Stand und Entwicklung einer bundesweiten Weiterbildungsstatistik
der Abgeordneten Dr. Ernst Dieter Rossmann, Stephan Hilsberg, Klaus Barthel (Starnberg), Hans-Werner Bertl, Willi Brase, Ursula Burchardt, Dr. Peter Eckardt, Lothar Fischer (Homburg), Walter Hoffmann (Darmstadt), Ulrich Kasparick, Ernst Küchler, Dr. Edelbert Richter, René Röspel, Wilhelm Schmidt (Salzgitter), Heinz Schmitt (Berg), Bodo Seidenthal, Jörg Tauss, Brigitte Wimmer (Karlsruhe), Dr. Peter Struck und der Fraktion der SPD sowie der Abgeordneten Antje Hermenau, Matthias Berninger, Hans-Josef Fell, Kerstin Müller (Köln), Rezzo Schlauch und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Vorbemerkung
Die Bedeutung der Weiterbildung wächst von Jahr zu Jahr. Der schnelle technologische Fortschritt, der gesellschaftliche Wandel und die Veränderungen des Arbeitsmarktes machen für alle Menschen und die Gesellschaft insgesamt das „Lebensbegleitende Lernen“ immer wichtiger. Daraus ergibt sich ein steigender Informationsbedarf über das Weiterbildungsgeschehen in Deutschland und in Europa, nicht nur für die Anbieter und Nutzer von Weiterbildung im Sinne einer größeren Markttransparenz, sondern auch für den Staat und seine Organe in Bund, Ländern und Kommunen im Sinne einer größeren Gestaltungsaufgabe.
Die statistische Basis, von der sich dann Analysen und Handlungskonsequenzen für die Entwicklung der Weiterbildung ableiten lassen, sollte dabei den Kriterien der Vollständigkeit, der Vergleichbarkeit, der Transparenz und der Aktualität genügen.
Deshalb fragen wir die Bundesregierung:
I. Zur Bestandsaufnahme
1. Auf welche rechtlichen Grundlagen wird bei der Erstellung von Weiterbildungsstatistiken in den Bereichen der allgemeinen, der beruflichen und der wissenschaftlichen Weiterbildung zurückgegriffen (bei der EU, dem Bund, den Ländern)?
2. Welche statistischen Daten zur Weiterbildung werden regelmäßig bundesweit erhoben?
3. Mit welcher Zielsetzung und mit welchen Schwerpunkten wird gegenwärtig die Weiterbildungsstatistik für eine bundesweite integrierte Darstellung zusammengeführt?
Auf welchen Quellen gründet sich diese integrierte Darstellung?
Mit welchen Methoden werden die Daten dabei erhoben und in welcher Zeitfolge?
4. In welcher Form gibt es gegenwärtig eine bundesweite Erfassung und Darstellung der Weiterbildungsangebote und der Weiterbildungsnachfrage, auch im Sinne eines unbedingten Bedarfs, und nach welchen Qualifizierungsgesichtspunkten erfolgt die Differenzierung der Angebots- und der Nachfrageseite?
5. Welche Auftraggeber (staatliche Stellen, öffentlich-rechtliche Institutionen, wie die Arbeitsverwaltung und die Kammern, Verbände, Weiterbildungsträger) gibt es gegenwärtig für die Erstellung von bundesweiten Weiterbildungsstatistiken?
Welche Bundesinstitutionen sind mit der Erstellung von bundesweiten Weiterbildungsstatistiken gegenwärtig befasst?
II. Zur Bewertung und zu den Perspektiven
6. Welche Bedeutung misst die Bundesregierung einer bundesweiten Weiterbildungsstatistik mit Blick auf die Entwicklung des „Lebensbegleitenden Lernens“ bei?
7. In welchen Bereichen der Weiterbildungsstatistik sieht die Bundesregierung besondere Lücken und Harmonisierungsbedarf bei der Erfassung und Dokumentation von Weiterbildungsstruktur, -verhalten und -entwicklung?
8. Wo liegen nach Auffassung der Bundesregierung die größten Defizite in der Aufgabenstellung, der Organisation und der Durchführbarkeit einer umfassenden Weiterbildungsstatistik?
9. Wie bewertet die Bundesregierung das gegenwärtige Zusammenwirken von Bund und Ländern bei der Erstellung und Weiterentwicklung einer umfassenden Datenlage?
Wo liegen besondere Probleme im Zusammenwirken und in der Abstimmung bei der Datenerfassung, -verarbeitung und -dokumentation, um eine möglichst hohe Kompatibilität zu erreichen?
10. Welche Initiativen plant die Bundesregierung, die Weiterbildungsstatistik – gemessen an der großen wachsenden Bedeutung dieses Bildungsbereiches – weiter zu verbessern?
11. Reichen die gegenwärtigen rechtlichen und institutionellen Voraussetzungen aus der Sicht der Bundesregierung aus, um die Weiterbildungsstatistik für die weitere Entwicklung und Ausgestaltung des Weiterbildungsbereichs zu verbessern?
12. Welche Maßnahmen sind hierbei aus der Sicht der Bundesregierung notwendig, um auch im europäischen Rahmen zu einer angemessenen Dokumentation von Weiterbildungsnachfrage und -angeboten zu kommen, und welche Initiativen will die Bundesregierung hier ergreifen?
Fragen12
Auf welche rechtlichen Grundlagen wird bei der Erstellung von Weiterbildungsstatistiken in den Bereichen der allgemeinen, der beruflichen und der wissenschaftlichen Weiterbildung zurückgegriffen (bei der EU, dem Bund, den Ländern)?
Welche statistischen Daten zur Weiterbildung werden regelmäßig bundesweit erhoben?
Mit welcher Zielsetzung und mit welchen Schwerpunkten wird gegenwärtig die Weiterbildungsstatistik für eine bundesweite integrierte Darstellung zusammengeführt? Auf welchen Quellen gründet sich diese integrierte Darstellung? Mit welchen Methoden werden die Daten dabei erhoben und in welcher Zeitfolge?
In welcher Form gibt es gegenwärtig eine bundesweite Erfassung und Darstellung der Weiterbildungsangebote und der Weiterbildungsnachfrage, auch im Sinne eines unbedingten Bedarfs, und nach welchen Qualifizierungsgesichtspunkten erfolgt die Differenzierung der Angebots- und der Nachfrageseite?
Welche Auftraggeber (staatliche Stellen, öffentlich-rechtliche Institutionen, wie die Arbeitsverwaltung und die Kammern, Verbände, Weiterbildungsträger) gibt es gegenwärtig für die Erstellung von bundesweiten Weiterbildungsstatistiken? Welche Bundesinstitutionen sind mit der Erstellung von bundesweiten Weiterbildungsstatistiken gegenwärtig befasst?
Welche Bedeutung misst die Bundesregierung einer bundesweiten Weiterbildungsstatistik mit Blick auf die Entwicklung des „Lebensbegleitenden Lernens“ bei?
In welchen Bereichen der Weiterbildungsstatistik sieht die Bundesregierung besondere Lücken und Harmonisierungsbedarf bei der Erfassung und Dokumentation von Weiterbildungsstruktur, -verhalten und -entwicklung?
Wo liegen nach Auffassung der Bundesregierung die größten Defizite in der Aufgabenstellung, der Organisation und der Durchführbarkeit einer umfassenden Weiterbildungsstatistik?
Wie bewertet die Bundesregierung das gegenwärtige Zusammenwirken von Bund und Ländern bei der Erstellung und Weiterentwicklung einer umfassenden Datenlage? Wo liegen besondere Probleme im Zusammenwirken und in der Abstimmung bei der Datenerfassung, -verarbeitung und -dokumentation, um eine möglichst hohe Kompatibilität zu erreichen?
Welche Initiativen plant die Bundesregierung, die Weiterbildungsstatistik – gemessen an der großen wachsenden Bedeutung dieses Bildungsbereiches – weiter zu verbessern?
Reichen die gegenwärtigen rechtlichen und institutionellen Voraussetzungen aus der Sicht der Bundesregierung aus, um die Weiterbildungsstatistik für die weitere Entwicklung und Ausgestaltung des Weiterbildungsbereichs zu verbessern?
Welche Maßnahmen sind hierbei aus der Sicht der Bundesregierung notwendig, um auch im europäischen Rahmen zu einer angemessenen Dokumentation von Weiterbildungsnachfrage und -angeboten zu kommen, und welche Initiativen will die Bundesregierung hier ergreifen?