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Kleine AnfrageWahlperiode 14Beantwortet

Rechtsextrem, antisemitisch und ausländerfeindlich motivierte Straftaten im Zusammenhang mit Parteien (G-SIG: 14011336)

Straftaten von Mitgliedern der rechtsextremen Parteien Die Republikaner (REP), Deutsche Volksunion (DVU), Nationaldemokratische Partei (NPD) und Junge Nationaldemokraten (JN), Konsequenzen hinsichtlich eines evtl. Verbots der NPD

Fraktion

PDS

Ressort

Bundesministerium des Innern

Datum

08.09.2000

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 14/401422. 08. 2000

Rechtsextrem, antisemitisch und ausländerfeindlich motivierte Straftaten im Zusammenhang mit Parteien

der Abgeordneten Petra Pau, Ulla Jelpke und der Fraktion der PDS

Vorbemerkung

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen5

1

Wie viele rechtsextrem, antisemitisch und ausländerfeindlich motivierte Straftaten gab es im Jahr 1999?

2

Wie viele von diesen Straftaten wurden nach Kenntnis der Bundesregierung von Mitgliedern der REP, der DVU, der NPD / JN (Junge Nationaldemokraten) begangen (bitte genaue Auflistung nach Propagandadelikten, Sachbeschädigung, Landfriedensbruch, Körperverletzung, versuchten Tötungsdelikten und Tötungsdelikten)?

3

Wie viele dieser Straftaten wurden direkt vor, während oder nach einer Veranstaltung, Parteiversammlung, Demonstration, Kundgebung etc. der REP, der DVU, der NPD / JN begangen (bitte genaue Auflistung nach Art der Veranstaltung und Propagandadelikten, Sachbeschädigung, Landfriedensbruch, Körperverletzung, versuchten Tötungsdelikten und Tötungsdelikten)?

4

Wie viele Mitglieder der REP, der DVU, der NPD / JN waren zuvor Mitglieder in verbotenen rechtsextremen Parteien, Organisationen und Vereinen?

5

Welche Schlussfolgerungen zieht die Bundesregierung hinsichtlich dieser Zahlen, auch in Hinblick auf die aktuelle Diskussion zum Verbot der NPD?

Berlin, den 16. August 2000

Dr. Gregor Gysi und Fraktion

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