bundesregierung jährlich in Deutschland neu an Brustkrebs, Blutkrebs, Knochenkrebs (bitte chronologisch seit dem Jahr 1980 aufschlüsseln)?
d) Wie viele Frauen, die im Umkreis von 25 km eines AKW leben, erkranken nach Kenntnis der Bundesregierung jährlich neu an Brustkrebs, Blutkrebs, Knochenkrebs (bitte chronologisch seit dem Jahr 1980 aufschlüsseln), und wie unterscheidet sich die Krebsrate von der durchschnittlichen deutschen Krebsrate?
e) Bei wie vielen Kindern unter fünf Jahren und Jugendlichen unter 16 Jahren wurde nach Kenntnis der Bundesregierung im Umkreis von 25 km eines AKW Krebs diagnostiziert (bitte chronologisch seit 1980 – somit auch vor der offiziellen Inbetriebnahme – aufschlüsseln)?
f) Nehmen Krebserkrankungen bei Kindern unter fünf Jahren und Jugendlichen unter 16 Jahren im Umkreis von 25 km eines AKW nach Kenntnis der Bundesregierung zu, und wie unterscheidet sich die Häufigkeit der Erkrankungen von der durchschnittlichen bundesdeutschen Häufigkeit (bitte jeweils in absoluten Zahlen und relativ zur Gesamtbevölkerung)?
Welche wissenschaftlichen Untersuchungen gibt es nach Kenntnis der Bundesregierung hierzu, und zu welchen Erkenntnissen kommen diese?
g) Nimmt das Krebsrisiko bei Kindern unter fünf Jahren und Jugendlichen unter 16 Jahren nach Kenntnis der Bundesregierung mit der Nähe zum Standort von AKW zu (bitte jeweils in absoluten Zahlen und relativ zur Gesamtbevölkerung)?
Gibt es gegebenenfalls Einflussfaktoren, die nach Kenntnis der Bundesregierung das gefundene Ergebnis erklären können?
Leitet die Bundesregierung aus den Ergebnissen konkrete Maßnahmen ab?
h) Bei wie vielen Männern wurde nach Kenntnis der Bundesregierung im Umkreis von 25 km eines AKW Knochenkrebs oder Prostatakrebs diagnostiziert (bitte chronologisch seit dem Jahr 1980 – somit auch vor der offiziellen Inbetriebnahme – aufschlüsseln), und wie unterscheidet sich die Krebsrate von der durchschnittlichen bundesdeutschen Krebsrate?
i) Wie oft wurde nach Kenntnis der Bundesregierung im Nahbereich eines deutschen AKW die akute Strahlenkrankheit diagnostiziert (bitte nach Geschlechtern differenzieren und seit dem Jahr 1980 chronologisch anführen)?
Treten nach Kenntnis der Bundesregierung Fehlgeburten, Unfruchtbarkeit und Fehlbildungen bei Neugeborenen im Nahbereich des französischen AKW Cattenom auf saarländischer Seite häufiger auf als anderswo?
a) Wie viele Frauen, die im Umkreis von 25 km des AKW Cattenom auf saarländischer Seite leben (vgl. Karte der Broschüre „Saarland Notfallschutz“, S. 25, www.mettlach.de/documents/notfallschutz-cattenom.pdf), erkranken nach Kenntnis der Bundesregierung jährlich neu an Brustkrebs, Blutkrebs, Knochenkrebs (bitte chronologisch seit dem Jahr 1980 – somit auch vor der offiziellen Inbetriebnahme des AKW Cattenom – aufschlüsseln), und wie unterscheidet sich die Krebsrate von der durchschnittlichen saarländischen Krebsrate?
b) Bei wie vielen Kindern wurden nach Kenntnis der Bundesregierung im Umkreis von 25 km des AKW Cattenom auf saarländischer Seite (vgl. Karte der Broschüre „Saarland Notfallschutz“, S. 25, www.mettlach.de/ documents/notfallschutz-cattenom.pdf) Krebs diagnostiziert (bitte chronologisch seit dem Jahr 1980 – somit auch vor der offiziellen Inbetriebnahme des AKW Cattenom – aufschlüsseln), und wie unterscheidet sich die Krebsrate von der durchschnittlichen saarländischen Krebsrate?
c) Bei wie vielen Männern wurde nach Kenntnis der Bundesregierung im Umkreis von 25 km des AKW Cattenom auf saarländischer Seite (vgl. Karte der Broschüre „Saarland Notfallschutz“, S. 25, www.mettlach.de/ documents/notfallschutz-cattenom.pdf) Blutkrebs, Knochenkrebs, Prostatakrebs diagnostiziert (bitte chronologisch seit dem Jahr 1980 – somit auch vor der offiziellen Inbetriebnahme des AKW Cattenom – aufschlüsseln), und wie unterscheidet sich die Krebsrate von der durchschnittlichen saarländischen Krebsrate?
Treten nach Kenntnis der Bundesregierung Fehlgeburten, Unfruchtbarkeit und Fehlbildungen bei Neugeborenen im Nahbereich von deutschen Kernkraftwerken häufiger auf als anderswo?
a) Wie viele Fehlgeburten gab es nach Kenntnis der Bundesregierung seit dem Jahr 2000 im Umkreis von 25 km eines AKW, und wie unterscheidet sich diese Rate von der der Gesamtbevölkerung?
b) Wie häufig traten nach Kenntnis der Bundesregierung Fehlbildungen bei Neugeborenen im Umkreis von 25 km eines AKW auf, und wie unterscheidet sich diese Rate von der der Gesamtbevölkerung?
c) Wie häufig wurde nach Kenntnis der Bundesregierung seit dem Jahr 2000 im Umkreis von 25 km eines AKW Unfruchtbarkeit bei Männern und Frauen diagnostiziert (bitte nach Geschlecht differenzieren), und wie unterscheidet sich diese Rate von der der Gesamtbevölkerung?
d) Wie häufig werden nach Kenntnis der Bundesregierung Jungen und Mädchen im Umkreis von 25 km eines AKW geboren, und wie unterscheiden sich die Zahlen von denen der Gesamtbevölkerung?
e) Nimmt nach Kenntnis der Bundesregierung das Risiko von Fehlgeburten, Unfruchtbarkeit und Fehlbildungen mit der Nähe des Wohnorts zu den AKW zu (negativer Abstandstrend)?
f) Wie verändert sich nach Kenntnis der Bundesregierung das Risiko von Fehlgeburten, Unfruchtbarkeit und Fehlbildungen bei Neugeborenen mit den Abständen 5 km, 5 bis 10 km, 10 bis 15 km, 15 bis 20 km, 20 bis 25 km zum jeweiligen AKW?
Treten nach Kenntnis der Bundesregierung Fehlgeburten, Unfruchtbarkeit und Fehlbildungen bei Neugeborenen im Nahbereich des französischen AKW Cattenom auf saarländischer Seite häufiger auf als anderswo?
a) Wie viele Fehlgeburten gab es nach Kenntnis der Bundesregierung seit dem Jahr 2000 im Umkreis von 25 km des AKW Cattenom auf saarländischer Seite, und wie unterscheidet sich diese Rate von der der Gesamtbevölkerung?
b) Wie häufig traten nach Kenntnis der Bundesregierung Fehlbildungen bei Neugeborenen im Umkreis von 25 km des AKW Cattenom auf saarländischer Seite auf, und wie unterscheidet sich diese Rate von der der Gesamtbevölkerung?
c) Wie häufig wurde nach Kenntnis der Bundesregierung seit dem Jahr 2000 im Umkreis von 25 km des AKW Cattenom auf saarländischer Seite Unfruchtbarkeit bei Männern und Frauen diagnostiziert (bitte nach Geschlecht differenzieren), und wie unterscheidet sich diese Rate von der der Gesamtbevölkerung?
d) Wie häufig werden nach Kenntnis der Bundesregierung Jungen und Mädchen im Umkreis von 25 km des AKW Cattenom auf saarländischer Seite geboren, und wie unterscheiden sich die Zahlen von denen der saarländischen Gesamtbevölkerung?